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        <title type="volume" n="vol-45">Karl Barth – Charlotte von Kirschbaum. Briefwechsel Bd. I 1925–1935</title>
        <title type="formal">Brief Nr. 88</title>
        <title type="content">Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli</title>
        <title type="citation_line_1">Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli, 18. September 1931</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/45090 (Stand: 2. Oktober 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Karl Barth – Charlotte von Kirschbaum. Briefwechsel Bd. I 1925–1935, hrsg. v. Erler, Rolf-Joachim (Gesamtausgabe, Abt. V), Zürich 2008, S. .</title>
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        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
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        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Karl Barth – Charlotte von Kirschbaum. Briefwechsel Bd. I 1925–1935</title>
          <title type="text">Brief Nr. 88: Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum auf dem Bergli</title>
          <author ref="kbga-actors-2151">Barth, Karl</author>
          <editor>Erler, Rolf-Joachim</editor>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">2008</date>
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          <persName ref="kbga-actors-2151">Barth, Karl</persName>
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          <persName ref="kbga-actors-223">Kirschbaum, Charlotte von</persName>
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                        Barth an v.K. auf dem Bergli
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                        <placeName ref="kbga-places-9">Bern</placeName>, <date when="1931-09-18">18.9.1931</date>
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                    <salute>Liebste <persName ref="kbga-actors-223">Lollo</persName>!</salute>
                  </opener>
                
                <p> Du sollst heute doch noch einen Gruß haben: weil nachher der Sonntag kommt, weil
                    morgen der Einbruch von <persName ref="kbga-actors-275">Georg</persName>
                    erfolgt, infolgedessen ein Schreiben morgen doch unmöglich sein wird, und auch
                    weil heute ein zweiter Brief von <persName ref="kbga-actors-26">Nelly</persName> eingetroffen ist, den ich
                    eben beantwortet habe und von dem du doch sofort Kunde haben mußt. Du siehst ja,
                    wie alles liegt, und ich hoffe, daß du mit meiner Antwort zufrieden bist. Auch
                    sonst sind wieder einige Briefe geschrieben und beizulegen. Dank für deinen
                    heute morgen eingetroffenen Brief! Du Liebe, ich kann mich wirklich in deine
                    Situation und in deren ganze Wehmut versetzen. Nein, ich möchte wirklich auch
                    nicht unter diesen Umständen auf dem <placeName ref="kbga-places-100">Bergli</placeName> zurückgeblieben sein<note xml:id="n01">
                            <persName ref="kbga-actors-223">Von
                        Kirschbaum</persName> hielt sich noch bis zum <date when="1931-09-21">21.9.1931</date> auf dem <placeName ref="kbga-places-100">Bergli</placeName> auf.</note>,
                    und wir müssen zusehen, daß wir das ein anderes Jahr anders deichseln. Aber wer
                    weiß, ist es nun unterdessen doch noch ein wenig schön für dich geworden, so daß
                    du nachher mit einiger Freude auch an diese letzten Tage zurückdenkst. Ach du,
                    es ist mir ja, ich wittere förmlich die Luft und die Situationen, die dich in
                    dieser Woche dort bedrückt haben. Aber schon die Annäherung an <persName ref="kbga-actors-315">Gerty</persName>, die
                    sie noch mit sich gebracht <pb xml:id="p197" ed="pga"/> hat, ist sicher «der Mühe
                    wert» auch für später. Laß dir die Wogen nun auch am Sonntag, der ja unter
                    Umständen besonders kritisch werden könnte, nicht über den Kopf gehen, sondern
                    denk an deinen lieben Karl, wie er auch an dich denkt, wenn ihm das Herz schwer
                        wird.|</p>
                <p> Du siehst, daß ich dem Herrn <persName ref="kbga-actors-202">Jacobi</persName><note xml:id="n02">
                            In
