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      <titleStmt>
        <title type="volume" n="vol-44">Predigten 1921</title>
        <title type="content">Matthäus 24,29­–31</title>
        <title type="citation_line_1">Barth, Karl: Matthäus 24,29­–31, 20. März 1921</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/44013 (Stand: 2. Oktober 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Predigten 1921 (Gesamtausgabe, Abt. I), Zürich 2007, S. 76.</title>
      </titleStmt>
      <editionStmt>
        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
      </editionStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons BY-SA 4.0</licence>
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        <idno type="url">https://kbga.karl-barth.ch/texts/44013</idno>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Predigten 1921</title>
          <title type="text">Matthäus 24,29­–31</title>
          <author ref="kbga-actors-2151">Barth, Karl</author>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">2007</date>
          <biblScope unit="page">76</biblScope>
        </bibl>
        <!-- Data from KBA (https://kba.karl-barth.ch) -->
        <bibl xml:id="A" type="source">A (Vorlage der Edition): , Predigt: Mt 24,29-31, 20. März 1921. <ref target="https://kba.karl-barth.ch/objects/1995">KBA 1541</ref>. </bibl>
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        <date type="creation" when="1921-03-20">20. März 1921</date>
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        <language ident="ger">German</language>
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          <term>sermon</term>
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          <head><idno>558</idno></head>

          <dateline>
            <hi rend="italic"><placeName ref="kbga-places-54">Safenwil</placeName></hi>, Sonntag,
            den <date when="1921-03-20">20. März 1921</date>
          </dateline>
          <epigraph>
            <cit>
              <ref type="can" subtype="bible" target="Mt.24.29 Mt.24.31">Matthäus 24,29­–31</ref>

              <quote>
                <hi rend="italic" resp="kb">[Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne
                  und Mond den Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die
                  Kräfte der Himmel werden sich bewegen. Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des
                  Menschensohns am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und
                  werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft
                  und Herrlichkeit. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie
                  werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels
                  zu dem anderen.]</hi>
              </quote>
            </cit>
          </epigraph>
        </div>
        <!-- leerzeile -->
        <div type="main">
        <div>
          <head>1.</head>
          <p> Unser Text redet von ewigen <term type="Begriffe" key="870">Dingen</term>. Seltsam und
            ungeheuerlich, auf alle Fälle höchst fremdartig hören sich seine Worte an. Wir hören
            und, nicht wahr, wir wissen nicht recht, was wir hören. Wir spüren, daß uns dazu
            irgendwie die Anschauungen und die Begriffe fehlen. Ich könnte mich fürchten vor der
            Aufgabe, dazu nun etwas zu sagen, und ihr könntet euch fürchten, darüber nun eine <term type="Begriffe" key="2470">Predigt</term> hören zu müssen. Wir denken daran, wie
            Vieles, Phantastisches, Kindisches und <term type="Begriffe" key="2725">Schwärmerisches</term>, über diese Dinge in manchen außerkirchlichen Gemeinschaften
            und Richtungen gesagt wird. Wir denken auch daran, daß in den allermeisten <term type="Begriffe" key="1850">Kirchen</term> überhaupt nichts davon gesagt wird, als ob
            es überhaupt nicht da wäre. Als ich am letzten Sonntag über einen ähnlichen Text
              predigte<note xml:id="n01">Siehe oben S. 68 Nr. 557, Mt. 24,1-14.</note>, sagte mir
            nachher jemand, es sei ihm gar nicht recht bewußt gewesen, daß diese Dinge in der <term type="Begriffe" key="370">Bibel</term> stünden. Sie stehen aber sogar sehr häufig in
