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Nur zur einstweiligen Benachrichtigung: ich sitze noch immer allein an der
Warendorfer Straße. Das Himmelreich1 will und will sich uns nicht
öffnen, weil der Verkäufer es nicht fertig bringt, die bisherigen Mieter
vertragsmäßig anderswo unterzubringen. So warte ich hier und mein
ganzes liebes Heer in Göttingen, wo der Verkauf des Hauses sich
auch immer noch in die Länge zieht. Wir rechnen jetzt frühestens mit dem 10.
Dezember für den Einzug.2 Da wird aus
deinem Dezemberbesuch kaum mehr etwas werden. Oder gehst du über
Weihnacht nicht nach München3?! Dann natürlich doch! Und sonst eben im
Januar. Mich allein hier zu besuchen wäre wohl weder lohnend noch tunlich. Dank
für deinen letzten Brief. Der Elberfelder Vortrag erscheint
im Dezember in Zw. d. Z.4 Ich habe letzte Nacht noch
bis 3 Uhr an seiner Verbesserung und Ergänzung gearbeitet. Anfang Januar werde ich in Danzig drei Vorlesungen halten5 und dann hier einen öffentlichen Vortrag, wahrscheinlich
über Calvin6. So ist für Arbeit gesorgt. Dein Übergang nach München7 wäre erfreulich –
und bedauerlich, letzteres von hier aus gesehen.|
Alles Gute wünscht dir mit herzlichem Gruß