                        seinem Brief vom <date when="1931-09-18">18.9.1931</date> an Pfarrer <persName ref="kbga-actors-202">Gerhard Jacobi</persName>, <placeName ref="kbga-places-8">Berlin</placeName>, erklärte sich <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> nach
                        einer Nachricht «von glaubwürdigster Seite» «einigermaßen alarmiert»
                        darüber, daß Jacobi eines der für einige Freunde Barths «hergestellten
                        maschinenschriftlichen Exemplare» seiner «Ethikvorlesung weiterhin
                        abschreiben» lasse und «geradezu zum Verkauf» bringe (<ref type="kba-objects-id" target="19337">KBA 9231.266</ref>). Jacobi
                        dementierte das Gerücht sofort am <date when="1931-09-19">19.9.</date> mit einem Telegramm (<ref type="kba-objects-id" target="19346">KBA 9331.503</ref>)
                        und am <date when="1931-09-22">22.9.</date> in einem Brief (<ref type="kba-objects-id" target="19357">KBA 9331.509</ref>).</note> sofort ein wenig
                    eingeheizt habe. Ich mochte keinen tragischeren Ton anschlagen als diesen und
                    hoffe, er werde auch so verstehen, was er zu tun hat. Und nun sehe ich also
                        <persName ref="kbga-actors-275">Georg</persName> entgegen, der ja wohl
                    dafür sorgen wird, daß ich an diesen zwei Tagen nicht zu Atem kommen werde. Mit
                    den Koblenzer Arbeiten bin ich,
                    wie du wohl ahnst, noch arg im Rückstand. Aber den notwendigen Bescheid, nach
                    dem <persName ref="kbga-actors-9205">Greeven</persName> verlangte,
                    habe ich ihm, wie du siehst, heute gegeben.<note xml:id="n03"><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>
                        teilte dem Konsistorialrat <persName ref="kbga-actors-9205">D. Wilhelm Greeven</persName> im Evangelischen Konsistorium
                        der Rheinprovinz, <placeName ref="kbga-places-529">Koblenz</placeName>, am <date when="1931-09-18">18.9.1931</date> sein Votum zu einer Examensarbeit
                        mit (<ref type="kba-objects-id" target="19339">KBA 9231.268</ref>).</note> Die Sache <placeName ref="kbga-places-197">Elberfeld</placeName><note xml:id="n04">Siehe oben <ref type="pub" target="../volume/45/p187#fn_n10">S. 187f., Anm. 10.</ref>
                        </note>
                    hat sich, wie du siehst, auch sofort verwickelt. <persName ref="kbga-actors-737">De Quervain</persName><note xml:id="n05">
                            <persName ref="kbga-actors-737">Alfred de Quervain</persName>
                        (1896–1968), Pfarrer der Französisch-reformierten Gemeinden von Frankfurt
                        und Stuttgart, Sekretär des deutschen Hugenottenvereins, 1928-1932 Pfarrer
                        in Neuenburg/Schweiz, seit 1930 Privatdozent für Dogmatik und Ethik in
                        Basel, 1932-1938 Pfarrer in Wuppertal-Elberfeld und 1935 Dozent an der
                        dortigen Theologischen Schule, ab 1938 Seelsorger in Laufen (damals Kt.
                        Bern) und zugleich Privatdozent in Basel, ab 1944 Professor für Ethik in
                        Basel, ab 1948 in Bern.</note> ist eine Heuschrecke, mit der den
                    Niederländern sicher nicht gedient sein wird. Aber das konnte und wollte ich
                    ihnen nicht so direkt sagen, schon im Hinblick auf meinen eigenen Vorschlag, und
                    muß es nun darauf ankommen lassen, ob sie merken, daß, was ich ihnen
                        schreibe<note xml:id="n06">In einem Schreiben vom <date when="1931-09-17">17.9.1931</date>
                        wurde <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> von <persName ref="kbga-actors-7155">H. Langen</persName>
                            (vgl. oben <ref type="pub" target="../volume/45/p187#fn_n10">S. 187f., Anm. 10</ref>) nach <persName ref="kbga-actors-737">de Quervain</persName>
                            gefragt (<ref type="kba-objects-id" target="19333">KBA 9331.499</ref>). <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> antwortete ihm am <date when="1931-09-18">18.9.1931</date> mit dem Hinweis,
                        daß er de Quervain wegen dessen bekannter Absicht auf eine weitere
                            <hi rend="italic">akademische</hi> Tätigkeit nicht vorgeschlagen habe. Nehme de