            der <term type="Begriffe" key="370">Bibel</term> und an sehr entscheidenden Stellen. Sie
            ragen gewiß fast auf jeder Seite der <term type="Begriffe" key="370">Bibel</term> in das
            Übrige hinein, das wir besser zu verstehen meinen und das uns auch besser gefällt. Sie
            sind irgendwie der geheime Sinn, der Schlüssel des Ganzen. Wie sollen wir denn <term type="Begriffe" key="1820">Karfreitag</term> und <term type="Begriffe" key="2360">Ostern</term> feiern, wenn wir es den <term type="Begriffe" key="2725">Schwärmern</term> überlassen wollen, von der <term type="Begriffe" key="870">Ewigkeit</term> zu reden und zu hören? Es ist sehr zu befürchten, daß uns das
            Wesentliche des <term type="Begriffe" key="490">Christentums</term> verloren und
            verborgen ist, wenn wir uns davor scheuen, gerade hier der <term type="Begriffe" key="3410,2440">Wahrheit</term>, die uns aus der <term type="Begriffe" key="370">Bibel</term> entgegenleuchtet, ins Gesicht zu sehen.</p>
        </div>
        <!-- leerzeile -->
        <div>
          <pb ed="pga" xml:id="p074"/>
          <head>2.</head>
          <p> Freilich, es hat seinen Grund, daß wir uns vor den ewigen Dingen scheuen. Der Ort, wo
            sie in der Bibel und in unserem eigenen Leben und überall in der Welt in das
            gewöhnliche, bekannte Leben hineinragen, ist ein Ort, den wir lieber vermeiden als
            aufsuchen würden. «Alsbald nach der Bedrängnis jener Tage», so fängt Jesus an. Also der
            Ort, wo die anderen Dinge aufhören und die ewigen Dinge anfangen, ist die <term type="Begriffe" key="285,65">Bedrängnis</term>. Tage der Bedrängnis, Tage höchster Not
            und Beklemmung, Tage, wo Angst, Schrecken und Herzeleid über uns geht wie eine
            Flutwelle, Tage, wo wir ratlos, verlassen, hungernd und dürstend einfach in der Wüste
            sind. Das ist immer das Letzte, wirklich das Allerletzte, was wir Menschen suchen,
            begreifen, erleben – bevor die ewigen <term type="Begriffe" key="870">Dinge</term>
            eintreten und da sind. Aber eben: die ewigen Dinge. Das Nachher ist ganz und gar anders
            und verschieden vom Vorher, so verschieden wie unmöglich und möglich. Für uns ist das
            Vorher, die <term type="Begriffe" key="285,65">Bedrängnis</term>, wirklich das <term type="Begriffe" key="2013">Letzte</term>. Denn nachher sind wir nicht mehr, nachher
            ist ein neuer <term type="Begriffe" key="2130,1931">Mensch</term>. Nachher ist kein Tag
            mehr, auch nicht ein letzter Tag, nachher ist Gottes <term type="Begriffe" key="3630,2690">Zeit</term><note xml:id="n02">Am 18. März schrieb <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> an <persName ref="kbga-actors-403">Thurneysen</persName> im Blick auf die Auslegung von Röm. 6:
              "ich sehe mich genötigt, sogar eine neue <hi rend="italic">grammatische</hi> Kategorie
              aufzustellen, das unzeitliche ‹Futurum resurrectionis›" (<bibl corresp="kbga-bibls-931">Bw.Th. I, S. 477</bibl>), das
              besagt: "unsere Zukunft" ist "als Gleichnis unsrer Ewigkeit" zu verstehen: "Nur als
              Gleichnis!" (Römerbrief 2, S. 177 [bzw. S. 175]; vgl. auch S. 181.184.188f.194.205
              [bzw. S. 179.182.186f.192.203]). Barth gebraucht dort auch den Begriff "Futurum
              aeternum" (S. 172.178.182 [bzw. S. 170.176.180]).</note>. Nachher ist das
            Unanschauliche, das Unbegreifliche, das, was nicht zu erleben ist, was kein Auge
            gesehen, kein Ohr gehört, was in keines Menschen Herz gekommen ist [<ref type="can" subtype="bible" target="1.Kor.2.9">1. Kor. 2,9</ref>]. Es ist
            wohl begreiflich, daß wir vor dem Ort, wo Alles aufhört, zurückschrecken. Es ist der Ort
            letzter <term type="Begriffe" key="285,65">Bedrängnis</term>, wo nur die Wahl bleibt
            zwischen der <term type="Begriffe" key="3350">Verzweiflung</term> und Gott. Im Leben
            Jesu war diese Bedrängnis sein Weg hinauf nach <term type="Begriffe" key="1710">Jerusalem</term>, sein Kampf im Garten <term type="Begriffe" key="1315">Gethsemane</term>, die Finsternis von <term type="Begriffe" key="1388">Golgatha</term>. Die Tage der Bedrängnis, von denen er in unserem Text redet, waren
