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        <title type="volume" n="vol-48">Vorträge und kleinere Arbeiten 1914–1921</title>
        <title type="content">Die innere Zukunft der Sozialdemokratie</title>
        <title type="citation_line_1">Barth, Karl: Die innere Zukunft der Sozialdemokratie, 1915</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/48028 (Stand: 2. Oktober 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Vorträge und kleinere Arbeiten 1914–1921, hrsg. v. Drewes, Hans-Anton / Marquardt, Friedrich-Wilhelm (Gesamtausgabe, Abt. III), Zürich 2012, S. 152–160.</title>
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        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
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        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons BY-SA 4.0</licence>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Vorträge und kleinere Arbeiten 1914–1921</title>
          <title type="text">Die innere Zukunft der Sozialdemokratie</title>
          <author ref="kbga-actors-2151">Barth, Karl</author>
          <editor>Drewes, Hans-Anton</editor>
          <editor>Marquardt, Friedrich-Wilhelm</editor>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">2012</date>
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        <!-- Data from KBA (https://kba.karl-barth.ch) -->
        <bibl xml:id="A" type="source">A (Vorlage der Edition): Barth, Karl, Die innere Zukunft der Sozialdemokratie. 12.VIII 15, 12. August 1915. <ref target="https://kba.karl-barth.ch/objects/743">KBA 12109</ref>. </bibl>
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        <head>DIE INNERE ZUKUNFT DER SOZIALDEMOKRATIE</head>
        
          <head type="sub">
            <date when="1915">1915</date>
          </head>
        
        <div type="abstract">
          <p>
            In seinem Pfarrerkalender hat <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> unter dem Datum des <date when="1915-08-12">12. August 1915</date> vor dem Titel dieses Referats notiert: «Sozialisten von Suhr». In <placeName ref="kbga-places-425">Suhr</placeName> gab es einen <date when="1907">1907</date> gegründeten <term key="Grütliverein"><orgName ref="kbga-actors-9772">Grütliverein</orgName></term>, der Ende <date when="1914">1914</date> 27 Mitglieder hatte.<note xml:id="n01"><bibl corresp="kbga-bibls-4387"><hi rend="italic">Jahrbuch der Sozialdemokratischen Partei der <term key="Sozialdemokratie, Schweizerische">Schweiz</term></hi><hi rend="italic">1914</hi></bibl> (s. oben <ref type="pub" target="../volume/48/p009#fn_n01">S. 9, Anm. 1</ref>), S. 122.</note> Vermutlich waren es Mitglieder dieses Vereins, die <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> am <date when="1915-08-12">12. August 1915</date> in <placeName ref="kbga-places-54">Safenwil</placeName> besuchten. Am <date when="1915-08-06">6. August 1915</date> schreibt er an <persName ref="kbga-actors-403">E. Thurneysen</persName>: «Ich für mich habe dann noch meine Sonder‹pflichten› dieser Art gegenüber den ‹Genossen›. Am nächsten Donnerstag sollen wieder vier aus <placeName ref="kbga-places-447">Buchs</placeName> und <placeName ref="kbga-places-425">Suhr</placeName> zu mir kommen zu einem Gespräch unter dem Apfelbaum über die innerliche Zukunft der <term key="Sozialdemokratie">Sozialdemokratie</term>».<note xml:id="n02"><bibl corresp="kbga-bibls-931">Bw.Th.I, <ref type="pub" target="3055#p070">S. 70</ref>.</bibl></note> Und am <date when="1915-08-18">18. August</date>: «Letzten Donnerstag hatte ich eine ganz interessante Aussprache mit den Suhrer <term key="Sozialdemokratie">Sozialdemokraten</term>, man kam wenigstens schon an den Punkt, wo es sich entscheidet, ob man ‹am Ersten trachten› will ... [<ref type="can" subtype="bible" target="Mt.6.33">Mt. 6,33</ref>]»<note xml:id="n03"><bibl corresp="kbga-bibls-931">A.a.O, <ref type="pub" target="3056#p072">S. 72</ref>.</bibl></note> Bei dem vorliegenden Manuskript scheint es sich also um eine Einführung zu diesem Gespräch zu handeln.
          </p>
          <p>
            Dem Manuskript liegen Exzerpte bei, die <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> aus verschiedenen Publikationen ausgezogen hat. Er hat von ihnen offensichtlich in seinem Referat Gebrauch gemacht. Sie werden daher im Anschluss an den Text wiedergegeben. Soweit die Anmerkungen sich auf diese Exzerpte beziehen, werden diese als «Exz.I», «Exz.II» etc. zitiert.
