Bibelstellen-Register

1.Kor. 8,7–13

1.Kor. 8,7–13

7Es hat aber nicht jedermann das Wissen. Denn etliche machen sich noch ein Gewissen über dem Götzen und essen’s für Götzenopfer; damit wird ihr Gewissen, weil es so schwach ist, befleckt. 8Aber die Speise fördert uns vor Gott nicht: essen wir, so werden wir darum nicht besser sein; essen wir nicht, so werden wir darum nichts weniger sein. 9Sehet aber zu, daß diese eure Freiheit nicht gerate zu einem Anstoß der Schwachen! 10Denn so dich, der du die Erkenntnis hast, jemand sähe zu Tische sitzen im Götzenhause, wird nicht sein Gewissen, obwohl er schwach ist, ermutigt, das Götzenopfer zu essen? 11Und also wird über deiner Erkenntnis der schwache Bruder umkommen, um des willen doch Christus gestorben ist. 12Wenn ihr aber also sündigt an den Brüdern und schlagt ihr schwaches Gewissen, so sündigt ihr an Christo. 13Darum, so die Speise meinen Bruder ärgert, wollte ich nimmermehr Fleisch essen, auf daß ich meinen Bruder nicht ärgere.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 2

  • Eduard Thurneysen an Charlotte von Kirschbaum 18. April 1933

    … , die Karl als Lehrer, der «Kirche» gegenüber hat und da wiederum besonders allen «Schwachen» gegenüber [vgl. Röm. 14,1–4 ; 15,1 ; 1.Kor. 8,7–13 ]. Ich habe in Bern mit Karl kurz darüber reden können. Und es hat sich auch an dieser Stelle alles für mich erledigt. Karl hat einfach recht: was d …

  • An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe) 1934

    … ob dieser Gebrauch sich gegen die von Ihnen gemeinte Ketzerei abgrenzt 29 und inwiefern. Vgl. z.B. Röm. 1,18ff. ; 2,15 ; 7,22f. ; 1.Kor. 8,7ff. ; 2.Kor. 4,16 ; 1.Tim. 6,5 ; Tit. 1,15 . Zu Absatz 4 : 1.Kor. 9,20ff. bedeutet, daß Paulus sich in die menschlich gesprochen – «höchst unklare» Situ …