Biographisches
In dem langen Brief, den Karl Barth zu Weihnachten 1934 an Eduard Thurneysen schrieb, heißt es: «Es ist wirklich schade, daß ich seit dem Oktober, da ich das letzte Mal aus der Schweiz zurück kam, nicht Tagebuch geführt habe, denn es drängte und drängt wirklich Eines das Andere. Nachträglich sieht es sich nun an wie ein einziger Wogenschwall von Diskussionen, Telephongesprächen, Stößen von Briefen, Eisenbahnfahrten usw., der sich als Ganzes nur schwer rekonstruieren läßt.»1 Da der Forschung überdies auch keine Taschenkalender von ihm zur Verfügung stehen2, bildet Barths ausführliche Korrespondenz mit seinem engsten Freund und theologischen Weggefährten — aus den oben (S. XXIf.) genannten Gründen vervollständigt durch den Briefwechsel zwischen Thurneysen und Charlotte von Kirschbaum — eine überaus wertvolle biographische, aber auch theologie- und kirchengeschichtliche Quelle.
Der hier vorgelegte Briefwechsel, entstanden in Barths Bonner Jahren bis zu seinem Umzug nach Basel (am 8.7.1935), dokumentiert einen Zeitraum, der für sein Wirken in Theologie und Kirche von entscheidender Bedeutung ist. In diesen Jahren entstehen wichtige Werke — sowohl solche, die aus seiner Lehrtätigkeit erwachsen (vor allem sein Buch über Anselm von Canterburys Gottesbeweis3 und der erste Teilband seiner unvollendet gebliebenen Kirchlichen Dogmatik4), als auch kleinere Arbeiten, mit denen er sich, z. T. in äußerst kritischer Weise, unmittelbar an die Kirche wendet oder zu aktuellen Fragen Stellung |XXVIII nimmt und mitunter heftige Reaktionen auslöst5 Auch seine rege Vortragstätigkeit trägt dazu bei, daß er mehr als zuvor in der akademischen und kirchlichen Welt Deutschlands (und darüber hinaus) Beachtung findet. Seit Frühjahr 1933 stellt er sich für die Arbeit der kirchlichen Opposition zur Verfügung und wird, zunächst hinter den Kulissen agierend, bald zu einem — umstrittenen — Protagonisten der Bekennenden Kirche, an deren Arbeit er sich in vielfältiger Weise auf allen Ebenen beteiligt. Als sich in ihr mit der Einsetzung der Vorläufigen Kirchenleitung (im November 1934) diejenige Richtung durchsetzt, deren Bereitschaft zu kirchenpolitischen Zugeständnissen Barth seit 1933 als theologisch fragwürdig bekämpft hatte, tritt er jedoch unter Protest aus Rat und Bruderrat der Bekennenden Kirche aus. Kurz darauf wird er wegen seiner Weigerung, den für Beamte vorgeschriebenen Eid auf Hitler in unveränderter Form abzulegen, suspendiert, im Juni 1935 trotz seiner gerichtlich erkämpften Rehabilitierung zwangspensioniert und sofort nach Basel berufen. Die dadurch ausgelösten Auseinandersetzungen über die Eidesfrage und über eine mögliche Berufung Barths durch die Bekennende Kirche — die anzunehmen dieser, unter bestimmten Bedingungen, bis zuletzt bereit ist — zeigen, wie stark seine Person (auch durch schweizerische Herkunft und SPD-Mitgliedschaft) und seine theologische Haltung polarisierend wirken.
In diesen ereignisreichen Jahren, die Barth auch die Trennung von früheren theologischen Weggefährten (besonders Emil Brunner, Friedrich Gogarten und Georg Merz) bringt, sind ihm vor allem die beiden anderen Korrespondenten dieses Bandes eine Stütze. Ch. von Kirschbaums persönliche Bedeutung für Barth wird, über das oben (S. XX-XXII) Dargelegte hinaus, am besten durch die Lektüre der Briefe selbst vermittelt. Begabt, einsatzfreudig und von Barths theologischem Ansatz überzeugt, wächst sie schnell in die Doppelrolle der Sekretärin und Assistentin hinein und entlastet Barth damit sehr zu Gunsten seiner wissenschaftlichen Arbeit: sie stenographiert Gespräche mit, |XXIX schreibt Protokolle, tippt Handschriftliches ab, erledigt einen Teil von Barths Korrespondenz, kümmert sich um den Kontakt zu Verlegern, liest Korrektur, erstellt (gemeinsam mit Barth) die Register zu KD I/1
📖, exzerpiert wissenschaftliche Literatur für Barths «Zeddelkasten», korrigiert sogar Klausuren aus der Zulassungsprüfung zu seinem Seminar u. a. m.
