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        <title type="volume" n="vol-41">Gespräche 1963</title>
        <title type="content">Fragebeantwortung in Kopenhagen</title>
        <title type="citation_line_1">Fragebeantwortung in Kopenhagen, in: Gespräche 1963, 20. April 1963</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/41009 (Stand: 2. Oktober 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Gespräche 1963, hrsg. v. Busch, Eberhard (Gesamtausgabe, Abt. IV), Zürich 2005, S. .</title>
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        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
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      <publicationStmt>
        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Gespräche 1963</title>
          <title type="text">Fragebeantwortung in Kopenhagen</title>
          <editor>Busch, Eberhard</editor>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">2005</date>
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        <date type="creation" when="1963-04-20">20. April 1963</date>
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          <term>conversation</term>
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                <head>FRAGEBEANTWORTUNG IN KOPENHAGEN</head> 
                <div type="abstract">
                <p><hi rend="italic">Während <persName ref="kbga-actors-2151">Karl Barths</persName> Reise 1963 nach <placeName ref="kbga-places-112">Kopenhagen</placeName> (vgl. Gespräch <ref type="pub" target="41007">Nr. 5</ref>) hatte er dort am Nachmittag des <date when="1963-04-20">20.4.1963</date> auch eine «Fragebeantwortung mit 300 <term type="Begriffe" key="461">Studenten</term>» (so seine Notiz in seinem <ref type="kba-objects-id" target="91490">Kalender</ref>). Darüber berichtete das <bibl corresp="kbga-bibls-5529">«Kristeligt Dagblad» am Montag, dem 22.4.1963, unter dem Titel: «En a-krig kan aldrig forsvares. En charmerende Karl Barth i studenternes krydsild»</bibl> («Ein <term type="Begriffe" key="269,2">Atomkrieg</term> kann nie verantwortet werden. Ein charmanter Karl Barth im Kreuzfeuer der Studenten»). In der Einleitung des Zeitungsberichts hieß es: «In der Aula der <orgName ref="kbga-actors-10463">Kopenhagener Universität</orgName>, die zum Bersten gefüllt war, hatte Karl Barth vor seiner Heimreise am Samstag eine Begegnung mit den Studenten, arrangiert von der <orgName ref="kbga-actors-10475">dänischen christlichen Studentenbewegung</orgName>. Der Präsident <term type="Begriffe" key="366">Pfarrer</term> <persName ref="kbga-actors-10476">S. C. Kemp</persName> hieß Barth willkommen, worauf dieser die Fragen der Studenten in quicklebendiger und charmanter Weise beantwortete.» Der Bericht schließt: «Dann verließ Karl Barth mit einem breiten <term type="Begriffe" key="36,23">Lächeln</term> und kräftigem Winken den Saal, gefolgt von starkem Applaus. Die Studenten waren einer der faszinierendsten Persönlichkeiten dieses Jahrhunderts begegnet.» Der Bericht ist in seinem Hauptteil ein Kurzprotokoll des dort geführten Gesprächs. Dieses wird im folgenden, unter Weglassung der Zwischentitel, wörtlich abgedruckt. Die Übersetzung aus dem Dänischen besorgte Edel <term type="Namen" key="**Schmid-Larsen, Edel">Schmid-Larsen</term>.</hi></p>
                </div> <!-- leerzeile -->

                <div>
                <head>Fragebeantwortung in Kopenhagen</head>
                <p><hi rend="italic"> <persName ref="kbga-actors-10801">Flemming <term type="Namen" key="*Skov, Flemming">Skov</term></persName></hi> fragte, ob man theologische Begriffe in eine nicht-theologische Sprache übersetzen könne.</p>

