An Die Tägliche Rundschau, Berlin
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An die Tägliche Rundschau, Berlin
1932
Als
Als Peterson Weihnachten 1930 in
Im Einverständnis mit dem Herrn Verfasser veröffentlichen wir den unten stehenden Brief. Wir tun dies als Petersons Freunde, im Gedanken an all diejenigen, die mit uns an seinem Weg und seiner Arbeit interessiert waren und noch sind und denen dieses Dokument hilfreich sein kann, auch zu seinem neuesten Schritt ein Verhältnis menschlich-persönlichen Verständnisses und Respektes zu gewinnen. Wir denken aber, daß es der theologischen Klarheit dient, wenn wir zugleich öffentlich aussprechen, daß wir diesen seinen Schritt mate|209riell nur als Irrtum und Abfall von der einen wahren katholischen Kirche verstehen und beurteilen können.
In der «
Nach Peterson ist nun auch der Schweizer Theologe
Gewichtige Stimmen führen diese Übertritte auf die einseitige Akzentlage der Barthschen Theologie zurück, in der zwar berechtigterweise die negative Seite im Verhältnis des Menschen zu Gott bis in ihre letzten Konsequenzen dargestellt wird, dagegen die positive Seite dieses Verhältnisses, die «Gemeinschaft mit Christus» nicht entfernt mit gleichem Gewicht behandelt wird. Es ist besonders der Kreis um Prof.
Darauf richtete Barth am 24.5. an die Schriftleitung einen Brief, in dem er die Behauptung, die Übertritte stünden in einem Zusammenhang mit seiner Theologie, als «böse Verleumdung» charakterisierte und den Herausgeber «einer christlichen Zeitung» um den Abdruck eines beigefügten Schriftsatzes bat, «der die Sache richtig stellt». Die Tägliche Rundschau veröffentlichte jedoch am 29.5. nur eine Darstellung «Peterson, Bauhofer – Barth», in der sie Teile von Barths Offenem Briefe wiedergab und den Kommentar anschloß, «daß nach diesen Erklärungen ein Zweifel über die Bedeutung dieser Übertritte nicht mehr möglich ist. Selbst dann, wenn die Dinge wirklich so lägen, wie sie in der Zuschrift geschildert werden, könnte u.E. eine Theologie niemals daran gemessen werden, ob sie den einzelnen zu dieser oder jenen Konsequenzen führt.»
Im folgenden wird Barths Offener Brief zum ersten Mal im Wortlaut wiedergegeben; die beim Abdruck weggelassenen Teile sind markiert worden.
«Ein zweiter Fall Peterson»
210⌜Unter diesem Titel brachte die «
«Nach
Gewichtige Stimmen führen diese Übertritte auf die einseitige Akzentlage der Barthschen Theologie zurück …»
Dazu ist von mir aus Folgendes zu bemerken:
Die «gewichtige Stimme», laut welcher diese Übertritte mit der «Barthschen Theologie» zusammenhängen sollen, kann keine andere sein als die des in der genannten Mitteilung am Schluß ausdrücklich erwähnten Prof.
Erik Peterson, der 1925 eine direkt gegen mich gerichtete Schrift «Was ist Theologie?» herausgegeben hat6, ist, wie jeder Ehrliche unter den Kennern der theologischen Dinge mir bestätigen wird, in keinem Stadium seiner Entwicklung «Dialektiker aus der Karl Barthschen Schule» gewesen. Den Anlaß zu dieser Nachrede kann nur die Tatsache geboten haben, daß er, wie dies auch andere andersgerichtete Theologen getan haben, zweimal einen Beitrag in der Zeitschrift «
Oskar Bauhofer ist kein «Dialektiker aus der Karl Barthschen Schule», sondern ein Schüler von
⌜Ich darf Prof.