Jes. 6,8–13
Jes. 6,8–13
8Und ich hörte die Stimme des Herrn, daß er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich; sende mich! 9Und er sprach: Gehe hin und sprich zu diesem Volk: Höret, und verstehet’s nicht; sehet, und merket’s nicht! 10Verstocke das Herz dieses Volks und laß ihre Ohren hart sein und blende ihre Augen, daß sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und sich bekehren und genesen. 11Ich aber sprach: Herr, wie lange? Er sprach: Bis daß die Städte wüst werden ohne Einwohner und die Häuser ohne Leute und das Feld ganz wüst liege. 12Denn der Herr wird die Leute fern wegtun, daß das Land sehr verlassen wird. 13Und ob noch der zehnte Teil darin bleibt, so wird es abermals verheert werden, doch wie eine Eiche und Linde, von welchen beim Fällen noch ein Stamm bleibt. Ein heiliger Same wird solcher Stamm sein.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Der Christ in der Gesellschaft
1919
… » [ Ex. 3,7f. ] und erkennen, dass jenes Verbot nur um der Fülle und Klarheit dieser Botschaft willen sein muss. Auch Jesaja [vgl. Jes. 6,8–13 ], auch Jona [vgl. Jona 3 ] haben schließlich dem Heiligen damit Ehre erweisen müssen, dass sie sich unterwanden, das Heilige direkt auf das profane …