Bibelstellen-Register

Röm. 1,20

Röm. 1,20

20damit daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt; also daß sie keine Entschuldigung haben,

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 14

  • Predigt: Psalm 37,7 (4.Advent) 24. Dezember 1916

    … , der er ist [vgl. Ex. 3,14 ], das ist eben seine ewige Kraft und Gottheit, die uns aus allen seinen Werken entgegenleuchtet [vgl. Röm. 1,20 ], nach der auch wir mitten in all dem Getümmel, das wir machen, Sehnsucht haben müssen. Gott fährt nicht hin und her, er braucht sich nicht zu wied …

  • 1. Kapitel: Eingang 1922

    … s alles wird diesen Boden immer wieder zutrauenerweckend machen. Man kann sich, nachdem man einmal auf das «vernünftige Schauen» ( 1,20 ) verzichtet hat, auf diesem Boden wohl einbilden, wei | 76 se zu sein. Die Nacht hat auch ihre Weisheit. Aber die Entleerung des Denkens und die Ve …

  • 2. Kapitel: Menschengerechtigkeit 1922

    … che und seelische Wirklichkeit beansprucht, sondern unsagbare Gotteswirklichkeit ist. Sie wissen, dass das «vernünftige Schauen» ( 1,20 ) keine Methode ist, kein Fündlein, sondern ewiger Erkenntnisgrund. Sie wissen, dass der Glaube an sich so wenig gerecht macht wie alle andern Mensc …

  • 3. Kapitel: Gottesgerechtigkeit 1922

    … r Größe absolut verschieden von allem, was uns Licht, Kraft und Gut ist. Um so klarer leuchtet Gottes «ewige Kraft und Gottheit» ( 1,20 ). So verstanden, ist mit dem Worte «Gott» nicht etwas, sondern alles gesagt, nicht etwas Vorletztes, sondern das Letzte. Es ist das Wort des Gerich …

  • 5. Kapitel: Der nahende Tag 1922

    … digkeit. Wir bejahen das uns in der Tatsache unsrer Kreatürlichkeit entgegengestellte Nein, wir machen uns «vernünftig schauend» ( 1,20 ) den Protest der Schöpfung gegen ihr Da-Sein und So-Sein ( 8,19f. ) zu eigen, wir anerkennen, dass es ein Gericht ist, unter dem sie steht, und wir …

  • 7. Kapitel: Die Freiheit 1922

    … Anschaulichkeit des Unanschaulichen können wir denn als Menschen, denen, «vernünftig schauend», der «Gottesgedanke bekannt» ist ( 1,20 ), gehen, als den schmalen Weg der «Todesweisheit»? Wohin wollten und könnten wir uns denn stellen (jetzt und hier, wo wir schlechterdings irgendwo …

  • 8. Kapitel: Der Geist 1922

    … Sein kritisch charakterisierende Weg vom Leben zum Tode, vom Tode zum Leben, «vernünftigem Schauen» immer und überall zugänglich ( 1,20 ) offenbart -q , r- d. h. sich in sprechender | 392 Einmaligkeit und Existentialität unter die geschichtlichen Erscheinungen einreiht -r an der Gren …

  • 11. Kapitel: Die Hoffnung der Kirche 1922

    … en dieser Katastrophe offenbart Gott, dass er sich seiner Freiheit, seiner Unanschaulichkeit, seiner «ewigen Kraft und Gottheit» ( 1,20 ) nicht begeben hat, dass er selber, er allein Gott sein will über allen Menschenwerken. Wo sich das zeigt , wo das gesehen wird , drinnen oder drau …

  • 12.-15. Kapitel: Die große Störung 1922

    … st zum Inhalt hat!), bleibt nicht Gott allein übrig, der unbekannte, der verborgene Gott in seiner ewigen Kraft und Gottheit [vgl. 1,2 ] als die einzige Stärke des Starken, so war Alles miteinander ein tönendes Erz und eine klingende Schelle [vgl. 1.Kor. 13,1 ]. Nur aufs Neue werden …

  • Der Christ in der Gesellschaft 1919

    … nsichtbares Wesen: seine ewige Kraft und Gottheit von der Erschaffung der Welt her durch die Vernunft in seinen Werken erschaut» ( Röm. 1,20 ). Noch deutlicher als bei Sokrates ist bei Jesus jene weitblickende lächelnde Geduld, mit der alles Vergängliche auch in seinen abnormen Gestalten …

  • § 44,2 Der Mensch und die Menschheit kein Datum

    … rbeiten lässt. Von jetzt an kann gesagt werden, dass auch die Heiden, die ohne Gesetz sind, daran keine Entschuldigung haben [vgl. Röm. 1,20 ; 2,12 ] – von jetzt an aber auch das Wichtigere: dass es auch gegen sie keine Anklage, auch für sie keine Verdammnis gibt. 1269 Beides darum nicht, …

  • Bekenntnis der freien Kirchensynode 1934

    … Front gegen den Pietismus gehört nun zu den veralteten Fronten. Was am Pietismus nicht gut war, ist bei den D. C. aufgewacht. – Zu Römer 1 52 und Calvin: Trotz des Angeführten schöpfen beide, Paulus und Calvin , bei der Darlegung des Evangeliums nur aus einer Quelle. Die Reformatoren ha …

  • Nein! Antwort an Emil Brunner 1934

    … ein Gottes in allen seinen Werken objektiv begründete) Möglichkeit «natürlicher» Gotteserkenntnis immer im Sinn la- des Wortes -la Röm. 1,20 oder vielmehr im Sinn des ganzen Zusammenhangs Röm. 1,18–3,20 Gebrauch gemacht: er dient dem Aufweis der Unentschuldbarkeit des Menschen. Dass Gott …

  • Die theologischen Voraussetzungen kirchlicher Gestaltung 1935

    … r anmaßenden Überschätzung unserer Fähigkeit, ihn zu erkennen. Ist Gott der Herr der Geschichte und offenbart er sich in ihr [vgl. Röm. 1,20 ] – wer wollte denn das bestreiten? –, so ist damit noch nicht gesagt, dass wir in der Lage sind, ihn daselbst so zu vernehmen, dass wir in dem, was …