Mt. 21,28–32
Mt. 21,28–32
28Was dünkt euch aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, gehe hin und arbeite heute in meinem Weinberge. 29Er antwortete aber und sprach: Ich will’s nicht tun. Darnach reute es ihn, und er ging hin. 30Und er ging zum andern und sprach gleichalso. Er antwortete aber und sprach: Herr, ja! – und ging nicht hin. 31Welcher unter den zweien hat des Vaters Willen getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr. 32Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und ob ihr’s wohl sahet, tatet ihr dennoch nicht Buße, daß ihr ihm darnach auch geglaubt hättet.
Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)
Fundstellen im Text 1
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Die Zukunft des Christentums und der Sozialismus
1917
… 917 Das Christentum des 19. und des beginnenden 20. Jahrh[un]d[e]rts hat mit dem Sozialismus das Erlebnis machen müssen, das Jesus Matth. 21,28f. beschrieben hat: «Es hatte ein Mann zwei Söhne .... Wahrlich ich sage euch: Die Zöllner u. Huren mögen wohl eher ins Himmelreich kommen denn ihr!» D …