27. März 1921

Römer 8,11 (Ostern)

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Ostern
Römer 8,11
[So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, daß sein Geist in euch wohnt.]

1.

Die vorgelesenen Worte fangen an mit einem großen Wenn! Und dieses Wenn! hängt nicht irgendwie in der Luft, so daß wir mit verschränkten Armen zusehen könnten, ob und wann wohl das Dann!, das dazu gehört, auf irgend eine wunderbare oder natürliche Weise auf uns herniederfallen werde. Es heißt nicht: wenn irgend etwas Bedeutendes sich entschieden hat, sich entscheidet oder sich entscheiden wird irgendwo in der Nähe oder in der Ferne, im Lauf der Natur oder in der Geschichte der Menschheit. Sondern dieses Wenn zielt sofort ganz persönlich und direkt auf uns alle, bis auf den Hintersten, der hier in der Kirche sitzt. Es zielt hin auf die Entscheidung, die hier und jetzt in diesem Augenblick in uns allen sich ereignet. Es zielt auf das, was du und ich gerade hier, gerade jetzt sind und wissen und wollen und tun oder auch nicht sind, nicht wissen, nicht wollen, nicht tun. Es zielt aber auf die Wahrheit in dem allem, nicht auf das, was wir alle scheinen und meinen. «Wenn der Geist dessen, der Jesus von den Toten erweckte, in euch wohnt» – so heißt dieses Wenn. Es zielt und schießt und hat schon getroffen, denn daß dieser Geist in uns wohnt, das ist für uns alle entweder wahr oder nicht wahr. Aber damit ist es nicht erledigt. Denn nachdem es soeben getroffen hat, zielt es wieder. Nachdem sich soeben etwas in dir entschieden hat, muß es sich aufs neue entscheiden. Nachdem es soeben wahr gewesen ist oder auch nicht wahr, daß dieser Geist in uns wohnt, muß diese Wahrheit sofort noch einmal und immer wieder noch einmal gesucht und gefunden, ergründet und begründet werden. Diesem großen Wenn, das da zielt auf uns selbst, auf die Wahrheit in uns selbst und immer aufs neue auf die Wahrheit in uns selbst, diesem großen Wenn dürfen wir auf alle Fälle nicht ausweichen. Wir müssen diesen Schützen zielen und treffen lassen. Damit uns auch das Dann, das dem Wenn unmittelbar folgt und dessen wir alle bedürfen, wirklich treffen kann.

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2.