          </p>
        </div>
        <div>
          <head>Die innere Zukunft der <term key="Sozialdemokratie">Sozialdemokratie</term>.</head>
          
            <head type="sub">
              <date when="1915-08-12">12. VIII 15</date>
            </head>
          
          <p> Die Soz[ial]dem[okratie] hat, weniger äußerlich als innerlich, <term key="Versagen">versagt</term>. <persName ref="kbga-actors-706"><hi rend="italic">Naumann</hi></persName> hat Recht behalten.<note xml:id="n04">Vgl. oben <ref type="pub" target="../volume/48/p088#fn_n05">S. 88, Anm. 5</ref>.</note> Im Augenblick, wo die bisherige Gesellschaftsordnung ihre schrecklichsten Konsequenzen zeitigte, <pb xml:id="p153" ed="pga"/> wurde der Soz[ialismus] national-bürgerlich, aus einer revolutionären Partei zu einer neben andern in den Nationalstaaten. Kriegssozialismus u. Profitsozialismus.<note xml:id="n05">Vgl. Exz. VI.</note></p>
          <p>Ob äußere <hi rend="italic">Programmänderung</hi> nötig sein wird im Sinn des Syndikalismus u. <term key="Anarchismus">Anarchismus</term>, sei dahingestellt.<note xml:id="n06">Vgl. Exz. VI und VII.</note> Ebenso taktische Fragen!</p>
          <p>Wir richten unsre Aufmerksamkeit auf die <hi rend="italic">innere Zukunft[,]</hi> auf den sozialistischen <term key="Geist, sozialistischer">Geist</term>, der kommen muß, wenn es anders werden soll.</p>
          <p>Ist es (im Sinn der Väter des Sozialismus) <hi rend="italic">bürgerliche Ideologie</hi>, überhaupt vom Geist in den Menschen zu reden[?]<note xml:id="n07">Fragezeichen vom Hrsg. ergänzt.</note> <hi rend="italic"><persName ref="kbga-actors-9949">Kautsky</persName></hi> behauptet[,] Intelligenz, Disziplin u. Organisationstalent seien durch den Kapitalismus bereits großgezogen[,] mehr brauche es nicht. Die angebl[iche] Vorbedingung werde Ergebnis des Sozialismus sein.<note xml:id="n08">Vgl. Exz. II.</note> – Aber diese Auffassung der Geschichte ist zu äußerlich-mechanisch.<note xml:id="n09">Vgl. Exz. VI (Punkt a und b).</note> Ist der Satz: zuerst bessere Menschen, dann ... falscher <term key="Idealismus, falscher">Idealismus</term>, so ist der andre: zuerst bessere Verhältnisse[, dann ...] falscher <term ref="kbga-keywords-1380">Mater[ialismus]</term>. Der <hi rend="italic">histor[ische] <term key="Materialismus, historischer">Materialismus</term></hi> im Sinn von <persName ref="kbga-actors-267"><hi rend="italic">Marx</hi></persName> hat nicht den Sinn eines rein ökonomischen Ablaufs, sondern gerade des Selbständig<hi rend="italic">werdens</hi> der lebendigen Menschen gegenüber der Materie. Mit den Zuständen u[nd] aus den Zuständen heraus will der Mensch sich erheben. Das Verhältnis ist das einer Wechselwirkung. Die <term key="Ideal">Ideale</term> mögen Seifenblasen der ökonom[ischen] Entwicklung sein, der Mensch ist das Allerrealste u. steht als solcher über der Ökonomie. Das ist übersehen worden u. war ein Mangel an Tiefe in der soz[ial]- ­dem[okratischen] Praxis (nicht bei den Gründern des Soz[ialismus] cf. <persName ref="kbga-actors-2021"><hi rend="italic">Engels</hi></persName> b[ei] <persName ref="kbga-actors-240">Kutter</persName> 239)[.]<note xml:id="n10">Vgl. Exz. III.</note> Man erwartete Alles vom mechan[ischen] Eintreffen der Katastrophe u. von der Gewinnung der polit[ischen] Macht. So konnte eine Katastrophe ganz andrer Art kommen. Sie traf soz.dem. Menschen, die nicht gerüstet waren, die von dem «Sprung <pb xml:id="p154" ed="pga"/> aus der Notwendigkeit in d. Freiheit»<note xml:id="n11">Siehe unten <ref type="pub" target="#fn_n22">S. 156, Anm. 22</ref>.</note> gar nichts wußten. <persName ref="kbga-actors-2218">Konstantin</persName> <bibl corresp="kbga-bibls-4357">N. W. 186</bibl>.<note xml:id="n12"><persName ref="kbga-actors-8709">J. Matthieu</persName> zitiert in seinem Aufsatz <bibl corresp="kbga-bibls-4357"><hi rend="italic">Der Zusammenbruch der Internationale</hi> (NW, Jg. 9 [1915], S. 161–187)</bibl> den Satz eines deutschen Sozialdemokraten: «Die deutsche Sozialdemokratie hat nun die größte Ähnlichkeit mit der Kirche zur Zeit <persName ref="kbga-actors-2218">Konstantins</persName>. Sie ist zur großen, wunderbar organisierten, technisch tadellosen Form geworden. Aber es fehlt der Geist, die Seele. Sie wartet auf den Cäsar, der die Form so brauchen wird, wie er will.» (S. 186).</note></p>
