31. März 1933

Karl Barth an Eduard Thurneysen

371
L. E.!

Dies zur Einsicht und als Depositum bei dir. Du wirst es vielleicht in den schwierigen Entwicklungen, die nun folgen können, gelegentlich brauchen.

Mit herzlichem Gruß
Dein
K.
Liebe Nelly!

Seit wir am Sonntag Morgen Abschied nahmen, habe ich unablässig nachgedacht über das, was dich in der letzten Woche in Zürich und was uns nachher gemeinsam in Basel2 bewegt hat. Ich bin zu einem Ergebnis gekommen, und ich möchte es dir nun mitteilen.

Du hast mit dem recht, was du verschiedene Male ausgesprochen hast: es ist an der Zeit, daß ich zur Neuordnung unserer Beziehung die Führung und die Verantwortlichkeit an mich nehme. Ich will dir nun also von mir aus einen Vorschlag machen. Er entspricht dem, was du in deinen letzten Briefen an mich und an meine Mutter und auch in deiner Karte an Gertrud Barth-Helbing3 je|372denfalls offen in Erwägung gezogen hast. Aber ich will dich nicht belasten mit dem Gedanken, daß du es seiest, die das wünsche und zuerst ausspreche, sondern ich will es dir sagen als das, was ich, alles wohl überlegt, so wie die Dinge liegen, von mir aus als für dich und mich das Beste halte.

Ich stimme mit dir überein: auf die bisherige Weise kann unsere Ehe im Guten nicht mehr weitergeführt werden. Du kennst meine Auffassung von dieser bisherigen Weise. Ich dachte an eine Notgemeinschaft zu dritt, in der ein jedes — mit den beiden Anderen je auf seine besondere Weise verbunden und nicht verbunden — seinen besonderen Ort, seine besondere Sicherheit, aber auch seine besondere Last und Bedrängnis habe, ohne daß unsere Ehe rechtlich und äußerlich geschieden und ohne daß das, was mich mit Lollo verbindet, verleugnet und unterdrückt werden müsse. Wir haben es nun sieben Jahre lang in verschiedenen Formen auf dieser Basis versucht. Wir haben uns gewiß alle drei auf unsere Weise und so, wie jedes es verstand und konnte, Mühe gegeben. Heute können wir die Einsicht, daß es so, auf dieser bisherigen Basis, nicht mehr weiter geht, nicht mehr unterdrücken. Es geht für dich nicht. Alles das, was du in der vergangenen Woche geschrieben und gesagt hast, ist des Zeuge. Und was du da geschrieben und gesagt hast, war ja nur die Zusammenfassung von Geständnissen, die du mir — unterstützt durch Eindrücke, die ich auch ohne Worte je länger desto dringlicher empfangen mußte — oft genug gemacht hast und die ich besser, als du vielleicht annimmst, gehört habe, wenn ich auch immer wieder meinte, daß die Frage nach der Möglichkeit der Notgemeinschaft noch nicht endgültig verneint werden müsse. Heute bin auch ich so weit. Ich darf die Lage kurz charakterisieren: weil du das Leben auf der bisherigen Basis nicht mehr ertragen kannst — oder (nach deinen eigenen Worten) nur noch so ertragen kannst wie ein Sterbender, bevor er wirklich gestorben ist, immer noch leben kann —, darum kann ich es auch nicht mehr ertragen. Versteh mich wohl: ich könnte es wohl an sich. Ich könnte es auch im Blick auf L.: denn L. und ich waren von Anfang an einig darin, daß dieses Leben (mit den Einschränkungen, die es auch für uns, die es besonders für L. bedeutete) getragen werden müsse, und wir haben uns bisher gegenseitig so helfen können, daß wir es auch tragen konnten und wahrscheinlich auch noch länger hätten tragen können. Aber offenbar konnten wir, konnte insbesondere ich, dir darin nicht ebenso helfen. Du hast das ja oft ausgesprochen. Es wird wohl so sein, und ich werde das als einen Teil meiner großen Schuld dir gegenüber mein Leben lang zu tragen haben: ich konnte dir nicht helfen, dir das Leben auf jener Basis möglich zu machen. Es wurde dir tatsächlich nicht möglich, sondern es ist dir je länger umso unmöglicher geworden. Du hast dich gequält auf dieser Basis, und die von dir zu tragende Not ist im Verhältnis zu deinem Verstehen und zu deinen Kräften mehr und mehr zu groß geworden. Du konntest diese Basis je länger desto weniger als eine auch von dir gewollte, dir nicht bloß von außen aufgedrängte, anerkennen. In dem Augenblick, wo ich das von dir her so bestimmt und dringlich hören muß, wie ich es nun gehört habe, kann ich die Notgemeinschaft auch nicht mehr aufrecht erhalten wollen. Verzeih mir, daß ich dir so lange etwas zutrauen bzw. zumuten zu sollen glaubte, was sich nun offenkundig und endgültig als dir nicht angemessen herausgestellt hat. Es muß ein Ende haben. Wenn du nur noch so dabei sein kannst, wie ein Sterbender immer noch leben kann, solange er nicht ge|373storben ist, kann ich auch nicht mehr dabei sein. Das wollte und will ich eben nicht. Und darum muß ich dir nun den Vorschlag zu einer Veränderung machen.