Laßt mich noch etwas dazu bemerken, gerade heute. Ich weiß, daß in unserer Gemeinde ein stilles Seufzen ist unter denen, die fleißig hieher kommen, und wohl noch mehr unter denen, die nur gelegentlich kommen, wie etwa heute. Die Gedanken und die Worte, in denen hier das Christentum gepredigt wird, erscheinen ihnen schwer verständlich. Wenn ich die Lage recht verstehe, so liegt das weder an mir noch an euch. Wir haben nun einmal diese merkwürdige Einrichtung der Kirche, in der wir etwas von Gott zu hören, zu verstehen, zu empfangen erwarten; und zwar erwarten wir das als Protestanten von der Erklärung der Bibel und von nichts Anderem. Dieses Etwas von Gott ist jenes «Dann», dessen wir alle bedürfen. Man könnte darüber streiten, ob nicht den Allermeisten auch von uns Protestanten besser gedient wäre, wenn die Kirche sich damit begnügen würde, dieses «Dann», dieses Etwas von Gott in einer feierlichen, geheimnisvollen Handlung, wie der Messe der Katholiken, darzustellen und zu bezeugen, den Menschen eine Ahnung und Vorstellung davon zu geben. Wir wären dann mit dem «Wenn» einfacher dran, die Katholiken haben es leichter als wir. Aber wir sind nun einmal Protestanten. Die Reformatoren haben es nun einmal gewagt, die Messe, wie es im alten Heidelberger Katechismus heißt, als einen «vermaledeiten Götzendienst»1 zu erklären und Alles, Alles allein auf die Erklärung der Bibel abzustellen. Das bedeutet nun aber, daß uns das «Wenn», das dem «Dann» vorangeht, schwer und immer schwerer zu schaffen macht, je energischer und ernsthafter wir auf dem von den Reformatoren eingeschlagenen Weg vorwärts gehen. Denn wenn wir die Bibel auftun und nicht mehr zutun, sondern zu uns reden lassen, dann begegnet uns jenes große «Wenn», und dann wird’s schwer, schwer zu verstehen, schwer zu glauben, schwer anzunehmen. Schon darum, weil dieses «Wenn» – «Wenn der Geist Gottes in euch wohnt» – uns selbst, unsere Person, unsere Existenz, unser Lebendiges trifft. Alles können wir bei gesunden Sinnen leicht verstehen, nur nicht uns selbst; hier wird’s schwer. Schon darum, weil dieses «Wenn» uns auf den Grund geht, weil es nach der Wahrheit unseres Lebens fragt. Das Drum und |94 Dran in unserem Leben, das, was wir scheinen und meinen, ist leicht zu fassen; leicht ist’s, von ihm zu reden, leicht, davon zu hören. Die Wahrheit aber, die Wahrheit in dir und mir ist schwer zu fassen. Schon darum, weil dieses «Wenn» nie erledigt ist, immer neu auftaucht [?]. Was jetzt ist, gerade jetzt in deinem und meinem äußeren und inneren Leben, was man gleichsam photographieren könnte als den Zustand unserer Seele, unseres Charakters, unseres Tuns und Treibens, das ist leicht zu begreifen. Aber schwer zu begreifen ist das, was jetzt und jetzt und jetzt ist zugleich, das Bild des Vogels im Fluge2, die Wahrheit des Menschen in seiner Bewegung und doch losgelöst von den einzelnen Augenblicken dieser Bewegung. Und gerade dieses schwer begreifliche «Wenn» springt uns nun in der Bibel entgegen, wo immer wir sie auftun. Und nur in und mit diesem «Wenn» dann auch das «Dann», das Etwas von Gott, das wir hier in der Kirche erwarten. Ich möchte mit dem allem sagen, daß ich euch verstehe, wenn ihr nicht versteht, was ich hier sage. Ich habe es selber schwer, zu verstehen, was ich hier sagen soll, wenn ich euch wirklich die Bibel erklären soll und nichts Anderes. Eure Verlegenheit ist auch die meinige. Ich möchte euch aber auch bitten, einzusehen, daß wir diese Verlegenheit nicht los werden können; es wäre denn, wir würden uns entschließen, auf einem kleinen Umweg wieder dorthin zurückzukehren, von wo unsere Vorfahren vielleicht allzu kühn vor 400 Jahren ausgegangen sind. Solange wir uns dazu nicht entschließen können und solange uns trotzdem etwas daran gelegen ist, in der Kirche etwas von Gott zu vernehmen und zu empfangen, dürfen wir dem biblischen «Wenn», das uns den Zugang zum «Dann» so schwer macht, nicht ausweichen.

3.