          <div>
            <head>Die neue sozialistische Gesinnung</head>
            <p>Die alten seelischen Voraussetzungen des Soz[ialismus] müssen von den Einzelnen ganz anders ernst genommen werden u. zum Leuchten kommen.</p>
            <p><hi rend="bold">a)</hi> Der Inhalt des <term key="Sozialismus, Inhalt des S.">Sozialismus</term> ist <hi rend="italic">Gerechtigkeit für die Menschheit</hi>, nicht blos Verbesserung des Loses der <term key="Klassen, Arbeiterklasse">Arb[eiter]klasse</term>. Mit der ersten stellt sich die letzte ein. Ein egoistischer <term key="Sozialismus, egoistischer">Sozialismus</term> in<note xml:id="n13">Versehentlich statt: «ist».</note> Widerspruch in sich selbst u. wird solche <term key="Konzession">Konzessionen</term> machen müssen wie jetzt in <placeName ref="kbga-places-151">Deutschland</placeName>. «Allein durch den Glauben» [<ref type="can" subtype="bible" target="Röm.3.28">Röm. 3,28</ref>]. Die <term key="Leidenschaft, für die Gerechtigkeit">Leidenschaft</term> für die <term ref="kbga-keywords-283">Gerechtigkeit</term> ist unsre wirkl[iche] Stärke nach innen u. außen.</p>
            <p><hi rend="bold">b)</hi> Der Weg des <term key="Sozialismus, Wahrheit des S.">Sozialismus</term> ist die <hi rend="italic">Siegeskraft seiner Wahrheit.<note xml:id="n14">Vgl. Exz. I.</note></hi> Der Kampf um die polit. u. wirtschaftl[iche] <term key="Politik, und Wirtschaft">Macht</term> stellt ihn äußerlich dar, aber notwendig nur unvollkommen. Der <term key="Sozialismus, vertritt die absolute Gerechtigkeit">Soz[ialismus]</term> vertritt die absolute <term ref="kbga-keywords-283">Gerechtigkeit</term>, sein äußeres Thun wird immer nur relativ gut sein, seine Schlagkraft muß er aus andern Tiefen nehmen, sonst ist er zankende[,] übel riechende, kompromisselnde Partei unter andern. Das Vertrauen auf jene Tiefen macht den Kampf möglich u. veredelt ihn.</p>
            <p><hi rend="bold">c)</hi> Das Ziel des <term key="Sozialismus, Ziel">Sozialismus</term> ist <hi rend="italic">die freie[,] reine <term key="Persönlichkeit, freie reine">Persönlichkeit</term></hi><hi rend="italic">.</hi> Der Zukunftsstaat ist dabei nur Mittel zum Zweck. Darum kommt es schon jetzt nicht darauf an[,] Mitglieder, sondern Sozialisten zu gewinnen u. zu werden, die solche <term ref="kbga-keywords-1443">P[ersönlichkeiten]</term> sind u. werden möchten: Erlöst vom <term key="Überwindung, des Egoismus">Egoismus</term> des <term key="Bürgertum">Bürgertums</term>, erlöst von seinem <pb xml:id="p155" ed="pga"/> falschen <term key="Idealismus, falscher">Idealismus</term>, erlöst von einem halbernsten <term key="Christentum, halbernstes">Christentum</term>, erfaßt von der transzendenten <term key="Kraft, transzendente">Kraft</term> der sozialistischen <term key="Sozialismus, Wahrheit des S.,, deren Kraft">Wahrheit</term>. Nur Erlöste können erlösen. Der neue Mensch muß geschaffen werden<note xml:id="n15">Vgl. Exz. IV 2.</note></p>
            <p><hi rend="bold">Was thun?</hi> Sektierer abseits von der Partei? <term key="Anarchismus">Anarchist</term> <bibl corresp="kbga-bibls-4359">N. W. S. 235</bibl>, auch <persName ref="kbga-actors-9950">Kötting</persName>)[.]<note xml:id="n16">Vgl. Exz. VII und IV 2.</note> Das ist der ideologische Irrtum des Anarchismus. Nun in der Partei bleiben, weil ihre Orientierung richtig[,] u. die Partei stärken, aber vor Allem ihren <term key="Sozialismus, Inhalt des S."><hi rend="italic">Inhalt</hi></term><hi rend="italic">[.]<note xml:id="n17">Vgl. Exz. I.</note></hi> Wir wissen[,] <hi rend="italic">warum</hi> wir Soz.dem. sind[,] u. werden es <hi rend="italic">besser</hi> zu sein wissen als die Andern.</p>