Du wirst dich an dieser Stelle mit mir fragen, ob die Veränderung nicht in irgend einer Weise darin bestehen könnte, daß unsere Ehe auf eine Basis gestellt würde, die nur ein Gegenüber von dir und mir bedeuten würde. Deine Wünsche und Hoffnungen sind in mancherlei Form immer wieder in dieser Richtung gelaufen. Ich sehe jetzt, daß du nicht anders konntest und nach menschlichem Ermessen auch nicht anders können wirst. Aber freilich: die Notgemeinschaft war und ist durch diese Richtung deiner Gedanken und deines Empfindens in der Wurzel gefährdet, wo nicht aufgehoben. Denn eben darauf beruhte sie — oder hätte sie beruhen sollen —, daß mit einer Veränderung in dieser Richtung so wenig gerechnet wurde wie mit einer rechtlichen und äußerlichen Trennung unserer Ehe. Die Aufrichtung der Notgemeinschaft war von mir aus gesehen keine Willkür, sondern Notwendigkeit. Darum kann ich nun auch eine Veränderung, die die Aufhebung der Notgemeinschaft bedeuten würde, nicht leisten. Ihre Notwendigkeit war für mich darin begründet, daß einerseits wir — du und ich —, wie es in diesen sieben Jahren noch deutlicher sichtbar geworden ist als vorher, uns sehr fremd sind und nach meiner Überzeugung auch bleiben werden, während Lollos innere Zugehörigkeit zu mir in gleicher Weise Tatsache ist. Weil das für mich so feststeht und weil es für dich nicht feststeht, weil ich aber nichts Gutes davon erwarte, dich zu täuschen und dich zu Selbsttäuschungen zu veranlassen, darum kann ich auch nichts von der Zwischenlösung einer äußerlichen mehr oder weniger radikalen Entfernung Lollos erwarten. Ich könnte das ja nur wollen, um dir den wirklichen Stand der Dinge zu verbergen. Und das würde ich nun für deiner «unwürdig» halten. Ganz abgesehen davon, daß deine Not und dein Protest doch offenbar viel zu tief gehen, als daß du nicht nach gewiß nicht langer Zeit in derselben Not sein und denselben Protest erheben müßtest. Du wirst ja nicht vergessen haben, daß beide wahrlich nicht geringer waren zu der Zeit, als jene äußerliche Entfernung Lollos noch bestand. Ich kann nichts davon erwarten, jenen früheren Mittelzustand wieder herzustellen. Zu der Wiederherstellung aber, an die du mehr oder weniger bestimmt denkst, finde ich mich einfach ohnmächtig. Ausgehend von dieser Tatsache: weil ich weder an meinem Dransein dir noch an meinem Dransein L. gegenüber zweifeln konnte — und weil ich nun doch auch die Aufhebung des rechtlichen und äußerlichen Bestandes unserer Ehe nicht wollte —, darum wollte ich die Notgemeinschaft in ihrer bisherigen Form. Diese hat sich nun als undurchführbar erwiesen, weil du sie im Grunde nicht anerkennen konntest und weil du darum zu sehr an ihr leiden mußtest. Wegen dieses meines Dranseins muß ich dir nun sagen, daß ich die nötig gewordene Veränderung nicht in der Richtung suchen kann, in der deine Wünsche laufen.