Doch wir wollen wieder zur Sache kommen. «Wenn der Geist dessen, der Jesus von den Toten erweckte, in euch wohnt», sagt Paulus. Seht, da haben wir nun gleich das Schwere. Kennen wir denn überhaupt diesen Geist? Ist’s überhaupt möglich, daß wir ihn kennen? |95 Und wenn wir ihn kennen, können wir’s wissen und sagen, ob er in uns wohnt; und wenn wir’s könnten, wollen wir es wissen und sagen? Denn das spüren wir doch wohl deutlich, daß diese Frage uns in einer Tiefe unseres Wesens anfaßt, in der wir nicht gern aufgedeckt und beunruhigt sind, daß sie uns zwingt, über etwas nachzudenken, das wir immer wieder lieber unbedacht sein ließen, wie es ist. Wir spüren, daß wir hier an den Rand eines Abgrunds gedrängt werden, und nun müssen wir uns entweder halten an einer Hand, die über dem Abgrund ist, oder stürzen ins Bodenlose. Entweder – Oder. Sein oder Nicht-­Sein, das ist hier die Frage.3 Und gerade diesem Entweder ­- Oder möchten wir ausweichen, um so mehr, je mehr wir merken, daß es immer wieder da sein wird. Viele Geister wohnen ja in uns, gute und böse, niedere und höhere, über die wir leicht und gern Auskunft geben würden. Aber der Geist Gottes? Wie steht’s mit mir, wenn ich antworte: Ja, dieser Geist wohnt in mir? Und wie steht’s mit mir, wenn ich antworte: Nein, dieser Geist wohnt nicht in mir? Ist’s nicht gleich unmöglich, beides zu sagen? Der Geist Gottes ist in der Tat der Geist, von dem wir Menschen unmöglich sagen können, daß wir ihn haben oder nicht haben. Die Wörtlein Ich und Mein, das menschliche Ja und das menschliche Nein hören in der Tat auf, wenn dieser Geist in Betracht kommt. Wenn wir das einsehen, wenn wir einsehen, daß wir hier schweigen müssen, dann sind wir nahe daran, zu wissen, was das für ein Geist ist. Nicht umsonst nennt ihn Paulus den Geist dessen, der Jesus von den Toten erweckte. Ostern! Auferstehung der Toten! Gott – das Wort Gott erklärt durch das Wort Auferstehung!4 Was soll da unser menschliches Ja oder Nein? Wo bleibt da die Sicherheit menschlichen Glaubens oder Unglaubens und die Unsicherheit menschlichen Zweifels, der zwischen beiden hin und her schwankt? Wer darf da sagen: möglich oder unmöglich? Und wer darf da sagen: Der Geist dieses Gottes ist in mir oder nicht in mir? Hier gibt es offenbar nur Eines: Schweigen. Haltmachen. Anbeten. Hier stehen wir an der Grenze des Menschen. Und seht, gerade danach sind wir nun gefragt: ob wir etwas wissen von dieser Grenze? ob wir etwas |96 wissen von dem Schweigen, Haltmachen und Anbeten, das an dieser Grenze am Platze ist? Ob wir wissen, daß wir selbst, sofern wir diesseits dieser Grenze sind und leben samt all den Geistern, die in uns wohnen, sind, aber [?] als die Toten? Und ob wir wissen, daß wir selbst, sofern wir von dieser Grenze begrenzt sind, umgeben sind von einem Reich des Lebens, nur wie durch einen dünnen Schleier, dessen Zerreißen wir erwarten, davon getrennt? Ob wir wissen, daß das die Wahrheit unseres Lebens ist, daß wir auf dieser Grenze stehen, an einem Ende und an einem Anfang, in einem Sterben und in einem Neuwerden, als die Gerichteten und als die Begnadigten? Ach, wer darf da antworten: ich weiß? Aber nicht das ist die Frage: ob ich weiß? Sondern ob ein Wissen davon in uns ist, ob etwas in uns ist, das da weiß: das ist Gott, dieses mein Ziel und dieser mein Ursprung, der, vor dem ich vergehen muß, und der, in dem ich von neuem geboren werde. Das ist mein Leben. Das ist der, den ich lieb haben muß. Das ist der, an den ich mich halte. Das ist der, mit dem und durch den und zu dem hin [vgl. Röm. 11,36] ich, ob ich glaube oder nicht glaube, lebe, und ohne ihn lebe ich nicht. Seht, dieses Wissen in uns ist der Geist Gottes. Nicht ich bin’s, der das weiß, nicht mein Geist ist dieser Geist. Ein anderes Ich ist’s, welches das weiß. Ein neuer Mensch ist’s, der diesen Geist hat. Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin [1.Kor. 15,10], wenn sein Geist in mir wohnt.