                <sp><speaker><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>:</speaker>
                <p> Es gibt keine rein theologische Sprache, sondern alle <term type="Begriffe" key="481,5">Theologie</term> muß in einer nicht-theologischen Sprache ihren Ausdruck finden; und da die Sprache sich durch die <term type="Begriffe" key="541">Zeiten</term> ändert, kann es auch notwendig werden, die theologischen Ausdrücke zu verändern. Im übrigen sehe ich das Wesentliche nicht in all diesen Diskussionen über die Sprache<note xml:id="n01">Zur Verlagerung der theologischen Diskussion auf das Thema der «neuen Hermeneutik» vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-5530"><term type="Namen" key="Fuchs, Ernst">E. Fuchs</term>, <hi rend="italic">Hermeneutik</hi>, Bad Canstatt 1954 (Tübingen 1970)</bibl>; <bibl corresp="kbga-bibls-5531"><term type="Namen" key="Ebeling, Gerhard">G. Ebeling</term>, <hi rend="italic">Das Wesen des christlichen Glaubens</hi>, Tübingen 1959 (17.-21. Tsd. 1963)</bibl>; <bibl corresp="kbga-bibls-5532">ders., <hi rend="italic">Wort Gottes und Hermeneutik</hi>, in: ders., <hi rend="italic">Wort und Glaube</hi>, Tübingen 1960 (1967), S. 319-348</bibl>.</note>; das Wesentliche ist die Frage nach der richtigen <hi rend="italic">Sache.</hi></p> 
                </sp>
                <p><pb ed="pga" xml:id="p027" rend="noPipe"/><hi rend="italic"> <persName ref="kbga-actors-10802">Anne <term type="Namen" key="*Paludan, Anne">Paludan</term></persName></hi> wollte wissen, ob <term type="Begriffe" key="106,3">Gotteserkenntnis</term> außerhalb der christlichen <term type="Begriffe" key="341">Offenbarung</term> möglich sei.</p>

                <sp><speaker><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>:</speaker> 
                <p>Auf dem Fußballfeld ist der Ball <term type="Begriffe" key="181">Gott.</term> Oder das Tempo ist <term type="Begriffe" key="181">Gott,</term> an der Börse heißt er <term type="Begriffe" key="636">Mammon</term>. Auf vielen Gebieten erkennt man also einen <term type="Begriffe" key="181">Gott</term> außerhalb Christi. Die Frage ist jedoch: Was ist gemeint mit <term type="Begriffe" key="106,3">«Gotteserkenntnis»?</term> Ist die Rede von dem <term type="Begriffe1" key="181">Gott,</term> den <term type="Begriffe" key="227,26">Jesus</term> offenbarte, dann kann er nicht außerhalb dieser <term type="Begriffe" key="341">Offenbarung</term> erkannt werden. Durch die <term type="Begriffe" key="341">Offenbarung</term> wird dann auch der <term type="Begriffe1" key="174,22">Glaube</term> geschenkt, daß das [irdische] <term type="Begriffe" key="275">Leben</term> vom <term type="Begriffe1" key="181">Gott</term> der <term type="Begriffe" key="620">Bibel</term> geschaffen ist. <term type="Begriffe" key="330">Gott</term> kann [darum] wohl in der <term type="Begriffe1" key="328,2">Natur</term> gefunden werden, aber nur von dem, der dafür das richtige Auge bekommen hat.</p>
                </sp>
                <p>Auf <hi rend="italic"><persName ref="kbga-actors-10803">Ruth <term type="Namen" key="*Dinesens, Ruth">Dinesens</term></persName></hi> Frage nach den Bedingungen für eine Zusammenarbeit mit den <term type="Begriffe" key="240">Katholiken</term> antwortete </p>

                <sp><speaker><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>:</speaker> 
                <p>Die einzige Bedingung ist, daß <hi rend="italic">beide</hi> Seiten klar und bestimmt zur Mitte [zu kommen] suchen, zu dem Wort, das sie gehört haben: die <term type="Begriffe" key="341,6">Offenbarung</term> durch <term type="Begriffe" key="227,26">Jesus</term>. Wir sollen nicht auf all die Dinge schauen, die nach unserer Meinung bei den <term type="Begriffe" key="240">Katholiken</term> falsch sind, und selbstbewußt verlangen, daß sie «evangelisch» werden, so wie sie nicht verlangen sollen, daß wir <term type="Begriffe" key="241">katholisch</term> werden. Wir sollen selbst versuchen, die <term type="Begriffe" key="341">Offenbarung</term> besser zu verstehen. Wir hätten schon Einiges nötig von der Art des jetzigen <persName ref="kbga-actors-1677">Papstes</persName><term type="Begriffe" key="359">.</term><note xml:id="n02">Papst <persName ref="kbga-actors-1677">Johannes XXIII.</persName> (1881–1963), seit 1958 im Amt, berief auf 1962 das <orgName ref="kbga-actors-10461">Zweite Vatikanische Konzil</orgName> ein.</note> [Auch wir brauchen] Wegweiser, die uns unsere Fehler zeigen könnten: unseren <term type="Begriffe" key="174">Glauben</term> an <term type="Begriffe" key="489">Tradition,</term> <term type="Begriffe1" key="328">Natur,</term> <term type="Begriffe2" key="514">Vernunft</term> usw. … Besinnung auf die <term type="Begriffe" key="341">Offenbarung</term> - nicht größere <term type="Begriffe1" key="292">Macht</term> für die <term type="Begriffe" key="55,1">Bischöfe</term> -, das ist es, was wir brauchen. </p>
                </sp>
                <p><hi rend="italic"> <persName ref="kbga-actors-10802">Anne <term type="Namen" key="*Paludan, Anne">Paludan</term></persName></hi> fragte, ob man eine christliche <term type="Begriffe" key="114">Ethik</term> formulieren kann.</p>

