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      <titleStmt>
        <title type="volume" n="vol-44">Predigten 1921</title>
        <title type="content">Matthäus 21,23­–27</title>
        <title type="citation_line_1">Barth, Karl: Matthäus 21,23­–27, 30. Januar 1921</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/44007 (Stand: 2. Oktober 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Predigten 1921 (Gesamtausgabe, Abt. I), Zürich 2007, S. 36.</title>
      </titleStmt>
      <editionStmt>
        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
      </editionStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons BY-SA 4.0</licence>
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        <idno type="url">https://kbga.karl-barth.ch/texts/44007</idno>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Predigten 1921</title>
          <title type="text">Matthäus 21,23­–27</title>
          <author ref="kbga-actors-2151">Barth, Karl</author>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">2007</date>
          <biblScope unit="page">36</biblScope>
        </bibl>
        <!-- Data from KBA (https://kba.karl-barth.ch) -->
        <bibl xml:id="A" type="source">A (Vorlage der Edition): , Predigt: Mt 21,23-27, 30. Januar 1921. <ref target="https://kba.karl-barth.ch/objects/1990">KBA 1535</ref>. </bibl>
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        <date type="creation" when="1921-01-30">30. Januar 1921</date>
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        <language ident="ger">German</language>
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          <term>sermon</term>
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          <head><idno>553</idno></head>

          <dateline>
            <hi rend="italic"><placeName ref="kbga-places-54">Safenwil</placeName></hi>, Sonntag,
            den <date when="1921-01-30">30. Januar 1921</date>
          </dateline>
          <epigraph>
            <cit>
              <ref type="can" subtype="bible" target="Mt.21.23 Mt.21.27">Matthäus 21,23­–27</ref>

              <quote>
                <hi rend="italic" resp="kb">[Und als er in den Tempel kam, traten zu ihm, als er
                  lehrte, die Hohenpriester und die Ältesten im Volk und sprachen: Aus was für Macht
                  tust du das? und wer hat dir die Macht gegeben? Jesus aber antwortete und sprach
                  zu ihnen: Ich will euch auch <hi rend="spaced">ein</hi> Wort fragen; so ihr mir
                  das saget, will ich euch auch sagen, aus was für Macht ich das tue: Woher war die
                  Taufe des <persName ref="kbga-actors-2206">Johannes</persName>? War sie vom Himmel
                  oder von den Menschen? Da gedachten sie bei sich selbst und sprachen: Sagen wir,
                  sie sei vom Himmel gewesen, so wird er zu uns sagen: Warum glaubtet ihr ihm denn
                  nicht? Sagen wir aber, sie sei von Menschen gewesen, so müssen wir uns vor dem
                  Volk fürchten; denn sie halten alle <persName ref="kbga-actors-2206">Johannes</persName> für einen Propheten. Und sie antworteten Jesu und sprachen:
                  Wir wissen’s nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was
                  für Macht ich das tue.]</hi>
              </quote>
            </cit>
          </epigraph>
        </div>
        <!-- leerzeile -->
        <div type="main">
        <div>
          <head>1.</head>
          <p> Aus was für <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> tust du das? und wer hat dir
            die <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> gegeben?, fragten die Juden Jesus. Es
            war eine <hi rend="italic">hinterlistige, absichtsvolle Frage.</hi> Sie wollten
            feststellen, daß es bei Jesus nicht mit rechten Dingen zugehe, daß er nicht wie sie
            ordnungsgemäß beauftragt, bevollmächtigt und angestellt sei, daß er kein Amt und keinen
            Beruf habe, sondern die Macht und die Erlaubnis, sie auszuüben, an sich gerissen habe.