4.

Dann aber – wenn ich dieses Ich bin, wenn das der Mensch ist, der den Geist, der dieses Wissen hat, dann kann es nicht anders sein, als daß Gott Jesus von den Toten erweckte. Das ist ja die Geschichte, der im [?] gepredigten [?] Gedächtnis der heutige Tag geweiht ist. Ich gestehe frei und offen, daß ich diese Geschichte nicht verstehe. Ich kann nicht sagen, ob sie möglich oder unmöglich ist. Denn sie handelt vom Siege des Lebens über den Tod, und diesen Sieg verstehe ich nicht, so wenig, daß ich weder Ja noch Nein dazu sagen kann. Ich sehe ein, daß das eine Geschichte ist, ganz und gar anders als alle anderen Geschichten, auch als alle anderen Geschichten in der Bibel und im Leben Jesu selbst. Ich sehe ein, daß ich, um davon zu reden, Worte haben müßte, die mir fehlen. Ich sehe ein, daß ich, um an diese Geschichte vom Sieg des Lebens über den Tod zu glauben, einen Glauben haben müßte, der Berge versetzt [vgl. Mk. 11,23 par.], ich müßte Gott |97 selbst sein – und um sie nicht zu glauben, also zu glauben, daß der Tod über das Leben siegt, müßte ich einen Unglauben haben, der Berge versetzt, wie ihn der Teufel haben mag. Ich sehe nur das, daß alle anderen Geschichten der Bibel und des Lebens Jesu auf diese Geschichte hinweisen und hindrängen, in ihr irgendwie ihren Sinn und ihre Spitze haben. Ich sehe nur das, daß alles, was uns die Bibel von Gott sagt, schließlich das bedeutet, was in dieser Geschichte geschieht. Aber ich verstehe diese Geschichte nicht. «Das ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann es nicht begreifen», wie es in einem Psalm heißt [139,6].

Der Geist Gottes aber, der in mir wohnt, versteht sie. Der neue Mensch, der ich nicht bin, versteht sie. Durch Gottes Gnade verstehe ich sie. Als «Sterbender und siehe, ich lebe» [vgl. 2.Kor. 6,9], muß ich sie verstehen. Sie ist meine eigene Geschichte. Ist der Geist die Wahrheit meines Lebens, jenes Schweigen, Haltmachen und Anbeten, jener Schritt über die Grenze, dann ist Gott diese meine Wahrheit; ist’s Gott, so ist’s das Leben, ist’s das Leben, so ist’s der Tod nicht. Der Tod ist verschlungen in den Sieg [1.Kor. 15,55]. Auch der Tod dieses meines sterblichen und sterbenden Leibes. Alles in mir, alles, was ich bin und was mein ist, ist ja leiblich, vom Niedrigsten bis zum Höchsten, und darum auch sterblich. Wohnt aber der Geist Gottes in mir, so ist auch Alles begrenzt und umgeben vom Leben, nur wie durch einen dünnen Schleier getrennt davon. Es wartet auf die Auferstehung! Es wartet darauf, Geist und Leben zu sein. O warum muß es immer noch warten? Warum müssen wir immer noch sterben, ehe wir leben? Warum bin ich nicht ein neuer Mensch, der ich doch in Wahrheit, in Gott bin? Warum zerreißt der dünne Schleier nicht? O wie gut verstehe ich, daß er einmal zerreißen müßte [?]. Wie gut verstehe ich, was die Jünger Jesu gesehen haben! Wie gut verstehe ich die Ostergeschichte. Was sagt sie denn etwa [?] anderes als: An der Grenze des Menschen steht Gott, selber lebendig und lebendig machend. Nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen [Mk. 12,27 par]. Seine Wahrheit ist im Leben Jesu. Und seine Wahrheit mußte er zum Sieg führen. Seinen Jesus kann er dem Tode nicht lassen [vgl. Act. 2,27]. Sein Leben kann nicht sterben. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten …5 Das ist’s, was die Jünger Jesu gesehen haben am offenen Grabe. |98 Der Geist Gottes in ihnen sah. Aber dieser Geist öffnete ihnen die Augen, daß sie auch sahen. Ich verstehe es so gut, daß sie sahen, möchte ich noch einmal sagen, aber eben: ich verstehe, doch nun nicht ich, nicht wir. Wir – wenn der Geist Gottes in uns wohnt.