                            Quervain dennoch an, «so ist ja Alles gut» (<ref type="kba-objects-id" target="19338">KBA 9231.265</ref>). Langen teilte am <date when="1931-09-21">21.9.1931</date>
                        mit, daß de Quervain seinerseits habe wissen lassen: «Die
                        theologisch-wissenschaftliche Arbeit, zu der mein hiesiges Amt mir reichlich
                        Zeit ließ, stand immer im Dienste der christlichen Gemeinde und war für mich
                        nicht Selbstzweck. Darum könnte ich auch ohne Schmerz und Hintergedanken sie
                        aufgeben, wenn eine Gemeinde mich ruft» (<ref type="kba-objects-id" target="19351">KBA 9331.507</ref>). – Am 18.10.1931
                        wurde A. de Quervain
                        in Wuppertal-Elberfeld gewählt und am 13.12. in sein Amt
                    eingeführt.</note>, ein Abraten sein soll. Und <pb xml:id="p198" ed="pga"/> weiter
                    habe ich also auch <persName ref="kbga-actors-1935">Trillhaas</persName> auf die drohende Konkurrenz mit <persName ref="kbga-actors-1716">Erica</persName> aufmerksam gemacht.<note xml:id="n07">
                            Am <date when="1931-09-18">18.9.1931</date> wies <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> <persName ref="kbga-actors-1935">Wolfgang
                            Trillhaas</persName>, der
                        sich «an einer Arbeit über <persName ref="kbga-actors-360">Schleiermachers</persName>
                        Predigten» befand, darauf hin, daß «ich Ihnen dasselbe von einer
                        Licentiandin [scil. <persName ref="kbga-actors-1716">Erica Küppers</persName>] melden muß, die nun seit drei Semestern in <placeName ref="kbga-places-10">Bonn</placeName> an
                        diesem Stoff gearbeitet hat und die sich soeben im Endspurt ihrer Bemühungen
                        darum befindet.» (<ref type="kba-objects-id" target="19340">KBA 9231.267</ref>)</note> Wäre es nicht ganz gut, wenn du eine
                    entsprechende Mitteilung an Erica abgehen lassen würdest? Vielleicht ist es ihr nach dem ersten
                    Erschrecken ganz gut, wenn sie durch diese Tatsache etwas unter Dampf gesetzt
                    wird. Hat sie nicht, ihre Krankheit eingerechnet, doch ein wenig gedröselt in
                    ihrer Bonner Zeit? Vielleicht wie ich jetzt zu viele Briefe geschrieben, die
                    nicht eben notwendig waren? Wie dem auch sei, schreib ihr doch mit einem Gruß von mir ein
                    Wort dazu! Hier sende ich dir auch die fehlenden Bogen zum <persName ref="kbga-actors-9">Anselm</persName>, die jetzt wieder aus <placeName ref="kbga-places-61">Tübingen</placeName><note xml:id="n08">Siehe oben
                        <ref type="pub" target="../volume/45/p195#fn_n29">S. 195, Anm. 29.</ref></note> zurück sind. Ob
                    man die Dogmatik
                    <persName ref="kbga-actors-1261">Gertrud</persName> nun
                    dennoch schicken soll? Ich schwanke wirklich. Vielleicht wollen wir sie nun doch
                    nicht büßen lassen, aber du könntest ihr doch schreiben, daß sie sie
                        <hi rend="italic">nur</hi> bekomme gegen das heilige Versprechen, sie <hi rend="italic">auch
                        nicht</hi> an <persName ref="kbga-actors-87">Günther Dehn</persName> weiterzugeben, und könntest zur Verstärkung meines Anrufs an
                        Jacobi starke
                    Entrüstungsworte ausstoßen, die sie ja dann sicher weitergeben wird. Was meinst
                    du? Wenn du überzeugt bist, daß, was man ihr schickt, auch an Dehn geschickt ist, dann soll sie
                    sie nicht bekommen; denn so hatte ich es allerdings nicht gemeint. Dem <persName ref="kbga-actors-668">Trudi</persName>
                    kannst du dein Bild ruhig im
                    großen Format schicken; sie wird es gerne so haben.</p>
                <p> Und nun wird dies schon mein letzter Brief aufs <placeName ref="kbga-places-100">Bergli</placeName> an dich sein, und der nächste geht an die
                        Bruderstraße<note xml:id="n09">
                            Der
                        Wohnsitz der <persName ref="kbga-actors-7118">Mutter</persName> <persName ref="kbga-actors-223">von Kirschbaums</persName> in <placeName ref="kbga-places-43">München</placeName>.</note>. Du weißt, wie bekümmert ich dich
                    in Gedanken dorthin begleite. Schreib mir dann bald und oft, schon um dir die