            <p> Pflege des persönl[ichen] Lebens. <term ref="kbga-keywords-796">Familie</term>. Kleine freie Kreise, <term key="Bruderschaft">Bruderschaften</term> zur Stärkung der Gesinnung u. des Geistes, der lebendig macht [<ref type="can" subtype="bible" target="Joh.6.63">Joh. 6,63</ref>; <ref type="can" subtype="bible" target="2.Kor.3.6">2.Kor. 3,6</ref>]</p>
          </div>
          <div>
            
            <head>Beilagen: Exzerpte</head>
            <div>
              <head type="sub">[Exzerpt I]</head>
              <div>
              <p><hi rend="bold"><persName ref="kbga-actors-457">Bader</persName></hi><note xml:id="n18">Pfarrer <persName ref="kbga-actors-457">Hans Bader</persName> (1875–1935). In seinem Pfarrhaus in Degersheim im Kanton St. Gallen fand in den ersten Oktoberwochen 1906 die erste religiös-soziale Zusammenkunft schweizerischer Pfarrer statt. <persName ref="kbga-actors-457">Bader</persName> war 1919 schweizerischer Teilnehmer der <orgName ref="kbga-actors-9864">Tambacher Konferenz</orgName> (s. unten <ref type="pub" target="../volume/48/p552#p552">S. 552</ref>).</note> <date when="1914-09-29">29. IX 14</date> (Taschenbuch 14 S. 22f.)<note xml:id="n19">In <persName ref="kbga-actors-2151">Barths</persName> <ref type="kba-objects-id" target="91490">Taschenkalender</ref> <date when="1914">1914</date> <hi rend="italic">(<bibl corresp="kbga-bibls-5400">Taschenbuch für die Schweizer reformierten Geistlichen 1914</bibl>)</hi> finden sich auf den Seiten 23, 24 und 27 Notizen von einer religiös-sozialen Zusammenkunft am <date when="1914-09-29">29.9.1914</date> in <placeName ref="kbga-places-66">Zürich</placeName>, bei der <persName ref="kbga-actors-457">H. Bader</persName> die Einleitung zu einer ebenfalls von <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> mitnotierten Diskussion übernommen hatte. Das Thema war das «<term key="Versagen">Versagen</term> der Internationale».</note></p>
              <p> Zu wenig persönl. <term key="Sozialismus, persönlicher">Sozialismus</term>, zuviel polit. Machtstreben unter Aufpeitschung antisozialer Triebe. <term key="Sozialismus">Sozialismus</term> siegt durch sich selbst. Vertrauen in die Sache. Person in den Dienst der <term key="Idee">Idee</term></p>
              <p><term ref="kbga-keywords-1443">Persönlichkeit</term> möglich <hi rend="italic">in</hi> der <term key="Partei">Partei</term>, weil richtige Orientierung des Ganzen trotz Verdorrung im Einzelnen[.] Partei stärken, aber nicht als Partei[,] sondern als <term key="Sozialismus, Inhalt des S.">Inhalt</term>. Nicht Sektierer, sondern mittragen als «Salz der <term key="Salz der Erde">Erde</term>» [<ref type="can" subtype="bible" target="Mt.5.13">Mt. 5,13</ref>]</p>
            </div>
            <div>
              <pb xml:id="p156" ed="pga"/>
              <head type="sub">[Exzerpt II]</head>
              <p><hi rend="bold"><persName ref="kbga-actors-9949">Kautsky</persName></hi> Die soz[iale] Revolution II S 45f<note xml:id="n20"><bibl corresp="kbga-bibls-4358"><persName ref="kbga-actors-9949">K. Kautsky</persName>, <hi rend="italic">Die Soziale Revolution. II. Am Tage nach der sozialen Revolution</hi>, Berlin 1904, S. 45–48</bibl>.</note></p>
              <p> Kein engelhafter <term ref="kbga-keywords-1416">Charakter</term> vorausgesetzt:</p>
              <p> Nötig blos: Intelligenz, Disziplin, Organisationstalent[.] Diese wurden von der kapitalist[ischen] Gesellschaft geschaffen!! Und vom Kampf des <term key="Proletariat">Proletariats</term>! Alles schon da[.] <term key="Proletarier">Proletarier</term> brauchen sich nicht zu ändern!!</p>