5.

Das ist die erste Hälfte des göttlichen Dann! Sie führt die zweite sofort mit sich. Wenn dieser Geist in uns wohnt, dann sehen wir in der Ostergeschichte wirklich nur die Vollendung unserer eigenen Geschichte. Das, was in unserer eigenen Geschichte noch aussteht, was aber notwendig kommen muß. Weil es so notwendig kommen muß, darum verstehen wir die Ostergeschichte. Bei uns ist’s ja eben noch unvollendet. Der Schleier ist noch nicht zerrissen, der unser sterbliches Leben vom ewigen Leben trennt. Wir sind noch nicht eins, sondern immer noch zwei: der Geist und ich, der neue und der alte Mensch, das, was für mich möglich oder unmöglich ist, und die Grenze, der Ursprung, die Wahrheit selbst. In dieser Entzweiung seufzen wir, sie ist die Not unseres Lebens, aus ihr steigt unsere Frage nach Gott empor als eine Frage, immer wieder als eine Frage.

Wenn der Geist Gottes in uns wohnt, dann seufzen wir, aber nicht ohne Hoffnung [vgl. Röm. 8,26], wir leiden, aber nicht ohne Trost [vgl. 2.Kor. 1,5], wir fragen, aber nicht ohne Antwort. Wir warten, aber wir warten der Auferstehung. Wir glauben, ohne zu sehen [vgl. Joh. 20,29], aber wir glauben an Gott. Wir wandern im finstern Tal [vgl. Ps. 23,4], aber wir wandern dem Licht entgegen. Haben wir durch den Geist Anteil an Gott, so haben wir auch Anteil an seiner Treue, mit der er Jesus von den Toten erweckte.

Lieder:
  • Nr. 129 «Wach auf, mein Herz, die Nacht ist hin» von L. Lorenzen, Strophen 1.5.6 (RG [1998] 483,1.5.6­-7; EG 114,1.6.7­-8; jeweils mit Textabweichungen) 🎵
  • Nr. 351 «Auferstehn, ja auferstehn wirst du» von Fr. G. Klopstock, Strophen 1.2.5 (FEG [1907] 489,1.2.5) 🎵

Sachfußnoten

1
Heidelberger Katechismus, Frage 80: "Unnd ist also die Meß im grund nichts anderst, denn ein verleugnung des einigen opffers und leidens Jesu Christi, und ein vermaledeyte Abgötterey." (BSRK 704, 30-32)↩
2
Anspielung auf einen berühmt gewordenen Satz aus Barths Tambacher Vortrag (Der Christ in der Gesellschaft, in: Anfänge I, S. 3–37, dort S. 9): "Denn unsere Stellung zur Lage ist tatsächlich ein Moment einer Bewegung, dem Augenblicksbild eines Vogels im Fluge vergleichbar, außer dem Zusammenhang der Bewegung ganz und gar sinnlos, unverständlich und unmöglich." Vgl. Römerbrief 1, S. 384; Römerbrief 2, S. 180 (bzw. S. 178).↩
3
W. Shakespeare, Hamlet, Prinz von Dänemark, III,1 (Übersetzung von A. W. von Schlegel).↩
4
Vgl. oben S. 64f.↩
5
Anfang der 3. Strophe des Liedes Nr. 9 "Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut" von J. J. Schütz (RG [1998] 240; EG 326).↩