Laß mich zuerst und vor allem noch einmal ausdrücklich sagen, welche Veränderung außerdem völlig ausgeschlossen ist: es kann auf keinen Fall aufgehoben werden, daß wir, nachdem wir nun einmal 20 Jahre Mann und Frau gewesen sind und 5 Kinder gehabt haben, zeitlebens für einander in ganz besonderer Weise verantwortlich sind. Ich kann dich nicht «fallen lassen» und du mich auch nicht. Ich insbesondere werde zeitlebens die Schuld zu tragen haben: daß ich dich in einem Stadium, in dem ich offenbar zu solcher Entscheidung nicht reif |374 war, fragte, ob du meine Frau werden wollest, daß ich dir dann nicht sein konnte, was ein Mann seiner Frau sein sollte, und daß ich dir schließlich die versprochene Treue nicht halten konnte. Ich kann und darf dich auf keinen Fall loswerden wollen, und ich weiß, daß es auch dir nicht darum gehen kann. Wir werden nie aufhören können, aneinander zu denken, uns aufrichtig umeinander zu kümmern und einander gegenseitig verpflichtet zu sein. Was auch komme, es wird eine Zerstörung in dieser Hinsicht sicher nicht bedeuten dürfen und darum auch nicht bedeuten können. Auch von dieser Seite gesehen, kann und darf die Notgemeinschaft nicht eigentlich aufgehoben, sondern eben nur in ihrer äußeren Form umgestaltet werden.

Diese Veränderung der Form unserer Beziehung und damit auch der Notgemeinschaft aber kann im Guten geschehen. Ich habe mir Gedanken daran bis jetzt verboten, und du mußt mir glauben, daß wirklich auch L. in keinem Stadium direkt oder indirekt darauf hingearbeitet hat. Obwohl wir unter dem bisherigen Zustand auch gelitten haben und obwohl wir andererseits sicher genug getan und unterlassen haben, was jetzt mit dazu beiträgt, eine einschneidende Veränderung als unvermeidlich erscheinen zu lassen. Ich meine: wir können uns eingestehen, daß der Versuch der Notgemeinschaft in ihrer bisherigen Form bis jetzt in dem Maße gescheitert ist, daß wir ihn für die Zukunft für aussichtslos halten müssen und also keine andere Möglichkeit mehr sehen als die, auf die rechtlich-äußerliche Gestalt unserer Ehe zu verzichten. Indem wir das tun, geben wir uns gegenseitig die Freiheit und den Raum, unser Leben so zu leben, wie wir es leben können. Du hast mir und du hast den Freunden in Zürich und Basel erklärt, daß du es so wie bisher nicht leben kannst. Da ich einsehe, daß dem so ist, muß ich sagen, daß ich es auch nicht mehr kann. Und darum wollen wir uns gegenseitig die Ehre erweisen und die Liebe antun, innerhalb jener unzerstörbaren Beziehung zwischen uns den Weg einer «Scheidung» unserer rechtlich-äußerlichen Ehe ernstlich ins Auge zu fassen und zu betreten. Ich weiß, so wie die Dinge liegen, nun auch keinen anderen Weg mehr.

