Bibelstellen-Register

Phil. 2,1–11

Phil. 2,1–11

1Ist nun bei euch Ermahnung in Christo, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, 2so erfüllet meine Freude, daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einhellig seid. 3Nichts tut durch Zank oder eitle Ehre; sondern durch Demut achte einer den andern höher denn sich selbst, 4und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des andern ist. 5Ein jeglicher sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war: 6welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er’s nicht für einen Raub, Gott gleich sein, 7sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden; 8er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10daß in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11und alle Zungen bekennen sollen, daß Jesus Christus der Herr sei, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 1

  • Das Gebot des Gesetzes 1928 – 1929

    … den Getauften, als durch Christus mit Gott Versöhnten widerfahrende Erniedrigung, konform der Erniedrigung Christi selbst, wie sie Phil. 2,1–11 beschrieben wird, hat keinen Selbstzweck. Nicht ταπεινοφροσύνη an sich, nicht die Tugend der Demut wird da mit dem φρονεῖτε ἐν ὑμῖν ὃ καὶ ἐν Xριστῶ …