            die Zeit der Eroberung und Zerstörung <term type="Begriffe" key="1710">Jerusalems</term>
            mit dem unbarmherzigen «Es wird hier kein Stein auf dem anderen bleiben!» [Mt. 24,2],
            die er kommen sah. Die Bedrängnis in unserem <term type="Begriffe" key="285,63">Leben</term> – ja, nun mag ein Jedes von uns an seine Bedrängnis denken, so klein sie
            neben dem Leiden <term type="Begriffe" key="1720,1410">Jesu</term> und neben dem großen
            Untergang eines ganzen Volkes, von dem er <pb ed="pga" xml:id="p075"/> hier redet,
            erscheinen mag. Nicht wahr, irgendwo in unserem Leben, vielleicht ganz verborgen,
            irgendwo haben wir einen Schmerz, eine Unruhe, eine Sorge, eine Frage, einen Zweifel,
            eine Not, die bedroht uns, die will zum Ausbruch kommen, die will ganz groß und brennend
              <term type="Begriffe" key="285,63">werden</term>. In dieser Not, die sich vielleicht
            jetzt eben erst ankündigt, werden wir einmal das <term type="Begriffe" key="2013">Letzte</term>, das Allerletzte erleben. In dieser Not sollen wir einmal, vielleicht
            noch lange nicht, vielleicht ganz anders, als wir es jetzt meinen, vor die Entscheidung
            gestellt werden: die <term type="Begriffe" key="3350">Verzweiflung</term> oder Gott? Wir
            möchten nicht daran denken, daß das kommt, wir möchten es leicht nehmen, wir möchten uns
            trösten. Das ist natürlich, das ist menschlich. Aber seht, darin besteht nun zunächst
            einmal das <term type="Begriffe" key="490">Christentum</term>, daß wir diese Not ernst
            nehmen, daß wir ihr Näherkommen und Anschwellen, wenn auch unter Zittern und Zagen,
            begrüßen, als ein Zeichen der Hoffnung nehmen, daß es vorwärts geht, dem Letzten, dem
              <term type="Begriffe" key="665">Ende</term> entgegen, daß wir für sie gefaßt, bereit
            und willig werden. «Alsbald nach der Bedrängnis jener Tage», sagt Jesus. Also die <term type="Begriffe" key="285,63">Bedrängnis</term> ist der Ort, wo die ewigen <term type="Begriffe" key="870">Dinge</term> in unser Leben hineinragen. Darum scheuen wir
            sie. Alles, fast alles, was wir davon fassen können in unseren Gedanken und aussprechen
            in unseren Worten, erinnert uns an diese letzte Bedrängnis. Auch das, was Jesus selbst
            davon sagt. Die ewigen <term type="Begriffe" key="870">Dinge</term> selber erscheinen in
            seinen Worten als eine furchtbare <term type="Begriffe" key="285,65">Bedrängnis</term>,
            die über die Welt und die Menschen kommen muß. Das <term type="Begriffe" key="490">Christentum</term> besteht darin, daß wir es wissen: Sie sind trotzdem die ewigen
              <term type="Begriffe" key="870">Dinge</term>. Und wir können sie nicht scheuen wegen
            der <term type="Begriffe" key="285,65">Bedrängnis</term>, wegen des dunklen Ortes, wo
            sie anbrechen. Wir müssen ihnen entgegengehen, weil sie die ewigen <term type="Begriffe" key="870">Dinge</term> sind und weil sie gerade darum für uns das <term type="Begriffe" key="2013">Letzte</term>, das Allerletzte sein müssen. Wir können
            nicht die <term type="Begriffe" key="870">Ewigkeit</term> nicht wollen. Und wir müssen
            wollen, daß die Ewigkeit die <term type="Begriffe" key="870">Ewigkeit</term> sei. Darum
            müssen wir auch die Flutwelle, die über uns gehen will, und die Wüste, durch die wir
            wandern müssen, wollen, wie Jesus schließlich seinen <term type="Begriffe" key="1720,1400">Kreuzestod</term> nicht nur erlitten, sondern gewollt hat.</p>
        </div>
        <!-- leerzeile -->
        <div>
          <head>3.</head>
          <p> Die <term type="Begriffe" key="870">Ewigkeit</term> bringt eine Veränderung von Grund
            auf. Das sagen die nächsten Worte Jesu: «Die Sonne wird sich verfinstern und der Mond
            nicht mehr scheinen, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel
            werden sich bewegen!» Es wäre allzu <pb ed="pga" xml:id="p076"/> wohlfeil, wenn wir
            sagen wollten, das seien unmögliche, unvorstellbare Vorgänge. Man kann das schon sagen.