              <p>Die angebliche Vorbedingung ist <hi rend="italic">Ergebnis</hi> des <term key="Sozialismus, Ziel">Sozialismus</term>.</p>
            </div>
            <div>
              <head type="sub">[Exzerpt III]</head>
              <p><hi rend="bold"><persName ref="kbga-actors-240">Kutter</persName></hi> D[as] Unmittelbare S. 225f<note xml:id="n21"><bibl corresp="kbga-bibls-1656"><persName ref="kbga-actors-240">H. Kutter</persName>, <hi rend="italic">Das Unmittelbare. Eine Menschheitsfrage</hi>, Berlin 1902; Jena 1911; Basel 1921</bibl>. <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> exzerpiert aus der ersten Auflage von 1902 aus dem Abschnitt «Die Sozialdemokratie» (S. 225–268).</note></p>
              <table>
                <row>
                  <cell>
              Die <term key="Anklage"><hi rend="italic">Anklagen</hi></term><hi rend="italic">:</hi></cell>
              <cell>Der ökonom[ische] Faktor in d. Geschichte</cell>
                  </row>
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              Die Relativität des <term key="Recht, Relativität">Rechtes</term><lb/>
              Die Inaktivität des <term key="Christentum, Inklusivität">Chr[isten]t[um]</term>s</cell>
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                </table>
              <p>Die <hi rend="italic">Besitzfrage:</hi> soll aus d. Welt geschafft werden durch endgiltige Lösung. Unbehilflichkeit beweist ihre Größe. <persName ref="kbga-actors-2021"><hi rend="italic">Engels</hi></persName> S. 239!!<note xml:id="n22"><persName ref="kbga-actors-240">H. Kutter</persName> bringt S. 239f. aus <bibl corresp="kbga-bibls-4360"><persName ref="kbga-actors-2021">Fr. Engels</persName>, <hi rend="italic">Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft</hi> (1876/78)</bibl>, eine Prognose für die Zukunft nach «der Besitzergreifung der Produktionsmittel durch die Gesellschaft», in der es u. a. heißt: «Erst von da an werden die Menschen ihre Geschichte mit vollem Bewußtsein selbst machen, erst von da an werden die von ihnen in Bewegung gesetzten gesellschaftlichen Ursachen vorwiegend und in stets steigendem Maße auch die von ihnen gewollten Wirkungen haben. Es ist der Sprung der Menschheit aus dem Reich der Notwendigkeit in das Reich der Freiheit.»</note> Die Forderung der Menschenwürde selbst. Beseitigt soll die Frage werden nicht zum herrschenden Interesse gemacht.</p>
              <p> Der <term key="Reformismus">Reformismus</term> bedeutet Preisgabe des Besten in der <term key="Sozialdemokratie">Soz[ial]dem[okratie]!</term></p>
              <p> Der angebl[iche] <term ref="kbga-keywords-1380">Materialismus</term> rückt gerade den lebendigen Menschen in den Mittelpunkt, gegenüber dem <term ref="kbga-keywords-1558">Egoismus</term> des Einzelnen, dem Privatinteresse</p> 
              <p><pb xml:id="p157" ed="pga" rend="noPipe"/> Das Realste vom Realen sind wir selbst. Unser Menschentum muß zu Ehren kommen. Die <term ref="kbga-keywords-1443">Persönlichkeit</term> ist das Prinzip des <term ref="kbga-keywords-880">Kommunismus</term>, der Komm[unismus] das Reich der Persönlichkeit. Individuelle u. soziale Besonderheit mag bleiben, aber der Besitz darf nicht mehr aller Werte Maßstab sein.</p>
            </div>
            <div>
              <head type="sub">[Exzerpt IV/1]</head>
              <p><hi rend="bold"><persName ref="kbga-actors-9950">Kötting</persName></hi> N. W. Mai 1915<note xml:id="n23"><bibl corresp="kbga-bibls-4361"><persName ref="kbga-actors-9950">H. Kötting</persName>, <hi rend="italic">Neues Leben</hi><hi rend="italic"/>, in: NW, Jg. 9 (1915), S. 188–191</bibl>. Zur Person <persName ref="kbga-actors-9950">Köttings</persName> vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-3449">Mattmüller II, S. 141</bibl>.</note></p>
