Bibelstellen-Register

Mt. 13,24–30

Mt. 13,24–30

24Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. 26Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. 27Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? 28Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, daß wir hingehen und es ausjäten? 29Er sprach: Nein! auf daß ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. 30Lasset beides miteinander wachsen bis zu der Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, daß man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 8

  • § 2 Das Problem der Reformation Zwinglis 6. November 1922 – 17. November 1922

    … ut ungeschieden und beide unausgerottet wachsen dürfen und müssen dem freilich unvermeidlich kommenden Weltgericht entgegen | 51 [ Mt. 13,24–30 ], das aber nicht in der Zeit , sondern als das Gericht Gottes in der Ewigkeit ist und von uns in keiner Weise vorweggenommen werden kann. Danach ha …

  • 6. Kapitel: Die Gnade 1922

    … is zur Identität ineinander und miteinander und durcheinander aufgewachsen sind offenbar bei seiner Ernte Unkraut und Weizen [vgl. Mt. 13,24–30 ], das, was «Ungesetzlichkeit», und das, was «Heiligung» schafft ( 6,19 ). Wer will richten oder welche objektive Norm soll entscheiden darüber, ob …

  • Die neue Welt in der Bibel 1917

    … menkorns, ein neuer Anfang, aus dem et- heraus alles neu werden soll. -et Die neue Welt, das Leben des göttlichen Samenkorns [vgl. Mt. 13,24–30 ; Mk. 4,26–29 ; Lk. 8,5–8 ] kann man nicht lernen, nicht nachahmen. Da kann man nur mitleben, mitwachsen, mitreif werden. Da kann man nur glauben˹: …

  • Der Christ in der Gesellschaft 1919

    … n das Himmelreich. Wo ist | 561 der Sinn in all dem Unsinn, der Ursprung in der Entartung, der Weizen unter all dem Unkraut? [vgl. Mt. 13,24–30 . 36–43 ]. Wo ist Gott in all dem Menschlichen, allzu Menschlichen 63 ? Du bist Erde und sollst wieder zu Erde werden! [ Gen. 3,19 ]. Ist das nicht …

  • § 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung 1943 – 1944

    … neller und gründlicher, wenn er der Vorsicht halber gleich auch ein bisschen verdorbenen Weizen unter sein Unkraut gesät hat [vgl. Mt. 13,24–30 ]. Und | 229 so ist es auch undurchführbar, die toten Werke des Gesetzes einer Weltanschauung nachträglich in die guten Werke des Gesetzes Gottes um …

  • [Die natürliche Theologie unter der Geduld Gottes] kein Datum

    … er auch die natürliche Theologie nicht einfach ablehnt? Lehnt er sie aber nicht einfach ab, folgt er also dem Rat jener Knechte ( Matth. 13,24f[f]. ) nicht, die hingehen und das vom Feind zwischen den Weizen gesäte | 562 Unkraut ausjäten möchten, befiehlt er ihnen vielmehr, beides miteinander wa …

  • Erste und zweite Parusie kein Datum

    … en Tragweite zu Ende gesprochen zu werden. Der eine gute Same wird hier ausgestreut, um dort als Ernte eingebracht zu werden [vgl. Mt. 13,24–30 ]. Die eine Selbstkundgebung Gottes, die eine Aktion seiner freien Liebe und Gnade ist hier ein einzelnes Ereignis in der Welt, dort aber das alle a …

  • Gespräch im Salle du Consistoire in Genf 2. Oktober 1951 – 3. Oktober 1951

    … on dieser liberalen Kirche getrennt. Ich kann nicht erkennen, dass das guter Same ist. Ich kann das nur als Unkraut erkennen [vgl. Mt. 13,24–30 ], als eine Krankheit der Kirche… Unter dem Titel des Liberalismus trifft man diesen fremden Geist, dieses Unkraut… Man trifft ihn in seiner Nähe, i …