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        <title type="volume" n="vol-52">Vorträge und kleinere Arbeiten 1934–1935</title>
        <title type="content">Vorwort [zu: Der Christ als Zeuge]</title>
        <title type="citation_line_1">Barth, Karl: Vorwort [zu: Der Christ als Zeuge], 1934</title>
        <title type="citation_line_2">https://kbga.karl-barth.ch/texts/52022 (Stand: 2. Oktober 2026)</title>
        <title type="citation_line_3">Druck: Karl Barth, Vorträge und kleinere Arbeiten 1934–1935, hrsg. v. Beintker, Michael / Hüttenhoff, Michael / Zocher, Peter (Gesamtausgabe, Abt. III), Zürich 2017, S. 426–428.</title>
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        <edition>Digitale Karl Barth-Gesamtausgabe</edition>
        <sponsor>Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW)</sponsor>
        <sponsor>Schweizerischer Nationalfonds (SNF)</sponsor>
        <sponsor>Karl Barth-Stiftung</sponsor>
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        <publisher>Karl Barth-Archiv</publisher>
        <pubPlace>Basel</pubPlace>
        <date when="2026">2026</date>
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        <!-- The printed Gesamtausgabe -->
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          <title type="volume">Vorträge und kleinere Arbeiten 1934–1935</title>
          <title type="text">Vorwort [zu: Der Christ als Zeuge]</title>
          <author ref="kbga-actors-2151">Barth, Karl</author>
          <editor>Beintker, Michael</editor>
          <editor>Hüttenhoff, Michael</editor>
          <editor>Zocher, Peter</editor>
          <pubPlace>Zürich</pubPlace>
          <publisher>Theologischer Verlag</publisher>
          <date type="publication">2017</date>
          <biblScope unit="page">426-428</biblScope>
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        <!-- Data from KBA (https://kba.karl-barth.ch) -->
        <bibl xml:id="A" type="source">A (Vorlage der Edition): Karl Barth: Vorwort, in: ders., Der Christ als Zeuge (Theologische Existenz heute 12), München 1934, S. 3f. </bibl>
        <!-- we should provide more types: <bibl type="not-found-in-kba"></bibl> <bibl type="not-in-kba"></bibl>  -->
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			<head>Vorwort [zu: Der Christ als Zeuge]</head>
			<head type="sub">
				<date>1934</date>
			</head>
			<div type="abstract">
			<p rend="left">
				<hi rend="italic">Das vorliegende Vorwort für Heft 12 der Reihe «Theologische Existenz heute» hat <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> am
<date when="1934-09-13">13. September 1934</date> niedergeschrieben, am selben Tag wie das zu Heft 13, in dem der erst einen bzw. zwei Tage zuvor gehaltene Vortrag «Der Dienst am Wort Gottes»</hi><note xml:id="n01">Vgl. oben, <ref type="pub" target="../volume/52/p401#p401">S. 401-425.</ref> </note>
				<hi rend="italic"> erscheinen sollte. Offenbar wollte er beide Hefte auf den Weg bringen, bevor er wenige Tage später zu seiner Italienreise</hi><note xml:id="n02">Vgl. unten, <ref type="pub" target="../volume/52/p434#fn_n21">S. 434, Anm. 21.</ref> </note>
				<hi rend="italic"> aufbrach.</hi>
			</p>
			<p>
				<hi rend="italic">Nach dem Verbot der von <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> bisher geschriebenen Hefte und den <term type="sachen" key="Deutschland / Deutsches Reich, Zensur">Zensur-Auflagen</term> für weitere Veröffentlichungen in der Reihe war über eineinhalb Monate hinweg unklar gewesen, ob es überhaupt noch weitere Hefte geben würde.</hi><note xml:id="n03">Vgl. oben, <ref type="pub" target="../volume/52/p329#p329">S. 329f.</ref> </note>
				<hi rend="italic"> Darauf geht <persName ref="kbga-actors-2151">Barth</persName> in diesem Vorwort erstaunlich offen ein und erläutert zugleich, warum er sich dann doch entschieden hat, die Reihe fortzusetzen und auch selbst weitere Hefte beizusteuern.</hi>
			</p>
			<p><hi rend="italic">Vorarbeiten zu diesem Text sind nicht erhalten. Die Veröffentlichung erfolgte in:</hi> <bibl corresp="kbga-bibls-5016"><hi rend="italic"><persName ref="kbga-actors-2151">K. Barth</persName>, </hi>Der Christ als Zeuge<hi rend="italic"> (ThExh 12), München 1934, S. 3f.</hi></bibl></p>
		</div>
		<div>
			<head>Vorwort</head>
