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Ich vergaß heute nachmittag ganz, dir das Wichtigste zu sagen, was ich auch mir
und Nelly sage:
wir wollen doch ja alle drei fortfahren und neu anfangen, ganz
kindlich für uns selbst und füreinander zu beten, daß Gott selbst uns den rechten Weg zeige und leite und führe. Am
letzten Freitag, 21. Mai (einem von den schönen Tagen, die wir zwei nie
vergessen werden auf alle Fälle, gelt), stand im Losungsbüch|48lein der
Brüdergemeine der Spruch Jona 2,8: «Da meine Seele bei mir verzagte, gedachte
ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.» Auf
diesem Boden kann ja die Not und Verwirrung, in der wir stecken, nicht das letzte Wort oder
jedenfalls nur noch eine untergeordnete Wirklichkeit sein und ist dann am Ende
«Breslau»1 wirklich eine
Torheit. Aber wir müssen es sehr ernst nehmen, auf diesen Boden zu treten.
Ich werde am Sonntagabend 7 Uhr über diesen Spruch predigen in Groningen.2