13 · 1938

An Pfarrer Albert Wolfer, National-Zeitung, Basel

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An Pfarrer Albert Wolfer, National-Zeitung, Basel

1938

In der National-Zeitung vom 28.2.1938 gab sich in einer Zuschrift «Neue fremde Dozenten für die Basler Universität?»1 Albert Wolfer, Pfarrer am Münster in Basel, als Verfasser jenes Artikels zu erkennen, der Barths Reaktion (s. vorigen Offenen Brief) hervorgerufen hatte. Wolfer (1889–1967), Inhaber der freisinnigen Pfarrstelle am Basler Münster (1934–1957), hatte schon früher gegen Barths Theologie Stellung genommen.2 Selber Mitglied der Expertenkommission, hatte er in deren Sitzung vom September 1937 die Berücksichtigung von zwei Schweizern, Fritz Buri und Kurt Guggisberg, bei der Besetzung der freien Stelle verlangt und, nachdem mit Mehrheit von Campenhausen auf die erste Stelle gesetzt worden war, in einem Sondervotum für den Schweizer Fritz Buri3 plädiert, der der freisinnigen Richtung angehörte. Doch hatte die Kuratel im Januar 1938 von Campenhausen und den Elsässer Oscar Cullmann4 in gleichem Rang zur Berufung vorgeschlagen, und am 24.2. sprach sich der Erziehungsrat mit Mehrheit für Cullmann aus.5

78Daraufhin ging Wolfer, um den noch ausstehenden Beschluß des Regierungsrats zu beeinflussen, abermals an die Öffentlichkeit. In seiner zweiten Zuschrift stellte er fest, daß Barths Brief keine «Antwort» auf seine «an den Hohen Regierungsrat gerichteten Kundgebung» habe sein können, weil Wolfers Zeitungsbeitrag «ja gar nicht an seine und seiner Fakultät Adresse gerichtet war und darin auch gar nichts gefragt wurde.» Wolfer wiederholte seine Argumente und fügte neue hinzu:

Es ist nämlich nicht so, daß unsere jungen Schweizer, die wir empfahlen, geistige Nullen wären. Im Gegenteil! Sie sind beide zu ihrem Pfarramt hinzu geachtete und beliebte Privatdozenten, mit dem Doktorhute der Theologie geschmückt. […] Wenn man sich darauf besinnt, so ist Herr Prof. Barth seiner Zeit auf Grund seines Römerbriefes6 mitten aus einem Dorfpfarramt, und zwar ohne den theologischen Doktorgrad erworben zu haben und ohne vorher Privatdozent gewesen zu sein, als Professor für reformierte Theologie nach Göttingen berufen worden. Hatte er da schon sehr viele alte Texte studiert und kannte er schon alle griechischen und lateinischen Vokabeln? […] Und der Fall, daß ein Dozent von Begabung zu dem von ihm beherrschten Zweige seiner Wissenschaft einen neuen hinzunahm, ist auch schon dagewesen. […] Warum wehrt und sperrt man sich so sehr, eine solche Vergünstigung auch einmal einem Vertrauensmann der kirchlich fortschrittlichen Richtung zuzubilligen, besonders, wenn er ein aufrechter Schweizer ist? Und seine Gegenkandidaten Ausländer? […]