Während Barth sich in diesen Jahren von den anderen früheren theologischen Weggefährten mehr oder weniger deutlich distanziert, weiß er die enge Freundschaft mit Thurneysen um so mehr zu schätzen. Er ist der einzige Freund, der weiterhin in allen theologischen Fragen mit ihm übereinstimmt, wobei unübersehbar Barth die Linie vorgibt, der Thurneysen (nicht selten mit uneingeschränkter Bewunderung) folgt. In der Einschätzung der theologischen Freunde nimmt er Barth gegenüber eine durchaus eigenständige Rolle ein — meist um Verständnis werbend, gelegentlich widersprechend. Doch die einzigartige Bedeutung dieser Freundschaft zeigt sich darin, daß er bei den immer wieder aufbrechenden Krisen des häuslichen Zusammenlebens in Bonn seelsorgerlicher Gesprächspartner Barths, seiner Frau und Ch. von Kirschbaums ist. Daneben stellen Thurneysens Briefe eine Quelle für die kirchlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Basel und in der Schweiz dar, die er — als Münsterpfarrer, nebenamtlicher Professor und Freund oder Bekannter gesellschaftlich einflußreicher Männer gut informiert — aufmerksam beobachtete und lebendig zu schildern verstand.
Quellenlage
Da E. Thurneysen den in seinem Besitz befindlichen Teil der hier veröffentlichten Korrespondenz noch selbst dem Karl Barth-Archiv übergeben hat und die (lückenhaften) brieflichen Nachlässe von Ch. von Kirschbaum und Nelly Barth ebenfalls dort aufbewahrt werden, konnte für die vorliegende Edition fast durchgehend auf Originaldokumente zurückgegriffen werden. (Wo ausnahmsweise nur noch ein Durchschlag eines Dokumentes vorliegt, findet sich ein entsprechender Vermerk im Anmerkungsapparat.) Die aus den oben (S. XXII) genannten Gründen zusätzlich aufgenommenen Briefe und Karten wurden durch Petitsatz gekennzeichnet und zur Erleichterung der Lektüre in die chronologische Folge eingeordnet.
XXXTrotz der günstigen Quellenlage weist der Briefwechsel Lücken auf. Insgesamt zehn bzw. elf Briefstellen nehmen Bezug auf voraufgegangene, nicht erhaltene Dokumente (Briefe, Karten, «Zeddel»), die, mit Ausnahme einer Karte Barths, Teil der Korrespondenz zwischen Thurneysen und Ch. von Kirschbaum waren.6 Angesichts der geringen Zahl solcher Hinweise und der Dichte des vorliegenden Briefwechsels kann jedoch damit gerechnet werden, daß die Korrespondenz nahezu vollständig erhalten ist.
Daß der briefliche Austausch dennoch Unterbrechungen aufweist, ist im wesentlichen auf drei Umstände zurückzuführen: Zum einen nutzten die drei Korrespondenten — wie schon in den früheren Jahren — jede Gelegenheit zum mündlichen Austausch. Persönliche Begegnungen waren vor allem während der Sommerferien möglich, die Barth und Ch. von Kirschbaum regelmäßig in das Sommerhaus «Bergli» ihrer Freunde Pestalozzi in Oberrieden am Zürichsee führten. (Das Telephon wurde nur selten und anscheinend nicht für längere Gespräche, sondern vorwiegend zur Übermittlung dringender Nachrichten genutzt.)
Außerhalb der Ferien konnte besondere Arbeitsbelastung das briefliche Gespräch vorübergehend unterbrechen. So war etwa Thurneysen jeweils vor kirchlichen Festen beruflich stärker in Anspruch genommen, während Barth oft gegen Semesterende und besonders während des Kirchenkampfes unter Zeitdruck kam.