              <p> Die innere <term key="Welt, innere">Welt</term> muß eine andre werden, von außen her <hi rend="italic">allein</hi> kommt das Heil nicht.</p>
              <p>Andre Menschen! S. 190!!<note xml:id="n24"> <bibl corresp="kbga-bibls-4361"><persName ref="kbga-actors-9950">Kötting</persName>, a.a.O., S. 190</bibl>: «Niemals wird uns der Sozialismus erstehen als Produkt einer äußeren Entwicklung oder einer Katastrophe, sondern er setzt zuerst <hi rend="italic">andere Menschen</hi> voraus, die ‹mit vollem Bewußtsein und klarer Erkenntnis ihre Geschichte selber machen› wie <persName ref="kbga-actors-2021">Friedr. Engels</persName> sagt, Menschen, in denen der Drang lebt, nach schöpferischer Tätigkeit und neuer Kultur. Mehr und mehr kommt es in unserer Zeitperiode darauf an, an Stelle des reinen Klassenbewußtseins das Menschheitsbewußtsein zu wecken, an Stelle des Nur-Klassenkämpfers den Kulturmenschen zu erziehen. – Es kommt darauf an, den Arbeiter innerlich umzuwandeln, ihn loszulösen und vollkommen unabhängig und frei zu machen von all den alten bürgerlichen Anschauungen und Vorurteilen; und nicht nur in seinem Denken, sondern vor allem in seinem Fühlen».</note></p>
            </div>
            <div>
              <head type="sub">[Exzerpt IV/2]</head>
              <p>N. W. Juli 1915<note xml:id="n25"><bibl corresp="kbga-bibls-4362"><persName ref="kbga-actors-9950">H. Kötting</persName>, <hi rend="italic">Vergangenheit und Zukunft</hi><hi rend="italic"/>, in: NW, Jg. 9 (1915), S. 282–298</bibl>.</note></p>
              <p><term ref="kbga-keywords-1121"><hi rend="italic">Marxismus</hi></term> als Weltanschauung verschwunden [Selbstwirkendes ökonom. Gesetz, das den <term key="Klassen, Klassenkampf">Klassenkampf</term> erzeugt. Polit. Kampf kann nur die Katastrophe beschleunigen]<note xml:id="n26">Eckige Klammern von <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName>.</note></p>
              <p><persName ref="kbga-actors-4578"><hi rend="italic">Bernstein</hi></persName><note xml:id="n27"><persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> resümiert das Zitat von <persName ref="kbga-actors-4578">Eduard Bernstein</persName>, das <persName ref="kbga-actors-9950">Kötting</persName> <bibl corresp="kbga-bibls-4362">a.a.O., S. 286</bibl>, bringt, und die Folgerung, die <persName ref="kbga-actors-9950">Kötting</persName> S. 287 anfügt.</note> Keine Spekulation auf Katastrophe. Geschichte geht aufwärts. Darum Erringung von Partialfreiheiten, direkte Erfolge, polit. Reform.</p>
              <p><pb xml:id="p158" ed="pga" rend="noPipe"/> <persName ref="kbga-actors-9951"><hi rend="italic">Friedeberg</hi></persName><hi rend="italic">, <persName ref="kbga-actors-9859">Brupbacher</persName></hi> etc. Entwicklung der sittl[ichen] <term ref="kbga-keywords-1443">Persönlichkeit</term> u. wirtschaftl[icher] Kampf.<note xml:id="n28"><persName ref="kbga-actors-9950">Kötting</persName> nennt den «früheren Genossen Dr. <persName ref="kbga-actors-9951">Friedeberg</persName> in <placeName ref="kbga-places-8">Berlin</placeName>» und den Schweizer Arbeiterarzt <persName ref="kbga-actors-9859">Fr. Brupbacher</persName> als Vertreter des Vorrangs der beiden genannten Ziele, zu deren Gunsten die «politisch-parlamentarische Tätigkeit» zurückgedrängt werden sollte, vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-4362">a.a.O., S. 290</bibl>.</note> Von den polit. Führern aus <term ref="kbga-keywords-1558">Egoismus</term> (?) abgelehnt.<note xml:id="n29"><bibl corresp="kbga-bibls-4362">A.a.O., S. 293</bibl>.</note></p>