Auch der neu in Vorschlag gekommene Mann kann, wiewohl er unserer Art und den an ihn zu stellenden Anforderungen in einigem besser entspricht, nach unserer Auffassung nicht in Frage kommen. Auch er ist Ausländer, Lutheraner, und steht auch darüber hinaus theologisch auf einem andern als dem von uns zu wünschenden Boden. Man braucht kein Nationalist zu sein, um zu finden, daß dem Schweizer ein Schweizer näher steht auch als der – Elsässer. […] Wenn Herr Prof. Barth sich so angelegentlich darum kümmert, was «fein» ist, so mag er sich aus seiner Bibel den Spruch sagen lassen: «Es ist nicht fein, daß man den eigenen Kindern ihr Brot wegnehme und |79 werfe es vor die – Fremden!»7 Und wenn er frägt, was wir gegen die Lutheraner haben, so sagen wir gerne: «Im Grunde genommen nicht viel, als daß sie mit uns keine Abendmahlsgemeinschaft zu haben wünschen und etwa, wie Prof. Barth es als des ‹Lutheraners› Calvin8 bester Schüler uns Freisinnigen gegenüber in St. Gallen tat, behaupten: ‹Ihr habt einen andern Geist als wir!›»9 – Gerade darum paßt es uns nicht, daß der neue Mann nach seiner eigenen Aussage der dialektischen Theologie nahesteht. Diese mit Ausdauer auf ein neues kirchliches Bekenntnis (das von den alten, gerade durch eine ernsthaft betriebene Wissenschaft überholten und zum Teil unwiderruflich widerlegten Bekenntnissen wenig verschieden sein dürfte!) hinarbeitende neue theologische Bewegung nimmt nachgerade auch in Basel derart überhand, daß álle, die ihrer geistigen und religiösen Freiheit noch nicht müde sind, einem Zustand vorbeugen müssen, da man sie vom Dogma her wieder bevormunden will. Wir achten die Treue und den Opfermut der deutschen Bekenntnis-Christen so hoch wie Prof. Karl Barth, begehren aber den Geist der Engherzigkeit und Ausschließlichkeit gegenüber Andersgläubigen, der manchen von ihnen eigen ist, nicht in unserm Land und in unserer Kirche.

80Schließlich sei noch erwähnt, daß, nachdem auf die Stelle des fortschrittlichen Prof. Wendland der Dialektiker Karl Barth gewählt worden ist, auf den freigewordenen Lehrstuhl E. Vischers nun ein Mann gewählt werden sollte, welcher der theologischen Linken angehört! Es beunruhigt in kirchlich fortschrittlichen Kreisen schon lange, zusehen zu müssen, wie konsequent man Professoren- und Pfarrstellen, welche von den Vertretern einer freiem Auffassung betreut gewesen waren, mit rechtsgerichteten Nachfolgern zu besetzen sucht. Wenn man uns nun bald die letzte Möglichkeit benehmen will, an der theologischen Fakultät Basel auch Pfarrer freierer Geistesrichtung heranbilden zu lassen, dann mahnt das nicht nur zum Aufsehen, sondern es zwingt uns zu offenem Protest! Noch sind wir kirchlich Fortschrittlichen nach dem Ergebnis der letzten Synodal- und Kirchenvorstandswahlen die zweitstärkste Gruppe in der Evang.-reform. Kirche der Stadt Basel. Noch haben wir nicht im Sinne, uns lebendig begraben zu lassen, indem man uns den theologischen Nachwuchs entzieht! Noch leben wir in einem demokratischen Staate, in welchem jedem Bürger und jeder Partei ihr Recht zuerkannt wird.

Barth antwortete mit einer Zuschrift «Zweite und letzte Antwort an Herrn Pfarrer Wolfer», die die National-Zeitung am 3.3.1938 abdruckte.10 Die Zeitung, die am Tage davor eine Resolution der schweizerischen freigesinnten Theologen wiedergegeben hatte, die auf einer Tagung in Zürich im Sinne Wolfers plädierten11, nahm am 5.3. in einem Artikel selbst zugunsten Wolfers Stellung12 und gab ihm am 6.3. für ein längeres «Schlußwort in der Frage der Basler Professorenwahl» Raum13, an dessen Ende er namentlich seinen Wunschkandidaten Fritz Buri nannte. Der Regierungsrat entschied sich jedoch am 26.3. für Oscar Cullmann.14

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Zweite und Letzte Antwort an Herrn Pfarrer Wolfer

Ist das, was Herr Pfarrer Wolfer in Nr. 99 der National-Zeitung geschrieben hat, nun auch wieder – was aus seinem Votum in Nr. 85 nun wirklich nicht zu ersehen war – eine «an den Hohen Regierungsrat gerichtete Kundgebung», oder haben wir es schlecht und recht mit einem Zeitungsartikel zu tun, zu dem dann auch andere Leute etwas sagen dürfen?

