Bibelstellen-Register

Mk. 6,45–52

Mk. 6,45–52

45Und alsbald trieb er seine Jünger, daß sie in das Schiff träten und vor ihm hinüberführen gen Bethsaida, bis daß er das Volk von sich ließe. 46Und da er sie von sich geschafft hatte, ging er hin auf einen Berg, zu beten. 47Und am Abend war das Schiff mitten auf dem Meer und er auf dem Lande allein. 48Und er sah, daß sie Not litten im Rudern; denn der Wind war ihnen entgegen. Und um die vierte Wache der Nacht kam er zu ihnen und wandelte auf dem Meer; 49und er wollte an ihnen vorübergehen. Und da sie ihn sahen auf dem Meer wandeln, meinten sie, es wäre ein Gespenst, und schrieen; 50denn sie sahen ihn alle und erschraken. Aber alsbald redete er mit ihnen und sprach zu ihnen: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht! 51Und trat zu ihnen ins Schiff, und der Wind legte sich. Und sie entsetzten und verwunderten sich über die Maßen; 52denn sie waren nichts verständiger geworden über den Broten, und ihr Herz war erstarrt.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 2

  • Die Sonntagspredigt der letzten Jahre 1923 – 1924

    … 8 die unmittelbare Wirkung seiner auf bestimmte Weise wahr | 43 genommenen Nähe». In der Erzählung von Jesu Wandeln auf dem Meer [ Mk. 6,45–52 ] ist (nach Frühpredigt 27, V 344) ein kaum lösbares Gemisch von Natürlichem und Wunderbarem und darum ein Beispiel dafür zu finden, wie sich das Wu …

  • Die christologische Festpredigt 1923 – 1924

    … it den Fischern bei Tiberias [ Joh. 21,1ff. ] (III 543ff.). Sie wird verglichen mit der Geschichte von Jesu Wandeln auf dem Meer [ Mk. 6,45ff. ], wo es von denselben Jüngern heißt: Sie fürchteten sich noch mehr, als sie Jesus sahen, diesmal aber das ruhige: Es ist der Herr! des Johannes, un …