              <p><hi rend="italic">Der neue Mensch</hi> muß geschaffen werden. Sozialistische Lebensformen schon innerhalb d. bürgerl[ichen] Welt <term key="Genossenschaft">(Genossenschaften</term> u. <term ref="kbga-keywords-886">Gewerkschaften</term> mit syndikalist[ischer] Tendenz!)<note xml:id="n30"><bibl corresp="kbga-bibls-4362">A.a.O., S. 294–296</bibl>.</note> Neues Menschheitsbewusstsein<note xml:id="n31"><bibl corresp="kbga-bibls-4362">A.a.O., S. 297</bibl>.</note>, nicht Nur-Kämpfer: Kulturmenschen. <hi rend="italic">Durch andre M[enschen] zu andern Verhältnissen[.]</hi> Jetzt schon Sprung in das R[eich] der <term key="Freiheit, Reich">Freiheit</term>, heute noch!<note xml:id="n32"><bibl corresp="kbga-bibls-4362">A.a.O., S. 298</bibl>.</note></p>
            </div>
            <div>
              <head type="sub">[Exzerpt V]</head>
              <p><hi rend="bold"><persName ref="kbga-actors-4709">Greulich</persName>,</hi> <term ref="kbga-keywords-1380">Materialist[ische] </term>Gesch[ichts]auffassung<note xml:id="n33"><bibl corresp="kbga-bibls-4363"><persName ref="kbga-actors-4709">H. Greulich</persName>, <hi rend="italic">Die materialistische Geschichtsauffassung</hi>, Berlin 1907</bibl><hi rend="sup">2</hi>. Das Exzerpt betrifft die Seiten 5-13. – <persName ref="kbga-actors-4709">Hermann Greulich</persName> (1842–1925), ein 1865 aus Schlesien in die Schweiz eingewanderter Handschuhmacher, wurde der erste große Führer der schweizerischen Arbeiterbewegung. 1887 wurde er der erste schweizerische Arbeitersekretär, 1890 Kantonsrat in Zürich und 1902 Nationalrat. 1914 vertrat Greulich in Einsicht der politischen Schwäche der Arbeiterbewegung die Burgfriedenspolitik und war dann auch Gegner der Zimmerwalder <term key="Zimmerwalder Konferenz">Bewegung</term> und des Beitritts zur 3. Internationale. Gegen die Ergebnisse des außerordentlichen Parteitags vom 11.2.1919 in Bern (s. unten <ref type="pub" target="../volume/48/p437#p437">S. 437–443</ref>) ­unterzeichnete er eine «Erklärung der Neun». Vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-4364"><persName ref="kbga-actors-9953">Fr. Schmidt</persName>, <hi rend="italic">Hermann Greulich. Ein kleines Lebensbild</hi>, [Bern] 1935</bibl><hi rend="sup">2</hi>; <bibl corresp="kbga-bibls-4365"><persName ref="kbga-actors-9954">E. Nobs</persName>, <hi rend="italic">Hermann Greulich</hi>, Zürich / New York 1942</bibl>; <bibl corresp="kbga-bibls-4366"><persName ref="kbga-actors-9955">E. Weckerle</persName>, <hi rend="italic">Hermann Greulich</hi><hi rend="italic">. Ein Sohn des Volkes</hi>, Zürich 1947</bibl>.</note></p>
              <p>Das gesellschaftl[iche] Sein bestimmt d. Bewußtsein. Die Produktion des unmittelbaren Lebens ist d. bestimmende Moment in d. Geschichte.</p>
              <p>Verneint den Willen nicht, zeigt die Ursachen seiner Entstehung.</p>
              <p><pb xml:id="p159" ed="pga" rend="noPipe"/> Wir machen unsre Geschichte selbst, aber (leider!) bis jetzt nicht mit Gesamtwillen nach Gesamtplan sondern in Unordnung. <hi rend="italic">Darum</hi> herrscht die wirtschaftl[iche] Notwendigkeit</p>
              <p>Darum gewerkschaftl[iche] Selbsttätigkeit</p>
              <p>Nur Supposition od. Hypothese[,] nicht letztes Wort der Wissenschaft</p>
            </div>
            <div>
              <head type="sub">[Exzerpt VI]</head>
              <p><hi rend="bold"><persName ref="kbga-actors-8709">Matthieu</persName></hi> N. W. Mai 1915<note xml:id="n34"><bibl corresp="kbga-bibls-4357"><persName ref="kbga-actors-8709">J. Matthieu</persName>, <hi rend="italic">Der Zusammenbruch der Internationale</hi></bibl> (s. oben <ref type="pub" target="../volume/48/p154#fn_n12">S. 154, Anm. 12</ref>).</note></p>
              <p> Dieser <term ref="kbga-keywords-1283">Krieg</term> ist Konsequenz d. <term ref="kbga-keywords-163">Kapitalismus</term>. In diesem Augenblick wird der Soz[ialismus] national! Z. T. zum Profitsozialismus. Warum?</p>
              <p>Er konnte nicht anders</p>
