Mt. 19,8–12
Mt. 19,8–12
8Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt zu scheiden von euren Weibern wegen eures Herzens Härtigkeit; von Anbeginn aber ist’s nicht also gewesen. 9Ich sage aber euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet (es sei denn um der Hurerei willen) und freit eine andere, der bricht die Ehe; und wer die Abgeschiedene freit, der bricht auch die Ehe. 10Da sprachen die Jünger zu ihm: Steht die Sache eines Mannes mit seinem Weibe also, so ist’s nicht gut, ehelich werden. 11Er sprach aber zu ihnen: Das Wort faßt nicht jedermann, sondern denen es gegeben ist. 12Denn es sind etliche verschnitten, die sind aus Mutterleibe also geboren; und sind etliche verschnitten, die von Menschen verschnitten sind; und sind etliche verschnitten, die sich selbst verschnitten haben um des Himmelreichs willen. Wer es fassen kann, der fasse es!
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Die Hausstandspredigten von 1818
1923 – 1924
… macher sichtbar werde. Hat er etwas Anderes getan, möchte man besonders in bezug auf die Predigt fragen, als eben gesagt, was nach Matth. 19 [8f.] Jesus selbst gesagt hat: «Mose hat euch erlaubt, zu scheiden … von eures Herzens Härtigkeit wegen; von Anbeginn aber ist’s nicht also gewesen. Ich s …