Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth in Bern
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Nur damit du ihn noch auf dem Gurtenhäuschen bekommst, kommt dieser Brief als Eilbrief. Also keine Aufregung bei Jung und Alt, es ist nichts passiert!! –
Ich wollte dir nur noch sagen, daß es mir wirklich besser geht und
daß ich diesen Brief sogar schon an deinem Schreibtisch schreibe.
Sodann wollte ich dir danken für deinen lieben Brief vom Mittwoch
(die Post braucht schrecklich lang von
a) ich bin nicht krank wie
Schwester
b) ich glaube, du hast mich mißverstanden hinsichtlich
c) ich sehe auch keinen Sinn in der Revision. Im Gegenteil,
ich würde denken, auch die notwendige Klärung läßt sich besser von
draußen geben. Das Problem ist wirklich nur: Wie befriedigt man
die Reformierten und ferner auch
die jetzt scheinbar mobil gewordenen gutwilligen Kräfte der
Ich habe die ganzen Tage und Nächte immer wieder darüber nachgedacht: ich kann
keinen Sinn mehr sehen in der Berufung.
Das Bildlein mit dem Rennschlitten habe ich sehr
gern. Und dein
Was trifft eben von Frl.
Leb wohl, lieber Karl. Meine Briefe taugen nicht viel in diesen Tagen. Aber sie sagen dir doch, daß ich bei dir bin mit meinen Gedanken und daß ich mich sehr freue auf den 1.!