Liebe Nelly, du wolltest durch den Ruf, den du an mich und an die Freunde ergehen ließest, erreichen, daß ich zu einem bestimmten Vorschlag aufgerufen werde. Dieses ist mein Vorschlag. Ich glaube dir zu helfen, wenn ich dir ausdrücklich sage, daß es der einzige Vorschlag ist, den ich dir mit Bestimmtheit und mit gutem Gewissen machen kann. Dieser Vorschlag hat freilich eine Seite, die nur du wirst beantworten können: es fragt sich ja, ob dir ein rechtlich-äußerlich von mir getrenntes Leben als möglich erscheint, als wirklich besser im Vergleich zu dem Leben in der Notgemeinschaft in ihrer bisherigen Form. Nach Allem, was du (nicht nur in der letzten Woche!) gesagt hast, und nach dem Gesamteindruck von deiner Lage, wie er sich mir nun eingeprägt hat, meine ich annehmen zu dürfen, daß dem tatsächlich so sei, daß dir also mein Vorschlag — so wie die Dinge liegen! — nicht unerwünscht sei, daß er dich nicht als eine willkürliche Hinausstoßung, sondern wirklich als wohltätiger und hoffnungsvoller Versuch einer Befreiung auch und gerade für dich berühren werde. Darüber, daß es dir mit deinem Notschrei ganzer Ernst gewesen ist, daß also auch du von meinem Vorschlag eine relative Hilfe auch und gerade für dich4 erwartest — dar|375über müssen wir natürlich ganz einig sein, indem wir jenen Vorschlag realisieren wollen. Es wäre mir zunächst eine große Beruhigung, von dir zu erfahren, daß ich dich diesmal richtig verstanden habe, daß wir also darüber tatsächlich einig sind und eben darum alles Weitere nicht gegeneinander tun müssen, sondern nur miteinander tun können.

Nicht jede Ehescheidung braucht ja eine so üble, peinliche Sache zu sein wie etwa die deiner Schwester Hedwig5. Laß dich jetzt also nicht durch die Mitteilungen und Ratschläge, die du vielleicht von ihr empfangen hast, verwirren oder gar zu Schritten verleiten, die der Sache jenen Charakter erst geben müßten. Wir sind weder innerlich noch äußerlich so dran, daß wir im Streit «auseinandergehen» müßten. An viel Schmerzlichem wird es dabei zwar auch uns nicht fehlen, und du kannst dir leicht klar machen, daß ich dabei nicht den kleinsten Teil werde zu tragen haben. Es ist aber nicht nötig und es kann unmöglich in unserer Absicht liegen, daß wir uns das Schwere noch schwerer machen, indem wir uns vor Anwälten und Richtern entgegenarbeiten, sondern wir können uns vorher genau vereinbaren darüber, was und wie wir es wollen, um dann den Juristen gegenüber eine gemeinsame Front zu bilden und so sicher auf verhältnismäßig einfachem und schonendem Wege zum Ziel zu kommen. Du wirst es nicht anders von mir erwarten, als daß ich Alles, was mir möglich ist, tun würde, um dir sowohl bei der Durchführung des Verfahrens als auch zur Gestaltung deines weiteren Lebens entgegenzukommen. Es ist mir z. B. selbstverständlich, daß die Sache juristisch irgendwie zu deinen Gunsten entschieden werden müßte. Und ich sehe auch nicht ein, daß wir nicht auch in Bezug auf die Kinder zu einer freien und tragbaren Verständigung kommen sollten, ganz abgesehen von dem, was der Richter dazu zu sagen hat. Um von den anderen Dingen nicht zu reden! Kurz, die Möglichkeit besteht sehr wohl, diese Sache so durchzuführen, wie wir sie ja allein meinen und wollen können: als eine Hilfe, die wir uns gegenseitig schuldig geworden sind und die wir uns nun nicht mehr versagen wollen. Laß uns in einer guten Gemeinsamkeit nach dieser Möglichkeit greifen. Ich werde mich über ihre äußere Gestaltung so genau wie möglich informieren und dir dann Bericht erstatten.

