Brief Nr. 205 · 27. Juni 1935

Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth auf dem Bergli

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205

L. K.

Eben war der Spediteur da: am Dienstag wird in 43 numerierten Kisten, so daß die Aufstellung sehr erleichtert ist, die Bibliothek verpackt. Vielleicht kann ich dann Mittwoch – vielleicht mit Joggeli – aufs Bergli fahren, bitte ohne Halt in B., weil sie dort unmittelbar vor der Ferienreise stehen1. – Donnerstag und Freitag folgt dann voraussichtlich die übrige Packerei, ich rechne, daß Nelly dann mit Matthis und Hertha auch am Samstag nach Basel fahren kann. Anfang der übernächsten Woche dann Einräumung dort2 und Ende hoffentlich dann Rückkehr ins Törli!!

499 Eben rief Hannele an, noch ahnungslos. Sie schluchzte buchstäblich: «Was, er hat – angenommen?» Es ist nicht unmöglich, daß sie aufs Bergli anbraust! Ein Brief sicher!3

Joggeli sagt: «Mein» Haus in Basel gefällt mir halt soo gut!

Herzlichen Gruß an Alle

D.
L.

Sachfußnoten

1
Die Familie Thurneysen ging am Samstag, dem 6.7.1935, in die Ferien (vgl. Bw.Th. III, S. 916 📖).↩
2
Am 8.7.1935 bezog die Familie Barth in Basel ein gemietetes Haus am St. Albanring 186 (s. Busch, S. 276 📖). Von Kirschbaum kam infolge eines Krankenhausaufenthaltes erst am 14.7. nach.↩
3
Hannah Weber schrieb am 27.6.1935 an Barth und beklagte «das Dunkel der getrennten Wege» (KBA 9335.642).↩