Ich nehme das letztere an – wäre ich eben nicht Dekan, so wollte ich das erste und das zweite Mal gerne geschwiegen haben – und frage zunächst weiter: Warum hat Herr Pfarrer Wolfer nicht schon in Nr. 85 sichtbar gemacht, daß es ihm eigentlich nicht um den schweizerischen, sondern um den (in seiner Sprache gesagt!) «kirchlich-fortschrittlichen» Professor geht?15 Er hätte sich und mir Mühe erspart, wenn er das Kind sofort beim rechten Namen genannt hätte. Da das nun immerhin geschehen ist, will ich ihm gerne auch hinsichtlich dieses seines eigentlichen Anliegens (nach dem Wunsch der Redaktion kurzen) Bescheid geben.

1. Es ist nicht meine Privatmeinung, sondern es entspricht dem § 21 des Universitätsgesetzes und der seit 1872 bestehenden Tradition16, daß die theologische Fakultät sich für die Nachfolge von Professor Eberhard Vischer nach einem Vertreter der «Kirchengeschichte des Altertums und des Mittelalters» mit gleichzeitigem Lehrauftrag für das Neue Testament umzusehen hatte. Es wird jemand nicht als «geistige Null» erklärt, wenn man ihn, um ein anderes Beispiel zu wählen, |82 als bisherigen Psychiater nun nicht eben zum Dermatologen für geeignet hält. Von den beiden Kandidaten des Herrn Pfarrer Wolfer hat sich der eine bisher als systematischer Theologe17, der andere in der Hauptsache als Reformationshistoriker betätigt18. Wie man auch ihre Leistung auf diesen Gebieten beurteilen mag: als Anwärter auf den diesmal zu besetzenden Lehrstuhl sind sie nun einmal nicht ausgewiesen und also nach normalem menschlichen Ermessen nicht geeignet.

2. Nach Pfarrer Wolfer hätten wir uns im Blick auf die allgemeine Begabung und Bedeutung seiner Kandidaten, dieses Bedenkens ungeachtet, nun freilich doch entschließen sollen, einen von ihnen vorzuschlagen in der kühnen Hoffnung, daß er sich auf dem neuen Gebiet nachträglich einarbeiten werde. Er erinnert dabei an meine eigene Berufung «mitten aus einem Dorfpfarramt» nach Göttingen. Der kleine Unterschied ist nur der, daß meine damalige Berufung für die Fakultät Göttingen kein Experiment mit einem ihrer ordentlichen Lehrstühle bedeutete, weil es sich um eine zum Teil aus Privatmitteln neu begründete Honorarprofessur handelte.

3. Die theologische Fakultät Basel ist sich einig darin, daß ihre Arbeit der Kirche und im besonderen den schweizerischen Kirchen – wie etwa die der juristischen dem schweizerischen Rechtsleben – zu dienen hat. Sie ist sich aber ebenso einig darin, daß dieser Dienst nicht darin bestehen kann, den zur Zeit vorhandenen oder noch vorhandenen sogenannten kirchlichen Richtungen oder Parteien für den ihnen erwünschten «Nachwuchs» zu sorgen. Die Gegensätze dieser Parteien sind schon im Leben der Kirche reichlich überlebt; in der |83 heutigen theologischen Arbeit und Diskussion sind sie schlechterdings uninteressant geworden.19 Eine Fakultät, die sich mit ihren Entscheidungen – in Verewigung von Positionen aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts – heute noch an diesen Gegensätzen orientieren würde, würde sich vor sich selbst lächerlich machen, weil sie bei aller Verschiedenheit der wissenschaftlichen Tendenzen (an denen es wirklich auch in der heutigen Basler Fakultät nicht fehlt) vom ersten bis zum letzten Mann eines bestimmt weiß: daß mit den den Streit jener Parteien beherrschenden Schlagworten in der heutigen Theologie auf alle Fälle nichts mehr anzufangen ist. Aus diesem Grunde haben wir die Richtungsfrage bei unseren Besprechungen und Entschließungen nicht nur – wie die nationale Frage – in zweite Linie gestellt, sondern unberücksichtigt gelassen.