Schließlich beeinträchtigte die nationalsozialistische Zensur — zuerst nachweisbar im Februar 1934 — den freien brieflichen Austausch (vgl. z. B. unten S. 582, Anm. 5, und S. 602, Anm. 4). Erkennbar wurde die Aktivität der zuständigen Behörden Anfang Mai 1934, als aus dem Hause Barth ausgehende und dorthin gerichtete Briefe die Empfänger in geöffneten Umschlägen erreichten (vgl. unten S. 628). Zwar lassen viele der hier abgedruckten Briefe keinerlei Rücksichtnahme auf die Briefzensur erkennen, so daß deren Einfluß auch nicht überschätzt werden darf (vgl. z. B. Barths Rückblick auf die Auseinandersetzungen vor der Bildung der Vorläufigen Kirchenleitung unten S. 756–763); doch späte|XXXIstens seitdem briefliche Äußerungen von Erica Küppers und Christoph Barth im Frühsommer 1934 zu Verhören geführt hatten (unten S. 626, Anm. 2, und S. 659, Anm. 2 zum Brief vom 9.6.1934), waren sich die Schreibenden über mögliche negative Folgen ungeschützter brieflicher Mitteilungen im klaren und benutzten gerne jede Gelegenheit, Briefe persönlich überbringen zu lassen und damit die Zensur zu umgehen.
Editorische Behandlung der Texte
Entsprechend der von E. Thurneysen eingeführten Praxis wurden die Briefanfänge und -schlüsse formal vereinheitlicht und allen Briefen eine Zeile vorangestellt, die den Absender und das Datum der Abfassung (oder, wenn nicht im Dokument genannt: des Poststempels) enthält. Ein Ort ist nur dann angegeben, wenn Brief oder Karte nicht am Wohnort des Schreibenden (bei Ch. von Kirschbaum, K. und N. Barth in Bonn, bei Thurneysens in Basel) entstand. Bei den zusätzlich aufgenommenen Dokumenten ist außerdem der Empfänger genannt.
Die in Normalschrift gesetzte Korrespondenz ist vollständig wiedergegeben. Textauslassungen — gekennzeichnet durch drei in eckige Klammern gesetzte Punkte […] — wurden nur ausnahmsweise und ausschließlich in den zusätzlich aufgenommenen, am Petitsatz erkennbaren Dokumenten vorgenommen, wenn der Inhalt eines Abschnitts im Kontext des hier abgedruckten Briefwechsels belanglos ist. (Für Auslassungen von in Anmerkungen zitierten Texten wird das übliche einfache Auslassungszeichen … verwendet.)
Ergänzungen der Herausgeberin im Text (und in den «Überschriften») sind durch eckige Klammern [] kenntlich gemacht; Umstellungen, unvermeidliche Textänderungen und Berichtigungen irrtümlicher Datumsangaben werden im Anmerkungsapparat nachgewiesen und, wenn nötig, begründet. Im Interesse der besseren Lesbarkeit wurde gelegentlich ein vom Briefschreiber gesetzter Gedankenstrich ohne weitere Kennzeichnung in einen Absatz umgewandelt; weitere zusätzliche Absätze sind an einem senkrechten Strich erkennbar. (Absätze von in den Anmerkungen zitierten Texten sind durch Schrägstrich / gekennzeichnet.) Für innerhalb von runden Klammern () stehende runde Klammern werden eckige [] gesetzt; innerhalb dieser finden spitze Klammern ‹› Verwendung.
XXXIIDie Texte sind nach den in der Gesamtausgabe üblichen Regeln wiedergegeben: Hervorhebungen im Original sind durch Kursivdruck gekennzeichnet. Offensichtliche orthographische und kleinere grammatische Fehler wurden stillschweigend korrigiert, Interpunktion und Schreibweise modernisiert, ohne jedoch charakteristische Eigentümlichkeiten der Schreibenden zu eliminieren. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Groß- und Kleinschreibung, auch wenn sich daraus ein uneinheitliches Schriftbild ergab. Nicht allgemein übliche Abkürzungen sind in der Regel stillschweigend aufgelöst; doch abgekürzte Eigennamen und Anredeformen werden unverändert wiedergegeben.
