Jes. 9,1–6
Jes. 9,1–6
1Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. 2Du machst des Volkes viel; du machst groß seine Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. 3Denn du hast das Joch ihrer Last und die Rute ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie zur Zeit Midians. 4Denn alle Rüstung derer, die sich mit Ungestüm rüsten, und die blutigen Kleider werden verbrannt und mit Feuer verzehrt werden. 5Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst; 6auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, daß er’s zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Gottes Wille und unsere Wünsche
1934
… ngeliums heißt, dass das Reich Gottes nahe herbeigekommen ist [vgl. Mk. 1,15 ], das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit [vgl. Jes. 9,1–6 ], das ewige Reich [vgl. Ps. 145,13 ; Dan. 3,33 ], das stehen wird, wenn alle die vorläufigen und undurchführbaren Reiche dieser Welt gefallen sind. …