              <p>Gegen die Entfaltung des reinern Lebenswillens wirkt die Lähmung: Zielherabsetzung u. Vertretungssystem</p>
              <p><hi rend="italic">Sozialismus:</hi> Histor[ische] Lage + <term key="Ideal">Ideal</term></p>
              <p>a) Die histor. Lage wird mechanisch gedeutet. Daher Optimismus u. Opportunismus</p>
              <p> b) Das <term key="Proletariat">Proletariat</term> verliert den Glauben, seine Aktion wird mechanisch</p>
              <p><hi rend="italic">Entstell[un]g d. <term key="Marxismus, Entstellung">Marxismus</term></hi><hi rend="italic">:</hi> histor. Fatalismus u. enge Auffassung vom <term key="Klassen, Klassenkampf">Klassenkampf</term> (infolgedessen <term ref="kbga-keywords-1201">Nationalismus</term> u. Pakt mit d. <term key="Industrialismus">Industrialismus</term>)</p>
              <p><term key="Revisionismus"><hi rend="italic">Revisionismus</hi></term><hi rend="italic">, <term key="Anarchismus">Anarchismus</term></hi><hi rend="italic">, <term key="Syndikalismus">Syndikalismus</term></hi> als Gegengewichte.</p>
              <p> Die Internationale als geistige Potenz war nur auf dem Papier, wie das <term ref="kbga-keywords-807">Chrt</term>. Vgl. <hi rend="italic"><persName ref="kbga-actors-2218">Konstantin</persName></hi> S. 186<note xml:id="n35">S. oben <ref type="pub" target="../volume/48/p154#fn_n12">S. 154, Anm. 12</ref>.</note></p>
              <table>
                <row>
                  <cell>Also:</cell><cell> nicht Reformarbeit<lb/>
              nicht «unechte» Revolution</cell>
                  </row>
                  <row>
                    <cell>Sondern:</cell><cell> Kollektivangriff von neuem Geist beseelt</cell>
                  </row>
                </table>
            </div>
            <div>
              <pb xml:id="p160" ed="pga"/>
              <head type="sub">[Exzerpt VII]</head>
              <p><hi rend="bold"><persName ref="kbga-actors-9952">G. M. Sch.</persName></hi> N. W. Juni 1915<note xml:id="n36"><bibl corresp="kbga-bibls-4359"><persName ref="kbga-actors-9952">G. M. W. Schulz</persName>, <hi rend="italic">Sozialdemokratie, Anarchismus und Krieg</hi>, in: NW, Jg. 9 (1915), S. 230–236</bibl>. Zu dem aus <placeName ref="kbga-places-151">Deutschland</placeName> emigrierten Buchbinder <persName ref="kbga-actors-9952">Gustav Martin Walter Schulz</persName> (1889–1918), der <persName ref="kbga-actors-330">Ragaz</persName> sehr nahe stand, vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-3449">Mattmüller II, S. 140f.188f.345f.357f.</bibl></note></p>
              <p> Anarchismus hat praktisch <term key="Versagen">versagt</term>. –</p>
              <p> Anarch[ismus] ist eine hohe menschl[iche] Ordnung. <term key="Inkonsequenz">Inkonsequenz</term>: Ungerechte Mittel zu ihrer Herbeiführung.</p>
              <p><hi rend="italic">Sozialistisch <term key="Leben, sozialistischesSozialismus, sozialistisch leben">leben</term></hi> ist d. Weg zur sozialist[ischen] <term key="Sozialismus, sozialistische Gesellschaftsordnung">Gesellschaftsordnung[.]</term> Wir können nicht warten bis nach der <term ref="kbga-keywords-1128">Revol[ution]</term>. Die Schuld ist nicht beim Staat u. der Kapit[alisten-]Klasse allein, sondern im Persönlichen.</p>
              <p><hi rend="italic">Moral[isch-]relig[iöse] Aufrüttelung</hi> der Arb[eiter] ist die nächste <term key="Aufgabe">Aufgabe</term>.</p>
              <p>Ist das möglich <hi rend="italic">in</hi> der Soz[ial]dem[okratie]? Nein, das Vertretungssystem ist der Tod.</p>
              <p>Jeder Einzelne gehe <hi rend="italic">seinen</hi> Weg als Vollstrecker des <term key="Gott, Wille">Gotteswillens</term>.</p>
            </div>  
          </div>
          </div>
        </div>
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    </body>
  </text>
</TEI>
