Bibelstellen-Register

Hebr. 8,5–13

Hebr. 8,5–13

5welche dienen dem Vorbilde und dem Schatten des Himmlischen; wie die göttliche Antwort zu Mose sprach, da er sollte die Hütte vollenden: »Schaue zu«, sprach er, »daß du machest alles nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt ist.«
6Nun aber hat er ein besseres Amt erlangt, als der eines besseren Testaments Mittler ist, welches auch auf bessern Verheißungen steht. 7Denn so jenes, das erste, untadelig gewesen wäre, würde nicht Raum zu einem andern gesucht. 8Denn er tadelt sie und sagt: »Siehe, es kommen die Tage, spricht der Herr, daß ich über das Haus Israel und über das Haus Juda ein neues Testament machen will; 9nicht nach dem Testament, das ich gemacht habe mit ihren Vätern an dem Tage, da ich ihre Hand ergriff, sie auszuführen aus Ägyptenland. Denn sie sind nicht geblieben in meinem Testament, so habe ich ihrer auch nicht wollen achten, spricht der Herr. 10Denn das ist das Testament, das ich machen will dem Hause Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will geben mein Gesetz in ihren Sinn, und in ihr Herz will ich es schreiben, und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. 11Und soll nicht lehren jemand seinen Nächsten noch jemand seinen Bruder und sagen: Erkenne den Herrn! denn sie sollen mich alle kennen von dem Kleinsten an bis zu dem Größten. 12Denn ich will gnädig sein ihrer Untugend und ihren Sünden, und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken.« 13Indem er sagt: »Ein neues«, macht er das erste alt. Was aber alt und überjahrt ist, das ist nahe bei seinem Ende.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • Gespräch in Bièvres 20. Oktober 1963

    … schensohn ist, wahrer Gott und wahrer Mensch. Und in diesem Sinn ist derselbe Bund ein «neuer Bund» geworden [vgl. Jer. 31,31-44 ; Hebr. 8,5-13] , weil da jetzt nicht bloß Gott ist, der - wie es beispielsweise Jesaja geschrieben hat [ Jes. 65,2 ; vgl. Röm. 10,21 ] - seine Hände ausstreckt nac …