Mk. 12,29–34
Mk. 12,29–34
29Jesus aber antwortete ihm: Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist ein einiger Gott; 30und du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.« Das ist das vornehmste Gebot. 31Und das andere ist ihm gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Es ist kein anderes Gebot größer denn diese. 32Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrlich recht geredet; denn es ist ein Gott und ist kein anderer außer ihm. 33Und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüte, von ganzer Seele und von allen Kräften, und lieben seinen Nächsten wie sich selbst, das ist mehr denn Brandopfer und alle Opfer. 34Da Jesus aber sah, daß er vernünftig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht ferne von dem Reich Gottes. Und es wagte ihn niemand weiter zu fragen.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Die Demut
1928 – 1929
… 0 Alten Testament noch in mannigfacher Dunkelheit sich schneidenden Linien im Sinne des bekannten großen Doppelgebotes der Liebe [ Mk. 12,29ff. Par.] als zwei unendlich nahe und nun doch nicht zusammenfallende Parallelen sehen und darstellen muß. Immer besteht dabei die Gefahr der beiden ver …