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2. November 1934
In aller Eile: Was die B. N. gerade in den letzten Tagen wieder gemacht haben, ist unter aller Kanone! Die Beseitigung Jägers ein «Sieg der D. C.»1, die Bekenntnisgemeinschaft hält an Bodelschwingh fest2, H. und der alte Fritz3, die Versöhnung unter einem vermittlungsfähigen Reichsbischof («im allgemein protestantischen Interesse!»4) usw., |734 das alles ist für jeden, der die Dinge kennt, einfach dummes und charakterloses Geschwätz, dessen ich mich hier als Basler nachgerade in den Boden hinein schämen muß und das, weil die B. N. hier ihr bekanntes Monopol haben, unabsehbaren Schaden anstiften kann. Frag doch K. S. noch einmal, ob uns denn die B. N. wirklich in dieser hirnlosen Weise in den Rücken fallen müßten? Ich komme brieflich nicht weiter mit ihm. Er mutet mir in seinem letzten Brief zu, ich solle ihnen für die nötigen Nachrichten sorgen.5 Das ist, weil ich so unmittelbar beteiligt bin, ganz ausgeschlossen, was die B. N. aber noch lange nicht berechtigt, einen so miserablen Korrespondenten zu halten und einen Kurs zu steuern, von dem man nicht weiß, ob er nur allgemein liberalflaumacherisch ist oder ob nicht wirklich die Zusammenhänge dahinter stehen, mit denen man hier ganz offen rechnet …! Sicher ist es, daß hier so oder so etwas ganz Wüstes passiert, das sich die Kirche in der Schweiz nicht gefallen lassen dürfte.
Mit herzlichem Gruß!