Mein Artikel ist kein «Anruf an die Hohe Regierung». Die Entscheidung liegt heute bei ihr. Die Auskünfte, die wir Herrn Pfarrer Wolfer und einer weiteren Öffentlichkeit schuldig sind, dürften jetzt gegeben sein.

Prof. D. K. Barth

Sachfußnoten

1
National-Zeitung Nr. 99 vom 28.2.1938 📖.↩
2
A. Wolfer, Provokation und Anbiederung: ein tragikomisches Intermezzo. (Auch in eigener Sache!) 📖; ders., Einheit und Einigkeit in unserer evangelischen Kirche 📖; ders., Persönliches und Sachliches 📖; ders., Jesus Christus, der Herr, in: Schweizerisches Protestantenblatt, Jg. 58 (1935), S. 326–328.339–341.372–374.387–389 📖. Alle vier Beiträge richteten sich gegen K. Barth, Das Bekenntnis der Reformation und unser Bekennen (ThExh 29), München 1935 📖.↩
3
Privatdozent Dr. theol. Fritz Buri (1907–1995), Pfarrer in Täuffelen (Bern). Wolfer charakterisierte ihn so: «Er stammt aus der Schule Albert Schweitzers, hat in systematischer Theologie, Neuem Testament und Kirchengeschichte doktoriert und schreibt an einer Arbeit, welche ihn als für die beiden letztgenannten Gebiete befähigt ausweisen soll.» (National-Zeitung 6.3.1938 📖)↩
4
Oscar Cullmann (1902–1999), geboren in Straßburg, seit 1927 Studienleiter des Thomasstifts in Straßburg, seit 1930 Prof. für Neues Testament an der Straßburger Universität.↩
5
Nach den Unterlagen des Universitätsarchivs.↩
6
K. Barth, Der Römerbrief, Bern 19191. 📖↩
7
Vgl. Mt. 15,26; Mk. 7,27.↩
8
Siehe vorigen Offenen Brief, Anm. 10.↩
9
Nach seinem Vortrag Das Bekenntnis der Reformation und unser Bekennen (ThExh 29), München 1935 📖, hatte Barth in seinem Schlußwort ausgeführt: «Die Worte jedenfalls, die für die Neuprotestanten ‹letzte› Worte sind: Gewissen, Überzeugung, Freiheit usf., sind Worte, die alle dem Bereich der Anthropologie angehören. Ich schätze diese Dinge nicht gering, glaube wohl auch ein Gewissen und einige Überzeugungen zu haben, meine Herren ‹Liberalen›, aber wenn Sie und sofern Sie sich nicht damit begnügen können, ein Gewissen und Überzeugungen zu haben, sondern wenn und sofern Sie dauernd mit diesen Worten meinen umgehen zu müssen als mit letzten Worten, als mit Urworten, dann muß ich allerdings antworten: Ihr habt einen andern Geist als wir! Das heißt: in dem Geist dieses Eifers kann ich den Geist, den die Schrift Heiliger Geist nennt – ich kann in der ‹Freiheit›, für die Sie kämpfen, das, was in der Schrift so heißt, beim besten Willen nicht wiedererkennen.» (Verhandlungen des Schweizerischen reformierten Pfarrvereins. 80. Jahreshauptversammlung in St. Gallen 23.-25. September 1935, St. Gallen 1935, S. 66 📖). Zur Anspielung auf das bekannte Urteil Luthers vgl. G. May, Art. «Marburger Religionsgespräch», in: TRE 22, S. 75–79, dort S. 77, Z. 32-34 📖. ↩
10
National-Zeitung Nr. 104 vom 3.3.1938 📖.↩
11
Einstimmige Resolution des Zentralvorstands des Schweizerischen Vereins für freies Christentum, abgedruckt in der National-Zeitung Nr. 103 vom 2.3.1938 📖.↩
