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Barth an v.K. in Bad Honnef
[Basel] Donnerstag, 11.7.1935 [I]
Nun ist jedenfalls in
der
V[atikan]-Stadt schon
fast alles an seinem Ort, und es wird, wenn nicht Alles täuscht, eine schöne,
würdige und behagliche Sache werden, die dir auch wohlgefallen wird. Frl. Seifert leistet unschätzbare
Dienste!! Wir haben viel aufgeräumt und weggeräumt, so daß du
relativ ziemlich viel freie Luft vorfinden wirst. Aber in deinem Zimmer ist noch
viel zu tun. Es soll auch dort hübsch werden, bis m. L.
eintrifft. Wenn nur die Genfer Vorlesungen1 nicht wären!! Es
fängt doch an, mich zu beunruhigen! N. und die Buben werden vor Montag
nicht hier wegkommen. Wann kommst du? Ich will das dritte Mal nicht vom Abholen
reden, weil ich schon zeitlich nicht sehe, wie es gehen soll. Die Einrichtung
mit den Schlafzimmern von N. und mir ist weder sinnvoll noch
praktisch, mußte aber offenbar so sein. Ich habe es mir aber so
gemütlich als möglich gemacht. Ach, so vieles, was geschieht und gesagt wird,
freut mich weniger. Aber das muß nun mal so sein. Gruß in Eile
Frl. S. und Markus grüßen mit!