Anmerkungsapparat und Verzeichnisse
Die Vielfalt der in den hier veröffentlichten Briefen berührten Bereiche machte es für die Erstellung des Anmerkungsapparates erforderlich, neben öffentlich zugänglichen Druckwerken auch ungedruckte Quellen aus verschiedenen Archiven und Nachlässen heranzuziehen. Größtes Gewicht hatten dabei die Bestände des Karl Barth-Archivs und der in der Basler Universitätsbibliothek verwaltete (Teil-)Nachlaß Eduard Thurneysens («Nachlaß Thurneysen
📖»), der zum größten Teil aus — meist an diesen gerichteten, in geringerem Umfang aus von ihm verfaßten — Briefen besteht.7 Die von Thurneysen nachgelassenen Predigten und Bibelstunden befinden sich in der Predigtforschungsstelle Heidelberg. Außerdem wurden Dokumente aus anderen Nachlässen — insbesondere denen Heinrich Barths, Fritz Liebs, Alphons Koechlins (alle in der Universitätsbibliothek Basel) und Emil Brunners (Staatsarchiv des Kantons Zürich) — sowie Bestände staatlicher und kirchlicher Archive in Deutschland und der Schweiz benutzt. Bei Archivalien aus dem Karl Barth-Archiv ist der Aufbewahrungsort nicht eigens vermerkt. Allen anderen Dokumenten ist die Angabe des Herkunftsortes beigefügt, die Signatur nur dann, wenn sie für die Auffindung oder eindeutige Identifizierung eines Dokuments erforderlich ist.
XXXIIISoweit ermittelbar, werden im Anmerkungsapparat biographische Daten zu allen in den Brieftexten erwähnten Personen mitgeteilt. Ihre Ausführlichkeit richtet sich nach dem Kontext sowie nach der Bekanntheit und der Bedeutung der Person für Barth und Thurneysen. (Weitere Angaben können der zusätzlich genannten biographischen bzw. autobiographischen Literatur entnommen werden.) Eine Personalanmerkung ist jeweils der Briefstelle zugeordnet, an der die betreffende Person erstmals als solche (also nicht im Zusammenhang mit einer Literaturangabe) vorkommt. Im Namenregister ist der Ort dieser Anmerkung durch eine fettgedruckte Seitenzahl bezeichnet.
Viele der zahlreichen Texte, die in den Anfangsjahren des «Dritten Reichs» innerhalb der Kirche und in ihrem Umfeld entstanden, haben direkt oder indirekt mit dem Inhalt der hier veröffentlichten Briefe zu tun. Darum wird in Anmerkungen auf sie hingewiesen oder daraus zitiert. Da keine vollständige Sammlung dieser Texte veröffentlicht ist, wurden jeweils die Fundorte in allen greifbaren Dokumentesammlungen angegeben.
Die schweizerische Herkunft Barths und Thurneysens ist u. a. an ihrer Sprache erkennbar. Dialektausdrücke und Helvetismen werden jeweils in einer mit einem Gleichheitszeichen (=) beginnenden Anmerkung übersetzt. Für weibliche Personen wird, wie in der Schweiz üblich, häufig grammatisch das Neutrum verwendet (z. B. «unser Dorothee», «das Gerty», «es» statt «sie», «ihm» statt «ihr»). Eine weitere sprachliche Eigenheit ist die Bezeichnung eines Ehepaars oder einer Familie durch die Pluralbildung eines Vornamens (z. B. «Ruedis»).
Dieser Band enthält, im Anschluß an dieses Vorwort, ein Verzeichnis häufig genannter Vor- und Spitznamen, das die schnelle Identifizierung der betreffenden Personen erleichtern soll. Die in diesem Band abgedruckten Photographien, deren Auswahl Frau Elisabeth Stoevesandt besorgte, gehören zu den Beständen des Karl Barth-Archivs. In einem Anhang sind fünf Dokumente, die mit dem Thema des Bandes in Beziehung stehen, abgedruckt, weil sie bisher unveröffentlicht waren oder nur schwer zugänglich sind.
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Es ist mir ein Bedürfnis, an dieser Stelle den Menschen und Institutionen zu danken, die in unterschiedlicher Weise dazu beigetragen haben, daß dieser Band erscheinen kann.
XXXIVEin einjähriges Stipendium von Herrn Max Zellweger bildete die Voraussetzung dafür, daß die Editionsarbeit am Briefwechsel seines Schwiegervaters mit E. Thurneysen nach jahrzehntelanger Unterbrechung wieder aufgenommen konnte. Für diese hochherzige Gabe bin ich ihm sehr zu Dank verpflichtet. Daß dieser Bandes erscheinen kann, obwohl sich die Abgabe des Manuskriptes wegen des unerwartet hohen Arbeitsaufwands mehrfach erheblich verzögerte, verdanke ich der Unterstützung oder der finanziellen Förderung durch zahlreiche Institutionen. Ihnen bzw. den zuständigen Verantwortlichen des Schweizerischen Nationalfonds, der Freiwilligen Akademischen Gesellschaft (Basel), der Karl Barth-Stiftung (Basel), der Evangelischen Landeskirche in Baden, der Evangelischen Kirche im Rheinland und dem Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie den Herren, die sich für die Vermittlung von Geldern einsetzten, — Prof. Dr. M. Beintker, Dr. B. Christ, Dr. H.-A. Drewes, Dr. Th. Gelzer, Prof. Dr. E. Jüngel D.D. und Pfr. Dr. Dr. H. Stoevesandt — spreche ich hiermit meinen Dank aus.