                    nötige Luft zu verschaffen. Ich erzählte gestern abend meiner <persName ref="kbga-actors-18">Mutter</persName>
                    lange von dir und entwarf ein ziemlich düsteres <pb xml:id="p199" ed="pga"/> Gemälde
                    von der Familie <persName ref="kbga-actors-223">v. Kirschbaum</persName>,
                    auf dessen Hintergrunde du dich dann um so lichter abhobst. Gelt, das hast du
                    gar nicht gerne, aber das muß jetzt so sein. Aber bevor du das <placeName ref="kbga-places-100">Bergli</placeName> verlässest, möchte ich dein
                    Stimmlein noch einmal am Telephon vernehmen. Die Zeit der Mahlzeiten ist ja
                    schon die, wo du mich am sichersten triffst, vielleicht ein bißchen vorher oder
                    nachher, damit es nicht gerade wieder in eine Vollversammlung hineintrifft. In
                    der Weise vielleicht am Sonntag? Ach du, das ist ja dann erst die große Trennung
                    und der Übergang in eine mir ganz fremde Welt. Aber das will nun so sein und
                    wird ja auch einmal vorüber gehen. Ich freue mich namenlos aufs Wiedersehen,
                    obwohl dann alle Schranken, Fragen und Aufgaben wieder da sind und beachtet sein
                    wollen. Und gelt, es war doch ein schöner, schöner Feriensommer diesmal? Und
                    vielleicht dürfen wir nächstes Jahr wieder kommen? Meinst du? Du, sollte dich
                    meine besorgte Frage von gestern geärgert oder doch zu dem stillen Ausruf:
                    <foreign xml:lang="fre">J’aime les hommes courageux</foreign>! veranlaßt haben? Du weißt schon, wie ich es meine.
                    Es hatte mich nur im Telephon plötzlich so erschreckt, daß du ein paar mal
                    sagtest, daß es dir «nach Umständen» gut gehe. Das war so ein wenig eine
                    problematische Formel.</p>
                <p> Wieder wartet drunten meine <persName ref="kbga-actors-18">Mutter</persName>, die mir in ihrer
                    Besorgnis um mein Wohl und mein Vergnügen die … Berliner Illustrierte aus der
                    Stadt mitgebracht hat. Es geht jetzt Alles sehr gut mit ihr. Auf den <persName ref="kbga-actors-275">Georg</persName><note xml:id="n10">Siehe oben <ref type="pub" target="../volume/45/p196#fn_n31">S. 196, Anm. 31.</ref>
                        </note> freut sie sich
                    förmlich. Heute habe ich ihr ein Gemälde von … <persName ref="kbga-actors-7188">Hertha</persName> und dann
                    als Gegenstück gleich auch noch eines von <persName ref="kbga-actors-7305">Vreneli</persName> entworfen. Du siehst,
                    daß wir in unserer Weise rüstig dabei sind, unser Verhältnis zu den Zeitgenossen
                    zu klären.</p>
                <p> Also wieder muß nun Abschied genommen sein. Aber jeweilen wenn ein Brief
                    geschlossen und fort ist, habe ich dich nur umso lieber und freue mich am
                    Gedanken, wie er morgen früh den Berg hinunter gebracht werden und dann im Nu
                    die Reise nach <placeName ref="kbga-places-66">Zürich</placeName> machen wird. Könnte ich nur mit. Aber nein, ich muß morgen
                    zur Bahn, um den lieben <persName ref="kbga-actors-275">Georg</persName> in
                    Empfang zu nehmen.</p>
                <p>­Liebe <persName ref="kbga-actors-223">Lollo</persName> … nein man kann das, was ich sagen wollte, nicht so ausschreiben.
                    Ich sage es dir dann einmal ins Öhrlein. Das <hi rend="italic">liebe</hi> Öhrlein. Die
                        <hi rend="italic">liebe totale</hi> Lollo. Punkt.</p>

                <closer>
                    <salute>Dein</salute> <signed>
                        <persName ref="kbga-actors-2151">Karl</persName>
                    </signed>
                  </closer>
                <postscript>
                    <p>
                        <pb xml:id="p200" ed="pga" rend="noPipe"/>Gelt, du hast meinen vorletzten Brief, den ganz
                        dicken, auch erhalten? Du hast jeweilen viel und lange zu lesen, wenn meine
                        Briefe eintreffen. Gelt, du bist ein wenig zufrieden in dieser Hinsicht? Und
                        gelt, du <hi rend="italic">hast</hi> mich lieb?</p>
                </postscript>
        </div>
        </body>
    </text>
</TEI>