            Sie wollten ihn erledigen damit, daß sie zeigten: Seht da, der Lehrer, der Prophet, der
            Gottesmann, der sich selbst zu solcher Würde erhoben, der sich selbst zu dem gemacht
            hat, als was er sich aufspielt. Sie wollten zeigen, daß er entweder ein lächerlicher
            oder ein gefährlicher Mensch sei, oder beides.</p>
          <p>Aber wir wollen diese Seite der Sache vorläufig bei Seite lassen. Mögen sie sich dabei
            gedacht haben, was sie wollen, es bleibt doch merkwürdig, daß sie <hi rend="italic">ihn
              überhaupt so gefragt haben:</hi> Aus was für Macht tust du das? und wer hat dir die
            Macht gegeben? Sie haben also eine <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> an ihm
            wahrgenommen, die sie sich nicht zu erklären wußten. Sie bemerkten in seinem Verhalten,
            in seinem Tun und Reden etwas Bedeutsames, Kräftiges, Wirkungsvolles, das ihnen sehr
            unsympathisch, sehr unwillkommen <term type="Begriffe" key="1720,1335">war</term>, das
            sie aber als Tatsache nicht leugnen konnten und dessen Ursprung ihnen dunkel war. Sie
            waren wie Einer, der bei seiner Arbeit plötzlich gestört wird dadurch, daß ihn jemand
            von webibl ruft. Es ist ihm vielleicht sehr unangenehm, <pb ed="pga" xml:id="p033"/>
            gerade jetzt gerufen zu werden, aber er hat es leider gehört und wird sich unwillkürlich
            umsehen: Woher kommt die Stimme? Wer ruft mir? Es hat sie von Jesus aus etwas <term type="Begriffe" key="385">angeblitzt</term>, wie wenn Einer in dunkler Nacht in das
            Licht eines Scheinwerfers käme. Es wird uns nicht erzählt, was es im Einzelnen gewesen
            ist, was sie so <term type="Begriffe" key="385">angeblitzt</term> hat, in was sie bei
            Jesus die <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> wahrgenommen haben, die sie sich
            nicht zu erklären wußten. Wir haben am letzten Sonntag davon gehört, wie mit Jesus
            gleichsam ein einziges großes Lob Gottes in das Reich der Hohenpriester und <term type="Begriffe" key="1640">Schriftgelehrten</term>, in den <term type="Begriffe" key="3020">Tempel</term> hineingekommen ist.<note xml:id="n01">Siehe oben die Predigt
              Nr. 552B.</note> Das haben sie als solches natürlich nicht gesehen und verstanden,
            sonst hätten sie diese Frage nicht an ihn gerichtet. Aber es konnte doch auch ihnen
            nicht ganz entgehen, daß alles das, was da vor ihren Augen geschah, die Austreibung der
            Krämer aus dem Tempel, die Heilung der Blinden und Lahmen, das Rufen der unverständigen
            Kinder: Hosianna dem Sohn Davids! [<ref type="can" subtype="bible" target="Mt.21.12 Mt.21.15">Mt. 21,12-15</ref>], daß das alles Pfeile waren, die
            irgendwohin zeigten: in irgend eine große, unbekannte Ferne und Höhe, irgendwohin, wohin
            ihr Blick nicht folgen konnte. Sie sahen in dem allem etwas, mit dem sie rechnen mußten,
            obwohl sie es nicht verstanden, etwa wie man in der hohen Rechnungskunst rechnen muß mit
            der merkwürdigen Zahl ∞, obwohl niemand diese Zahl fassen kann. Oder wie jemand, der die
            bunten Scheiben einer alten Kirche von außen betrachten würde: Ich sehe etwas, aber ich
            weiß nicht, was ich sehe; ich sehe nur trübe, dunkle Umrisse; wäre ich drinnen, so
            wollte ich wohl wissen, was ich sehe, aber ich bin leider draußen. Aus dieser
            Unsicherheit, die doch einen ganz sicheren Anlaß hatte, kam ihr Fragen: Aus was für
              <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> tust du das?, gleichviel, was sie sich
            dabei gedacht und was sie damit gewollt haben. |</p>
          <p><hi rend="italic">Es dürfte unter uns etwas höchst Seltenes sein</hi>, daß wir Anlaß
            haben, einen Menschen <hi rend="italic">das</hi> zu fragen: Aus welcher <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> tust du das? Wir sehen an den Menschen unserer
            Zeit wohl auch allerlei, was uns auffällt, Erschreckendes oder Erfreuliches, aber doch
            nur wunderselten so, daß wir uns ernstlich fragen müßten: Was ist da für eine Macht im
            Spiel?, so, daß wir uns gar nicht erklären könnten: warum tut er das, was er tut? aus
            welchem Grund und Ursprung kommt das, was ich an ihm wahrnehme? In der Regel wissen wir
            das durchaus, und wenn wir <pb ed="pga" xml:id="p034"/> es einmal noch nicht wissen, so
            werden wir es bald wissen. Der Mann kommt aus der und der Familie, die sind nun einmal
            so, sagen wir. Er gehört zu der und der Partei. Er hat die und die Erziehung gehabt. Er
            hat darin und darin seinen Vorteil, sein Interesse. Er folgt der und der Mode oder
            Zeitströmung. Er hat so und so einen Charakter. Von der <term type="Begriffe" key="1850">Kirche</term> wissen wir es ganz besonders gut, warum da in so auffälliger Weise von