            Solange wir nicht in der <term type="Begriffe" key="285,63">Bedrängnis</term> sind,
            solange uns die Zweifelsnot, die Sorgennot, die <term type="Begriffe" key="2300">Todesnot</term> nicht wirklich gepackt hat, solange wir nichts wissen von dem <term type="Begriffe" key="2013">Letzten</term>, dem Allerletzten in unserem Leben, solange
            wir also eigentlich kühle Zuschauer unseres eigenen Lebens sind, solange erscheinen uns
            nicht nur Sonne, Mond und Sterne, sondern auch noch viele kleine Erscheinungen und
            Lichter dieser unserer Welt als feste, unerschütterliche Tatsachen und Größen, solange
            sehen wir die Natur und die menschliche Gesellschaft und unser eigenes Leben mit dem,
            was wir gut, schön, glücklich, wahr nennen, fest aufeinandergestellt und
            ineinandergreifend als ein Gefüge, das unmöglich anders sein kann. Aber die Zeit hat ein
            Ende, und der Raum hat eine Ende, und alle Dinge haben ein <term type="Begriffe" key="665">Ende</term>, und der Mensch hat ein <term type="Begriffe" key="2130,1938">Ende</term>. Wir denken nur nicht daran, aber sowie wir uns darüber besinnen, was
            alle diese Worte sagen, müssen wir auch an ihr Ende denken. Der <term type="Begriffe" key="3040">Tod</term> ist auch über Sonne, Mond und Sternen, um von den kleinen
            Lichtern nicht zu reden. Könnten wir vom Ende aus, vom Tod aus die Welt ansehen, so
            würden wir tatsächlich sehen, wie alle ihre Lichter erlöschen. Vom Tod aus gesehen
            bewegt und kehrt sich Alles, das Größte und das Kleinste, und das Oberste kommt
            zuunterst. Denn was Leben ist, das muß sich uns vom Tod aus zeigen, der über allem ist,
            was wir jetzt Leben nennen, und jenes Leben ist dann auf alle Fälle ein ganz anderes
            Leben mit ganz anderen Lichtern als dieses Leben. Was Jesus hier beschreibt, ist viel
            mehr als der sogenannte <term type="Begriffe" key="3515">Weltuntergang</term>. Es ist
            der <term type="Begriffe" key="385">Blitz</term> der <term type="Begriffe" key="740">Erkenntnis</term>, der über alles leuchtet, was ist, und zugleich alles verzehrt, was
            im Tode nichts ist, nichts mehr sein kann. Dieser <term type="Begriffe" key="385">Blitz</term> der <term type="Begriffe" key="740">Erkenntnis</term> leuchtet dort, wo
            die Ewigkeit anbricht. Und die <term type="Begriffe" key="870">Ewigkeit</term> bricht
            überall da an, wo der Mensch aufs <term type="Begriffe" key="2013">Letzte</term>, aufs
            Allerletzte gekommen ist. Vielleicht, daß da und dort ein <term type="Begriffe" key="3040">Sterbender</term> im Augenblick seines Abscheidens etwas gesehen hat davon,
            wie die Sonne sich verfinstert und der Mond nicht mehr scheint. Vielleicht aber auch da
            und dort nicht erst ein Sterbender. Das leibliche Sterben tut’s ja nicht, sondern die
              <term type="Begriffe" key="285,63">Bedrängnis</term>, die auch im Leben über uns
            kommen kann. Und auch die Bedrängnis selbst nicht, sondern wenn wir Gott erkennen, Gott
            gehorsam werden, Gott lieben lernen in der Bedrängnis. Als Jesus <term type="Begriffe" key="1720,1400">starb</term>, da waren Menschen, die hatten Augen, zu sehen, <pb ed="pga" xml:id="p077"/> und sahen, was vom Ende, vom Tod aus zu sehen ist: Die Sonne
            verlor ihren Schein [vgl. Mk. 15,33 par.], das Alte verging, und es ward ein neuer
            Himmel und eine neue Erde [vgl. Apk. 21,1 u. ö.]. Und das war dann <term type="Begriffe" key="2360">Ostern</term>.</p>
        </div>
        <!-- leerzeile -->
        <div>
          <head>4.</head>
          <p> Die <term type="Begriffe" key="870">Ewigkeit</term> bringt ein Verständnis für Jesus.
            Das sagt das folgende Wort: «Alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am
              Himmel.»<note xml:id="n03">Das Manuskript bricht hier ab. Vgl. dazu oben S. 68, Anm.
              1</note></p>
        </div>
        </div>
        <div type="songs">
          <head>Lieder<note xml:id="n04">Bei den Liedern finden sich keine
            Strophenangaben.</note>:</head>
          <listBibl type="songs">
            <bibl type="song" corresp="kbga-songs-79">Nr. 111 «Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen» von J. Heermann (RG [1998]
              440; EG 81)</bibl>
            <bibl type="song" corresp="kbga-songs-109">Nr. 342 «Wachet auf, ruft uns die Stimme» von Ph. Nicolai (RG [1998] 850; EG
              147)</bibl>
          </listBibl>

        </div>

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