Pred. 3,1–11
Pred. 3,1–11
1Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. 2Geboren werden und sterben, pflanzen und ausrotten, was gepflanzt ist, 3würgen und heilen, brechen und bauen, 4weinen und lachen, klagen und tanzen, 5Steine zerstreuen und Steine sammeln, herzen und ferne sein von Herzen, 6suchen und verlieren, behalten und wegwerfen, 7zerreißen und zunähen, schweigen und reden, 8lieben und hassen, Streit und Friede hat seine Zeit. 9Man arbeite, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. 10Ich sah die Mühe, die Gott den Menschen gegeben hat, daß sie darin geplagt werden. 11Er aber tut alles fein zu seiner Zeit und läßt ihr Herz sich ängsten, wie es gehen solle in der Welt; denn der Mensch kann doch nicht treffen das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Der Christ in der Gesellschaft
1919
… dem Menschen die Ewigkeit ins 69 Herz gegeben , ohne welche er das, was Gott tut vom Anfang bis zum Ende – nicht finden könnte» ( Pred. 3,1–11 ). Dass er’s, die Ewigkeit im Herzen, finden kann , das ist die Synthesis. Jesus Christus gestern und heute derselbe – und in Ewigkeit. [ Hebr. 13,8 …