Brief Nr. 160 · 3. Oktober 1934

Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern

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Lieber Karl!

Die Zeit rückt und der 8. naht. Da wollte ich dir noch sagen, daß gerade in der nächsten Woche auch Georg und Line hier sein und bei Lempp wohnen werden. Soll ich unter diesen Umständen dir nicht ein ruhiges Zimmer im Bahnhofshospiz besorgen? Du bist dann auch viel freier, wann und wie du Begegnungen mit Georg und Anderen herbeiführen willst. Ich werde weiter zu Hause schlafen und dich solange als möglich begleiten. – Ferner: Schreibe mir bitte genau den Zug (oder das Schiff?), mit dem du in Lindau ankommst. Vielleicht hole ich dich ab. – Und endlich: lies die Beilage1 . Hier ist eben wieder die Unklarheit im Grundsätzlichen, die sich in solchen Fällen |391 dann ziemlich hoffnungslos auswirkt. – Seit deiner Karte ist nichts gekommen. Gestern ein Brief von Nelly, die nun also um Fr[änzeli] weiß. Es grüßt dich

Deine
L.

Sachfußnoten

1
Nicht erhalten.↩