                <sp><speaker><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>:</speaker> 
                <p>Zu verschiedenen <term type="Begriffe" key="541">Zeiten</term> werden immer neue Situationen bestehen, über die sich die <term type="Begriffe" key="114">Ethik</term> nicht im voraus äußern kann. Übrigens hat eine christliche <term type="Begriffe" key="114">Ethik</term> nicht das Recht zu sagen: «Du sollst! Du sollst nicht!» Sie kann nur sagen: «<hi rend="italic">Bedenke</hi> diese oder jene Frage nach der ganzen <term type="Begriffe" key="620">Bibel</term>, d. h. lerne von der Bibel - nicht die <pb ed="pga" xml:id="p028"/> Lösung, aber die Weise, in welcher die Lösung denkbar wäre.» Das christliche <term type="Begriffe" key="68,6">Ethos</term> besteht im <term type="Begriffe1" key="153,2">Gehorsam</term> gegenüber dem Wort, das gehört wurde; dieses Ethos ist das <term type="Begriffe" key="275">Leben</term> in seinem Vollzug und kann nie von der <term type="Begriffe" key="114">Ethik</term> eingefangen werden, die bloß eine <term type="Begriffe1" key="534">Wissenschaft</term> darüber ist.</p>
                </sp>
                <p>Sekretär <hi rend="italic"><persName ref="kbga-actors-10804">Ole <term type="Namen" key="*Andreason, Ole">Andreason</term></persName></hi> wollte wissen, unter welchen Umständen <term type="Begriffe" key="472,14">Kindertaufe</term> verantwortbar sei.</p>
                
                <sp><speaker><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>:</speaker> 
                <p>Wenn damit die <term type="Begriffe" key="472,14">Taufe</term> von Säuglingen gemeint ist, ist sie unter <hi rend="italic">keinen</hi> Umständen verantwortbar. Dagegen habe ich selbst einmal der <term type="Begriffe" key="472,14">Taufe</term> eines neunjährigen <term type="Begriffe" key="231">jüdischen</term> Knaben zugestimmt, der beim Lesen der Bibel in der Schule verstanden hatte, daß Jesus der <term type="Begriffe" key="227,28">Messias</term> sei.<note xml:id="n03"><persName ref="kbga-actors-2151">K. Barth</persName> vollzog diese Taufe am 21.6.1925 in <term type="Begriffe" key="637">Göttingen</term>, vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-3174">Gespräche 1959-1962, <ref type="pub" target="../volume/25/p194#fn_n52">S. 194, Anm. 52</ref></bibl>.</note> Hier war die <term type="Begriffe" key="472,14">Taufe</term> in Übereinstimmung mit dem Neuen <term type="Begriffe" key="424,22">Testament</term>, wo sie Konsequenz des Begehrens ist, <term type="Begriffe" key="68,7">Christ</term> zu sein, und wo <term type="Begriffe" key="305">Menschen</term> <term type="Begriffe1" key="472">getauft</term> werden, weil sie <hi rend="italic">sagen</hi>, daß sie es möchten. Die <term type="Begriffe" key="472,4">Taufe</term> ist ein <term type="Begriffe1" key="44,4">Bekenntnis.</term> Warum sollten wir übrigens die Säuglinge <term type="Begriffe" key="472,14">taufen</term>? Sie sind ja ohnehin in <term type="Begriffe1" key="181,20">Gottes</term> Händen!</p>
                </sp>

                <p><hi rend="italic"><persName ref="kbga-actors-10805">Jørgen <term type="Namen" key="*Dohn, Jørgen">Dohn</term></persName></hi> wollte hören, welche Stellung der <term type="Begriffe" key="68,16">Christ</term> im Konflikt zwischen Ost und <term type="Begriffe" key="354">West</term> einnehmen sollte.</p>

