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Barth an v.K. in Bonn
Ich bin gestern in dem herrlichen Zug1 sehr
angenehm gereist, habe unterwegs Predigten korrigiert, verbrachte eine gute
Stunde mit |343 Eduard und wurde hier von Mama und Kari herzlichst empfangen.
Endlich im Bett angelangt, habe ich noch lange Galsworthy2 gelesen, und niemand kam, um mir ihn wegzunehmen. Heute
prächtiges Ausschlafen! Zum Mittagessen erschien Trudi und
nachher Peter mit – Hansjoggeli. Der sieht prächtig gesund aus, fährt den ganzen Tag
Ski, redet schon merklich berndeutsch und ist an seinem Ort sicher aufs
Beste aufgehoben. Eben ist er mit Peter wieder dorthin zurückgekehrt. Morgen wird nun auch Heiner eintreffen.
Und am Abend Schädelin,
Gilg, Gaugler. Und am Freitag – ja da wird in
Hächlers Auto K. L. Schmidt samt Fritz
Lieb
hier vorfahren, und in dieser Gesellschaft werde ich dann Basel erreichen. K. L. S.3 hat hier theologisch sehr Eindruck gemacht, aber
man scheint nicht ganz sicher, «ob es ihm eigentlich ernst sei», nämlich mit
Theologie, Kirche u. s. w. Das sind natürlich schwierige Fragen. Die Anteilnahme
an unseren Ereignissen und Gestalten ist sehr groß. Stöffelis Werk, aber auch
das deinige finden überall Beifall.4 Ich will sehen, ob ich
morgen zum Arbeiten komme. Heute drängte uns das Andere. Mit
Peter habe ich einen schönen
Waldspaziergang gemacht. Eben ist Kari L. da. – Wie mag’s dort ausschauen? Wie
mag’s dir gehen psychisch und physisch? Was mag die Post gebracht haben? Sage
Markus, daß Großmama
ihn mit Freuden aufnehmen werde. Grüße Nelly und grüße Fränzeli und die
Knaben.
Es grüßt dich