Brief Nr. 174 · 13. Januar 1935

Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Basel

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Lieber Karl!

Erst heute sehe ich nicht ohne Erschrecken, daß du wohl die Mappe liegengelassen hast, die die Grundlage deiner kommenden Broschüre2 bilden sollte. Vielleicht ist das aber auch nicht so schlimm, sondern ein «Zeichen», daß du jetzt Ferienwochen haben sollst. Den Reisner-Artikel3 schicke ich dir auf alle Fälle zu. Das Übrige erst, wenn du es forderst. Schickst du eine Karte ins Viktoria-Hotel??

Deine
L.

Sachfußnoten

1
Versehentlich datiert 13.1.1934.↩
2
Barth hatte anscheinend eine kritische Erörterung des Weges der BK geplant (s. unten S. 426 und S. 470).↩
3
E. Reisner, Zwei Fragen an Karl Barth zum Problem der natürlichen Theologie, in: EvTh, Jg. 1 (1934/35), S. 396-402 📖. Vgl. K. Barth, Antwort an Erwin Reisner, in: EvTh, Jg. 2 (1935/36), S. 51-66 📖.↩