Hiob. 2,6–13
Hiob. 2,6–13
6Der Herr sprach zu dem Satan: Siehe da, er sei in deiner Hand; doch schone seines Lebens! 7Da fuhr der Satan aus vom Angesicht des Herrn und schlug Hiob mit bösen Schwären von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel. 8Und er nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche.
9Und sein Weib sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Ja, sage Gott ab und stirb! 10Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die närrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.
11Da aber die drei Freunde Hiobs hörten all das Unglück, das über ihn gekommen war, kamen sie, ein jeglicher aus seinem Ort: Eliphas von Theman, Bildad von Suah und Zophar von Naema. Denn sie wurden eins, daß sie kämen, ihn zu beklagen und zu trösten. 12Und da sie ihre Augen aufhoben von ferne, kannten sie ihn nicht und hoben auf ihre Stimme und weinten, und ein jeglicher zerriß sein Kleid, und sie sprengten Erde auf ihr Haupt gen Himmel 13und saßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte und redeten nichts mit ihm; denn sie sahen, daß der Schmerz sehr groß war.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Markus 14,38
31. Juli 1921
… raham wird versucht [ Gen. 22,1 ]. Saul und David werden versucht [ 1.Sam. 15,9 ; 2. Sam. 11,2 ]. Hiob wird versucht [ Hiob 1,12 ; 2,6ff. ]. Das ganze Volk Israel ist in seiner langen, dunklen Geschichte immer wieder in Versuchung. An Christus tritt der Versucher heran, dreimal zuerst …