			<p rend="left">Die sämtlichen bisher von mir verfassten Hefte «Theologische Existenz heute» sowie Heft 11 von <persName ref="kbga-actors-7152">Max Lackmann</persName> sind in <placeName ref="kbga-places-43">München</placeName> polizeilich beschlagnahmt und für Bayern verboten worden.<note xml:id="n04">Vgl. oben, <ref type="pub" target="../volume/52/p260#p260">S. 260.</ref> <ref type="pub" target="../volume/52/p329#p329">329f.</ref> </note> Ich gehe wohl nicht irre, wenn ich annehme, dass sie von ihrem Schicksal vor allem wegen der <term type="sachen" key="Vorworte «zur Lage»">Vorworte</term> mit ihren Betrachtungen zur jeweiligen kirchlichen Lage ereilt worden sind.<note xml:id="n05">Die zuvor «zur Lage» geschriebenen Vorworte (vgl. oben, <ref type="pub" target="../volume/52/p124#fn_n09">S. 124, Anm. 9</ref>) waren jedenfalls auf ein so großes Interesse gestoßen, dass der Chr. Kaiser Verlag begonnen hatte, in der Werbung für neu erscheinende Hefte speziell auf diese Vorworte zu verweisen (vgl. oben, <ref type="pub" target="../volume/52/p218#p218">S. 218</ref>). </note> In meiner Auseinandersetzung <pb xml:id="p427" ed="pga"/> mit diesem Ereignis habe ich mich, der Müdigkeit und dem Verdruss eine Weile nachgebend, zunächst gefragt, ob es nicht würdiger und besser sei, die «Theologische Existenz heute» in Zukunft schweigend statt schreibend fortzusetzen. Aber ich bin von dieser Ansicht und Absicht zurückgekommen. Es wäre allzu pathetisch gehandelt, wenn ich sie durchführen wollte. Mein Herz hängt nicht an jenen Vorworten und das Herz meiner Leser soll auch nicht an ihnen hängen. Sie waren ein Beiwerk, das mir und ihnen gewiss nicht unwichtig war, das aber zur Not auch fehlen kann. Man kann das Entscheidende, das man als Theologe immer und so auch heute zu sagen hat, wenn es denn sein soll, wirklich auch ohne ausdrückliche Beziehungen auf das, was der Monat oder das Vierteljahr gerade gebracht hat, ohne direkte Beleuchtung der jeweils im Vordergrund stehenden Ereignisse und Gestalten sagen, ohne darum im «leeren <term type="sachen" key="leerer Raum">Raum»</term> zu reden!<note xml:id="n06">Anspielung auf eine gängige Kritik an Barth und seiner Theologie (s. oben, <ref type="pub" target="../volume/52/p020#fn_n36">S. 20, Anm. 36</ref>). </note> Vor die Wahl gestellt, entweder überhaupt nichts mehr zu sagen oder aber jene Beziehungen vorläufig nur noch halblaut oder gar nicht mehr sichtbar zu machen, wähle ich – nicht ohne Bedauern, aber auch nicht ohne Humor – das zweite. Die Leser werden nun das, was ich noch drucken lassen darf, mit umso größerer Aufmerksamkeit lesen, sie werden sich nun die nötigen Anmerkungen und Anwendungen – soweit mir solche nicht doch entschlüpfen sollten – selber machen müssen. Es wird auch gut, es wird – wer weiß? – vielleicht noch besser sein, wenn sie bedenken müssen, dass diese Hefte bis auf weiteres hinsichtlich dessen, was man «Aktualität» nennt, einen unsichtbaren Untertitel tragen: «Zwischen den Zeilen»<note xml:id="n07">«Zwischen den Zeilen lesen» ist eine Redensart, die deutlich machen soll, dass man etwas in einem Text Gemeintes, aber nicht Ausgeschriebenes aus diesem herauszulesen hat (vgl. <bibl corresp="kbga-bibls-826">Röhrich V, S. 1763</bibl>). Daneben dürfte es sich auch um eine Anspielung auf den Titel der 1933 auf Betreiben <persName ref="kbga-actors-2151">Barths</persName> eingestellten Zeitschrift «Zwischen den Zeiten» (vg<bibl corresp="kbga-bibls-567">l. <persName ref="kbga-actors-2151">K. Barth</persName>, <hi rend="italic">Abschied</hi>, in: V.u.kl.A. 1930–1933, <ref type="pub" target="../volume/49/p492#p492">S. 492–515</ref></bibl>) handeln. </note>.</p>
			<p><pb n="4" ed="A" rend="noPipe"/> Der Inhalt dieses Heftes ist das Stenogramm eines Vortrags, den ich am
<date when="1934-08-07">7. August 1934</date> an der Internationalen Sommerkonferenz für Studenten und Studentinnen in <placeName ref="kbga-places-853">La Châtaigneraie</placeName> (bei Coppet, Kanton Waadt) über das mir aufgegebene Thema gehalten habe, nebst dem <pb xml:id="p428" ed="pga"/> Stenogramm der dazugehörigen Diskussionsvoten.<note xml:id="n08">Siehe oben, <ref type="pub" target="../volume/52/p367#p367">S. 367-400.</ref> </note> Der Vortrag und die Voten sind deutsch gesprochen und von zwei guten Sach- und Sprachkennern laufend englisch und französisch wiedergegeben worden.<note xml:id="n09">Ins Französische übersetzte <persName ref="kbga-actors-7214">Pierre Maury</persName>, ins Englische <persName ref="kbga-actors-1941">Willem A. Visser ­’t Hooft</persName> (vgl. oben, <ref type="pub" target="../volume/52/p369#p369">S. 369</ref>). </note> Die mir von den dort anwesenden Zeitgenossen gemachten Einwände waren denen, die ich in <placeName ref="kbga-places-151">Deutschland</placeName> zu hören gewöhnt bin und die sicher auch allen meinen deutschen Lesern bekannt genug sind, so ähnlich, dass ich es nicht für nötig hielt, sie ausführlich wiederzugeben. Diese Einwände, vor allem aber den <term type="sachen" key="Genfersee">Genfersee</term>, den <placeName ref="kbga-places-230">Jura</placeName>, die <term type="sachen" key="Savoyerberge">Savoyerberge</term> und die über Guten und Bösen scheinende Sonne [vgl. <ref type="can" subtype="bible" target="Mt.5.45">Mt. 5,45</ref>] möge man sich als Hintergrund freundlich hinzudenken.</p>
			<p>
				<date when="1934-09-13">13. September 1934</date>
			</p>
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