            Gott die Rede ist, wo doch sonst nicht eben viel von Gott die Rede zu sein pflegt. Nun,
            das ist eben die <term type="Begriffe" key="1850">Kirche</term>, sagen wir, dazu ist die
            Kirche [da], dazu haben wir einen <term type="Begriffe" key="2410">Pfarrer</term>, daß
            er von Gott redet, und je eifriger, je überzeugter, je ernster er von Gott redet, um so
            deutlicher zeigt er, daß er eben ein <term type="Begriffe" key="2410">Pfarrer</term>
            ist, um so weniger Anlaß ist da, zu fragen: Aus welcher <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> tust du das?, weder im Guten noch im Bösen: Niemand hat uns bei der
            Arbeit gestört und gerufen. Kein Scheinwerferlicht ist auf uns gefallen, hat uns <term type="Begriffe" key="385">angeblitzt</term>. Keine Zahl ∞ taucht auf, mit der wir
            rechnen müssen, ohne daß wir sie fassen können. Keine rätselhafte bunte Scheibe ist da,
            die wir von außen betrachten und uns kopfschüttelnd gestehen müßten: Ich weiß nicht, was
            ich sehe. Wir sehen unsere <term type="Begriffe" key="2200">Mitmenschen</term> alle
            ziemlich deutlich auch von innen, wir wissen, was wir sehen. Wir sehen sie wie Rollwagen
            alle auf ihren Schienen dahinfahren, und wir wissen, woher diese Schienen kommen und
            wohin sie ungefähr führen. Wir wissen, was wir voneinander zu halten haben, auch dann,
            wenn wir übereinander den Kopf schütteln, auch dann, wenn einer den anderen für ein
            wenig lächerlich oder ziemlich gefährlich hält. Wir kennen einander. Es wird nicht zum
            bösesten kommen. Der Baum wird nicht in den Himmel wachsen. Es hat Keiner ein <term type="Begriffe" key="1140">Geheimnis</term>, ein wirkliches Geheimnis. Keiner. Es
            menschelt gottlob überall. Ja, gottlob!, nicht wahr? Es ist uns ein rechter Trost, daß
            es so ist. Und die Hohenpriester und <term type="Begriffe" key="1640">Schriftgelehrten</term> des <term type="Begriffe" key="3020">Tempels</term> hätten
            unter uns ein schönes, ungestörtes Leben gehabt. Sie hätten unter uns kaum jemand
            gefunden, den sie durchaus hätten kreuzigen wollen.</p>
          <p>Aber man könnte das alles ja auch anders auffassen. <hi rend="italic">Man könnte auch
              sagen: Das ist die große Armut</hi> unserer Zeit, daß das alles so ist. Man könnte
            auch sagen: Wir sollten uns nicht trösten damit, es müßte uns beunruhigen, daß das alles
            so ist. Denn das ist doch wohl eine Armut, wenn es so mit uns steht, daß niemand von uns
              <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> hat und darum auch niemand ihn zu fragen
            braucht: woher hast du sie?, nie<pb ed="pga" xml:id="p035" break="no"/>mand ein <term type="Begriffe" key="1140">Geheimnis</term> und darum auch niemand, der sich darüber
            wundert, niemand eine solche Richtung auf das Ferne, Unbekannte und darum auch niemand,
            der staunt und sagt: ich sehe etwas, aber ich weiß nicht, was ich sehe. Hat sich denn
            Gott so weit von uns zurückgezogen, möchte man fragen, daß wir so ungestört sind? Leben
            wir denn in einem solchen Sumpf, daß wir es so bequem haben, daß wir uns Alles, Alles
            erklären können, daß wir gar nichts Ernsthaftes zu fragen haben? |</p>
          <p>Es wäre <hi rend="italic">darauf vielleicht Folgendes zu antworten:</hi> Vielleicht
            kommt diese unsere Armut und <term type="Begriffe" key="1400">Gottesferne</term> von
            unseren Augen und Ohren her, mit denen wir sehend nicht sehen und hörend nicht hören
            [vgl. <ref type="can" subtype="bible" target="Mk.4.12">Mk. 4,12</ref> par.]. Jesus ist 30 Jahre unter seinen Landsleuten in <term type="Begriffe" key="2265">Nazareth</term> gewesen, und niemand fand Anlaß, ihn zu
            fragen: Wer hat dir deine <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> gegeben?, obwohl
            doch zweifellos die <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term>, das <term type="Begriffe" key="1140,367">Geheimnis</term> schon damals in ihm war. Es könnte
            sein, daß Gott uns sehr nahe <term type="Begriffe" key="1390,955">ist</term>. Es könnte
            sein, daß in den Menschen der heutigen Zeit, nicht in Allen, aber in Vielen, sehr stark
            etwas von dem Rätselhaften steckt, dem gegenüber wir allen Grund hätten zu fragen: Woher
            kommt das? Wo will das hinaus? Was ist da für eine <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> im Spiel? Es kommt ja bei uns allen vor, daß wir ein Bild jahrelang im
            Zimmer hängen haben, und erst eines Tages gehen uns die Augen auf, und wir sehen an dem
            Bild zu unserer Freude oder auch nicht zu unserer Freude etwas ganz Neues, Unerwartetes.