                <sp><speaker><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>:</speaker> 
                <p>Ich stehe mit einem Bein in beiden Lagern, ohne deshalb neutral zu sein. Denn wenn ich im Westen bin, bin ich im Osten, und wenn ich im Osten bin, bin ich im Westen - ich bin nämlich für die <term type="Begriffe" key="305">Menschen</term> sowohl im Osten wie im Westen. Ich möchte mit den Worten der <term type="Begriffe" key="46">Bergpredigt</term> sagen: «Selig sind, die <term type="Begriffe1" key="135">Frieden</term> stiften», «denn sie sollen die Erde besitzen»<note xml:id="n04"><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>  kombiniert hier die <ref type="can" subtype="bible" target="Mt.5.9">Verse 9</ref> und <ref type="can" subtype="bible" target="Mt.5.5">5</ref> in Mt. 5. </note>, sowohl die östliche wie die westliche. Der Kalte <term type="Begriffe" key="269,6">Krieg</term> ist die große <term type="Begriffe1" key="468">Sünde</term> unserer <term type="Begriffe" key="541,2">Zeit</term>, und die elende Propaganda mit <term type="Begriffe" key="29">Atombomben</term> [in der Hand] sowohl vom Osten wie vom Westen muß doch einmal aufhören.</p>
                </sp>
                <p><hi rend="italic"> <persName ref="kbga-actors-10806">Asger <term type="Namen" key="*Sorensen, Asger">Sorensen</term></persName></hi> fragte: Kann ein <term type="Begriffe" key="269,2">Atomkrieg</term> unter gewissen Umständen berechtigt sein? </p>

                <sp><speaker><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>:</speaker> 
                <p>Nein! Unter keinen Umständen! Hier muß jede Rede vom «gerechten <term type="Begriffe" key="269,3">Krieg</term>» aufhören.<note xml:id="n05">Vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-2">KD III/4, S. 527-531</bibl>, und unten <ref type="pub" target="../volume/41/p065#p065">S. 65­-77­</ref>.</note> Es hat keinen Sinn, <term type="Begriffe1" key="29">Atombomben</term> zu verwenden, wenn man dadurch das zerstört, was man besitzt. Das ist wahrscheinlich der einzige Punkt, in dem ich mit meinem geehrten <pb ed="pga" xml:id="p029"/> Vorgänger als <term type="Namen" key="Sonning, Karl">Sonningpreisträger</term>, <persName ref="kbga-actors-2757">Bertrand Russell</persName><note xml:id="n06">1872-1970, Professor für Philosophie in <term type="Begriffe" key="638">Cambridge</term>, wegen seines energischen <term type="Begriffe" key="363">Pazifismus</term> 1916 entlassen, 1918 in Haft, 1944 erneut in Cambridge, später entschiedenes Anti-Atombomben-Engagement. Vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-5533"><persName ref="kbga-actors-2757">B. Russell</persName>, <hi rend="italic">Common sense and nuclear warfare</hi>, London 1959</bibl>.</note>, einig bin, der erklärter <term type="Begriffe" key="28">Atheist</term> ist, während ich gerne <term type="Begriffe" key="68,7">Christ</term> sein möchte. Wenn Sie also nicht auf mich hören möchten, dann hören Sie auf ihn, und wollen Sie nicht auf ihn hören, so hören Sie auf mich!</p>
                </sp>

                <p>Auf eine Frage von <hi rend="italic">Svend Aage <term type="Namen" key="*Nielsen, Svend Aage">Nielsen</term></hi> nach dem <term type="Begriffe" key="37">«Barthianismus»</term> und seiner Zukunft schloß <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>, indem er ein für allemal dieses «Gespenst» aus der Welt brachte.</p>
                
                <sp><speaker><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>:</speaker> 
                <p>Ich habe nie verlangt, daß mir jemand nachplappern sollte. Es dreht sich nicht um mich, sondern um die <term type="Begriffe" key="522">Wahrheit</term> - die <term type="Begriffe1" key="522">Wahrheit</term> in der <term type="Begriffe" key="284">Liebe.</term> Der <term type="Begriffe1" key="37">«Barthianismus»</term> interessiert mich nicht.</p></sp>
                <p> Hiernach erhielt <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> ein Geschenk, von dem er, im Unterschied zum Sonningpreis, im voraus nichts wußte. <persName ref="kbga-actors-10476">S. C. Kemp</persName> erinnerte daran, daß bei den Indianern die <hi rend="italic"><term type="Begriffe" key="36,24">Pfeife</term></hi> ein Mittel sei, die Naturmächte zu beherrschen, und überreichte ihm eine <term type="Begriffe" key="36,24">Pfeife</term> mit den Worten: «Nun können Sie diese ja gebrauchen, um die Dämonen zu irritieren!»</p> 
                
            </div> 


        </div>
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