Bibelstellen-Register

Jak. 1,23–27

Jak. 1,23–27

23Denn so jemand ist ein Hörer des Worts und nicht ein Täter, der ist gleich einem Mann, der sein leiblich Angesicht im Spiegel beschaut. 24Denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergißt von Stund an, wie er gestaltet war. 25Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin beharrt und ist nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat. 26So sich jemand unter euch läßt dünken, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern täuscht sein Herz, des Gottesdienst ist eitel. 27Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott dem Vater ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich von der Welt unbefleckt erhalten.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • Das Gebot Gottes als Gottes Gericht 1928

    … h, auch und gerade der fromme Mensch, sein opus als damnabile, dann kann er, nachdem er sein eigen Angesicht im Spiegel beschaut ( Jak. 1,23 f. ), nicht mehr davon gehen und vergessen, was er gesehen hat, dann weiß er, daß er erledigt ist. Er hat sich dann aber dieses Wissen so wenig genomme …