            Wir hatten gesehen und doch nicht gesehen; jetzt sehen wir. Oder daß wir in einem Buch,
            das jahrzehntelang auf unserem Bücherbrett stand und das wir zu kennen meinten, auf
            einmal eine Entdeckung machten zu unserer Freude oder nicht zu unserer Freude, daß es
            uns ein ganz neues Buch wurde. Wir hatten gelesen und doch nicht gelesen; jetzt lesen
            wir. Seht, so könnte es uns eines Tages mit dem und jenem <term type="Begriffe" key="2200">Mitmenschen</term> gehen. Wir könnten eines Tages etwas an ihm sehen, was
            wir nie gesehen haben, obwohl wir ihn gut kannten, wiederum vielleicht zu unserer Freude
            oder auch nicht zu unserer Freude, etwas, was wir uns nicht erklären können, etwas, das
            wir aus allen Gründen, die wir sonst zur Hand haben, nicht ableiten können, etwas, das
            uns <term type="Begriffe" key="385">anblitzt</term> und anruft und anfragt: Was sagst du
            denn <hi rend="italic">da</hi>zu? Etwas, dem gegenüber wir nur zwei Möglichkeiten haben:
            Entweder es steckt in dem Menschen etwas ganz Lächerliches oder ganz Gefährliches oder
            beides zugleich, und ich <pb ed="pga" xml:id="p036"/> muß ihn hassen und bekämpfen. Oder
            es steckt da etwas, vor dem ich allen Anlaß hätte, Augen und Ohren weit aufzutun, denn
            da habe ich nicht nur etwas, nein Alles zu merken, zu lernen, zu ergreifen, zu
            empfangen. Wir haben ihn gekannt und doch nicht gekannt, jetzt aber kennen wir ihn, im
            Bösen oder im Guten. Ich rede von einer Möglichkeit, aber ich möchte hinzufügen, daß ich
            nicht ganz ohne Erfahrung von dieser Möglichkeit rede: es könnte Menschen geben, und es
            könnten vielleicht auch noch solche Menschen kommen, die uns vor ein <term type="Begriffe" key="1140">Geheimnis</term> stellen, ob wir’s wollen oder nicht, die
            uns zur Verwunderung einfach zwingen, nachdem wir uns vielleicht ein ganzes Leben lang
            noch nie im Ernst verwundert haben, die uns die Frage: aus welcher <term type="Begriffe" key="3373">Macht</term> tust du das? einfach anwerfen, daß sie uns ins Herz und auf
            die Lippen tritt, wir wissen nicht wie. Es könnte sein, daß wir auf einmal unterbrochen,
            gestört werden durch solch ein Unbegreifliches, das uns unsere Sicherheit nimmt.
            Vielleicht sind wir’s ja schon. Warum sollten wir’s nicht sein? Es könnte sein, daß wir
            schon so weit wären wie die Hohenpriester und <term type="Begriffe" key="1640">Schriftgelehrten</term> von Jerusalem, daß wir uns wundern, daß wir fragen
              müssen.<note xml:id="n02">Das Manuskript bricht hier ab.</note></p>
          <div type="songs">
            <head>Lieder:</head>
            <listBibl type="songs">
              <bibl type="song" corresp="kbga-songs-62">Nr. 10 «Lobe den Herren, o meine Seele» von J. D. Herrnschmidt, Strophen 1.3.4
                (RG [1998] 99,1.3.4; EG 303,1.3.4; jeweils mit geringen Textabweichungen)</bibl>
              <bibl type="song" corresp="kbga-songs-15">Nr. 142 »Jesus Christus herrscht als König« von Ph. Fr. Hiller, Strophen 1­-3
                (RG [1998] 492,1.3b.4b.5; EG 123,1.3b.4b.5; mit Textabweichungen)</bibl>
            </listBibl>
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