Schwerin-von Krosigk, Lutz Graf (1887-1977)
Schwerin-von Krosigk, Lutz Graf (1887-1977): Entwurf: Johann Ludwig „Lutz“ Graf Schwerin von Krosigk, geboren als Johann Ludwig von Krosigk, (* 22. August 1887 in Rathmannsdorf/Anhalt; † 4. März 1977 in Essen) war ein deutscher Jurist und Politiker. Vom 2. Juni 1932 bis zum 23. Mai 1945 war er Reichsminister der Finanzen. Er war parteilos, bis er 1937 durch Annahme einer Parteiehrung in die NSDAP aufgenommen wurde. Er wurde 1949 in dem zu den Nürnberger Prozessen gehörenden Wilhelmstraßen-Prozess als Kriegsverbrecher zu zehn Jahren Haft verurteilt. 1951 wurde Krosigk auf Grund einer Amnestie aus der Haft entlassen. Danach war er als Publizist tätig.
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Fundstellen im Text 1
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Botschaft der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche
1934
… er II, S. 333f. 📖 ). Koch hatte aufgrund seiner langjährigen politischen Tätigkeit jedoch auch Verbindung zu Reichsfinanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin zu Krosigk (1887–1977) und Reichsjustizminister Franz Gürtner (1881–1941), die beide wie auch Neurath schon seit 1932 den verschiedenen Kabinetten angehörten. …