Einen großen Teil der für Nachweise und Erläuterungen erforderlichen Angaben im Anmerkungsapparat verdanke ich zahlreichen Mitarbeitern von kirchlichen, wissenschaftlichen und staatlichen Archiven und Institutionen sowie Einzelpersonen. Wo immer es erforderlich war, sind ihre brieflichen oder mündlichen Auskünfte, wie andere Quellen, in der entsprechenden Anmerkung genannt. Wertvolle Hinweise oder Dokumente erhielt ich außerdem insbesondere von Pastor H. Ammann, Herrn W. Blum, Frau H. Braun M.A. (Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte, München), Herrn P. Breisinger (Kirchenratssekretariat der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt), Frau R. Briner, Pfrn. Gr. Caprez (†), Frau D. Casalis, Pfr. Dr. Fr. Christ, Prof. Dr. R. Dellsperger, Dr. R. Escher (†), Herrn H. R. Fischer (Amt für Information der evangelischen Kantonalkirchen St. Gallen und Thurgau), Dozent und Pfr. i.R. H. G. Göckeritz, Prof. Dr. J. Fr. G. Goeters (†), Ass. Th. Holzmüller, Frau Dr. M. Jantz (früher: Leitung der Landeskirchlichen Bibliothek, Karlsruhe), Dr. D. Koch, Dr. M. M. Lichtenfeld, Pfr. Th. Lindt, OKR i.R. J. Merz, Dr. C. Pestalozzi, Pfrn. V. Pfenninger, Frau D. de Quervain, Frau B. von Roëll (John F. Kennedy-Institut, Berlin), Frau Dr. Fr. Rogger (Universitätsarchiv Bern), Prof. Dr. G. Sauter, Pfr. H. Schmidt, Frau M. Schneider (Archiv |XXXV der Lippischen Landeskirche), Herrn Wiss.-Ang. St. Scholpp (Predigtforschungsstelle Heidelberg), Frau M. Schroeder, Frau S. Spoendlin, Frau Dr. B. Stalder (Staatsarchiv des Kantons Zürich), Pfr. Dr. H. Stikkelberger, Dr. G. Stricker (Institut Glaube in der 2. Welt, Zollikon), Herrn M. Wildi, Frau G. Wilmanns (†), Frau D. Zeipel (Stadtarchiv Bonn), Frau Fr. Zellweger (†) und Frau St. Zellweger. Ihnen allen danke ich herzlich.
Die anspruchsvolle und aufwendige Arbeit der Registererstellung zu diesem Band8 nahm Pfarrer i.R. Hermann Schmidt auf sich. Er hielt seine Zusage, diese Aufgabe zu übernehmen, trotz der mehrjährigen Verzögerung und des unerwartet großen Umfangs des Bandes aufrecht. Dafür sei ihm hiermit herzlich gedankt. Ebenso danke ich auch dem jetzigen Leiter des Karl Barth-Archivs, Dr. Hans-Anton Drewes, der mir, als sich der Abschluß der Editionsarbeit immer neu verzögerte, in großzügiger Weise den für die Fertigstellung nötigen Freiraum gewährte. Vor allem gebührt mein Dank Pfr. Dr. Dr. Hinrich Stoevesandt. Mit demselben Vertrauen, das sich schon in der Übergabe des Editionsauftrags an die in diesen Dingen unerfahrene junge Theologin ausdrückte, begleitete er die Entstehung dieses Bandes bis zur Drucklegung und förderte die Editionsarbeit in seiner freundlichen, humorvollen Art durch unzählige Hinweise, Ratschläge und Mitteilungen. Einen besseren Lehrmeister hätte ich mir nicht wünschen können. In ganz anderer Weise unterstützte mich auch seine Frau, Elisabeth Stoevesandt. Für die oft erfahrene Gastfreundschaft, für ihre Anteilnahme und mancherlei Hilfeleistung danke ich ihr herzlich.
Basel, den 6. März 2000Caren Algner