Bibelstellen-Register

Gal. 4,1–7

Gal. 4,1–7

1Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, so ist zwischen ihm und einem Knechte kein Unterschied, ob er wohl ein Herr ist aller Güter; 2sondern er ist unter den Vormündern und Pflegern bis auf die Zeit, die der Vater bestimmt hat. 3Also auch wir, da wir unmündig waren, waren wir gefangen unter den äußerlichen Satzungen. 4Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter das Gesetz getan, 5auf daß er die, so unter dem Gesetz waren, erlöste, daß wir die Kindschaft empfingen. 6Weil ihr denn Kinder seid, hat Gott gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, der schreit: Abba, lieber Vater! 7Also ist nun hier kein Knecht mehr, sondern eitel Kinder; sind’s aber Kinder, so sind’s auch Erben Gottes durch Christum.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 17. Dezember 1934

    … die nie zuzudeckende Divergenz (Heiner fragte wiederum sehr nachdrücklich nach dem «Sein» des Christen und legte dabei die Stelle Galater 4,1–7 ausführlich und natürlich in seinem Sinne aus, berief sich sogar auf das «Gleichgestaltetwerden» von Phil. 3,10 ) zu Tage trat. Aber gerade Heiners …