die Gedanken sind immer bei Karl, bei Lollo und eilen oft auch zu dir. Aller Kummer tut weh, wenn man ihn den Nächsten zufügt nicht minder —
Ich habe Karl noch nicht sprechen können. Aber Gerty Pestalozzi sagte mir telefonisch, daß Karl und Lollo so nicht nach Adelboden gehen wollen, daß sie jenen Bergaufenthalt einfach zu umgehen gedenken. In diesem Fall will ich doch mit den Kindern hinauf, daß sie die Bergluft haben. Ich hoffe auch herzlich, daß, wenn Karl erst bei Dir Ruhe sucht, Du mit ihm zusammen noch nach Adelboden kommst. Ich trage ja auch lauter Weh im Herzen. Ich dachte, Karl werde mit Lollo ohne mich weiter seinen Weg gehen. Trotzdem ich weiß, daß ich dann Alles verliere, mußte ich es aussprechen, daß ich so nicht mitkann. Ich dachte, still abseits treten zu sollen, bis mir ein neuer Weg aufgeht. […]