Und nun habe ich dich in Basel gebeten, du möchtest den Sommer mit Hansjoggeli, eventuell (d. h. wenn es im Interesse des Kindes liegt) auch mit Matthisli in der Schweiz zubringen. Das Ergebnis meines Nachdenkens, das ich dir nun vorgetragen habe, veranlaßt mich, diese Bitte zu wiederholen. Wenn du dieses Ergebnis mit mir bejahen kannst, wird dir ja in der Nähe deiner und meiner Familie und unserer gemeinsamen Freunde — die ja unter allen Umständen auch die deinigen bleiben werden — alles leichter fallen als in Bonn. Es kann ja auch kein Zweifel darüber bestehen, daß sowohl du als auch Hansjoggeli eine gründliche gesundheitliche Erholung ohnehin dringend nötig habt. Ich denke mir die Sache so, daß du unsere Rückkehr (ca. 20. April) noch erwarten, dann aber bald, vielleicht zunächst zu meiner Mutter, die ganz für dich bereit ist, abreisen würdest, um dich in der Schweiz selber nach einer erfreulichen Möglich|376keit umzusehen und dann im August, wenn nichts dazwischen komme, auch den Fiume-Plan6 zu realisieren.

Meine andere Bitte geht dahin, du möchtest über diesen Brief mit dir selber zu Rate gehen, in der Heranziehung Anderer aber möglichst zurückhaltend sein. Wenn du ihn deiner Schwester Hedwig zur Beratung zuschicken willst, so habe ich — vorausgesetzt, daß sie loyalen Gebrauch davon macht, — nichts dagegen. Ich höre freilich, daß sie am kommenden Montag ihre Italienreise antritt. An Eduard, an den du dich vielleicht auch gerne noch einmal wendest, schicke ich einen Durchschlag.

Wie wäre ich dankbar, wenn du diesen Brief in dem Vertrauen aufnehmen könntest, in dem er geschrieben ist! Wenn wir jetzt im Frieden miteinander Ja sagen dürften zu dem von mir vorgeschlagenen Weg, so glaube ich, daß unsere Zukunft hoffnungsvoller werden wird, als es unsere Vergangenheit gewesen ist.

Grüße mir die Buben und sei selber herzlich gegrüßt von
deinem

Sachfußnoten

1
Barth schrieb die wenigen Zeilen an E. Thurneysen mit Bleistift auf den oberen Seitenrand eines Durchschlags des im folgenden abgedruckten Briefes an Nelly Barth vom 31.3.1933. Daß Thurneysen Durchschläge von Barths Briefen an seine Frau vom 31.3. und 5.4. erhielt, erfuhr N. Barth von ihrem Mann selbst (s. unten S. 376) und von Thurneysen (s. unten S. 384).↩
2
In Zürich lebte außer Pestalozzis, mit denen N. Barth wahrscheinlich gesprochen hatte (s. unten S. 374), die Familie von N. Barths Schwester M. Knauer. Offenbar waren sich N. und K. Barth kurz vor dem 31.3.1933 in Basel begegnet, wo Barth auf dem Weg zum Bergli Zwischenstation machte (vgl. unten S. 386, Anm. 1).↩
3
Dokumente anscheinend nicht erhalten.↩
4
Original: «sich». Korrektur des mutmaßlichen Tippfehlers von der Hrsgn.↩
5
Die 1922 geschlossene zweite Ehe von Hedwig Glatt, geb. Hoffmann, verw. Kisling (1888–1957), war 1926 geschieden worden.↩
6
Der «Fiume-Plan» war möglicherweise durch eine Einladung Valdo Vinays, eines ehemaligen Studenten von Barth und Pfarrers im damals italienischen Fiume (s. unten S. 642, Anm. 13), angeregt worden. Am 8.1.1933 hatte er Barth geschrieben: «Ich hoffe, daß Sie manchmal in Italien sehen werden [sic] … Wahrscheinlich werden Sie manchmal während der Ferien hierhin kommen. Ich würde mich sehr freuen.»↩