12
«Unsere» Universität, in: National-Zeitung Nr. 108 vom 5.3.1938 📖.↩
13
National-Zeitung Nr. 109 📖. Der Hauptinhalt wird im folgenden in Amerkungen zu Barths Brief wiedergegeben werden.↩
14
Cullmann wurde 1938 als Prof. für Kirchengeschichte des Altertums und des Mittelalters unter Erteilung eines Lehrauftrages für Neues Testament nach Basel berufen. (E. Bonjour, a.a.O. [s. S. 75 Anm. 4], S. 520 📖)↩
15
Wolfer stritt dies ab: er sei in erster Linie für einen Schweizer eingetreten. Als ein vorzüglicher liberaler reformierter Kandidat aus Deutschland im Gespräch gewesen sei, hätten Wolfer und sein freisinniger Kollege in der Expertenkommission doch «diese Chance, zu einem Manne unserer Richtung zu kommen, fahren lassen, weil wir uns unsern Schweizer Kandidaten gegenüber ganz einfach verpflichtet fühlten, nicht aus Nationalismus, sondern aus Solidarität gegenüber dem eigenen Volksgenossen.» (National-Zeitung 6.3.1938 📖)↩
16
Laut § 21 des Universitätsgesetzes des Kantons Basel-Stadt vom 2.3.1937 war einer der fünf gesetzlichen Lehrstühle der Theologischen Fakultät der Kirchengeschichte des Altertums und des Mittelalters gewidmet. Franz Overbeck, der am 28.12.1871 zum Ordinarius auf dem entsprechenden Lehrstuhl ernannt worden war, las außerdem auch Neues Testament – ebenso Eberhard Vischer, der seit 1907 Overbecks Lehrstuhl einnahm.↩
17
Fritz Buri, zu dem auf Ersuchen des Präsidenten der Expertenkommission die Fakultät nachträglich Stellung genommen hatte, kam nach deren Ansicht wegen der eindeutigen Wahl seines Fachgebiets in der systematischen Theologie nicht als Kandidat in Frage. – Buri wurde 1948 Pfarrer zu St. Alban, als Nachfolger Wolfers 1957–1968 Pfarrer am Münster in Basel und wirkte seit 1952 als ao., 1968–1977 als o. Prof. für Systematische Theologie an der Universität in Basel.↩
18
Kurt Guggisberg (1907–1972), Pfarrer in Frauenkappeln, der 1934 in Bern promoviert und habilitiert worden war, kam nach dem Gutachten der Fakultät vom Juni 1937 nicht in Betracht, weil er vorwiegend auf dem Gebiet der Kirchengeschichte seit der Reformation arbeitete. Er wurde 1944 Prof. für allgemeine Kirchengeschichte und Konfessionskunde in Bern.↩
19
Wolfer hielt dies Argument für «sehr sonderbar. Ist doch jede kirchliche Richtung eine Gruppe von Christen, welche sich für eine bestimmte theologische Auffassung einsetzt, bzw. sich zu ihr bekennt! […] Letztlich steht hinter den kirchlichen Richtungen, alles beherrschend, die Wahrheitsfrage. […] Die Haltung Prof. Barths in Sachen der deutschen Bekenntniskirche scheint übrigens klar zu beweisen, daß, wo es sich um seine Auffassung und deren Verbreitung im Volke geht, er und einige seiner Herren Kollegen an der Fakultät sich sehr stark für die kirchlichen Richtungen oder Parteien interessieren.» (National-Zeitung 6.3.1938 📖)↩