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von Kirschbaum an B. auf dem Bergli
Leider kann ich dir noch nicht melden, daß es gut geht, aber es ist
auch nicht schlechter geworden. Vielleicht muß ich es morgen doch schneiden lassen, damit
die Sache abfließt. Solange sie das nicht kann, ist es sehr unangenehm. Zu dumm
und störend ist das jetzt, aber nicht zu ändern. Sorge mußt du keine haben,
gefährlich ist es nicht. – Heute früh habe ich die Abmeldungen besorgt. Der
«Umzug» geht Schritt für Schritt voran. – Spät abend rief gestern Humburg an, ob die
Entscheidung gefallen sei, und schien dann sehr erschüttert.
Willst du ihm und willst du D. Hesse nicht ein – vielleicht freundliches Abschiedsschreiben
schicken?1 Es wäre sicher gut. Gleich trifft der junge Hesse noch einmal bei mir ein.
Morgen kommt Wölflein.
Er wird bekümmert sein. – Und heute bist du mit Emil!!2 Ich denk sehr daran. – Es geht hier Alles
gut, du kannst ganz ruhig hierher denken. Hast du
die Bücher bekommen? Die oberen sind für Stöffeli, gepackt, als Basel noch
unsicher war. –
501 Fr. Schlomka ist zurück,
sehr befriedigt von Barmen und Pastor Kunze3
. Sie haben täglich
6 Std. (!) strenge Bibelarbeit getrieben: A. T.
und N. T. Das ist doch schön? Sie hatte doch sehr den Eindruck, daß bei den
Menschen ein lebendiges Fragen ist. – Lieber Karl, mein «Köpflein» ist sehr
müde, aber es denkt an dich.