Apostelgeschichte 2,1–11; Jesaja 55,8–11 (Pfingsten)
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr; sondern soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken. Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahinkommt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und wachsend, daß sie gibt Samen, zu säen, und Brot, zu essen: also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein. Es soll nicht wieder zu mir leer kommen, sondern tun, was mir gefällt, und soll ihm gelingen, dazu ich’s sende.]
1.
Das Erste, was wir gehört haben, war die Pfingstgeschichte. Aber was heißt, was bedeutet das alles? Wer ist das, der Geist, der da als etwas ganz Neues, Anderes, Fremdartiges auf diese Menschen fiel unter Brausen vom Himmel und Erscheinung feuriger Zungen? Was ist das für ein Ereignis, wenn das wieder an Menschen geschieht, wie es an diesen Menschen geschehen ist? Was sind das für Menschen, die von solchem Ereignis herkommen, von denen es nun also heißen kann und heißen muß, daß sie voll heiligen Geistes sind? Nicht wahr, diese Fragen kommen uns alle Jahre wieder, und wir sind nie fertig damit. Wer auch nur ein wenig über das Pfingstfest und die Pfingstgeschichte nachdenkt, dem muß das alles immer wieder neu und rätselhaft vorkommen, der merkt, daß das alles eine ganz große Verheißung, aber auch eine ganz große Verlegenheit ist für uns. Denn die Pfingstgeschichte ist eine Geschichte von Menschen: Wir können uns gerade hier nicht etwa davon entfernen, daß wir sagen: Ja, das war eben Jesus Christus, das ist etwas Anderes. Nein, zu unserem Trost und um uns Hoffnung zu machen, hören wir da von Menschen, von Menschen wie wir, auf die der heilige Geist fiel, aber vielleicht auch zu unserer großen Beunruhigung: denn wenn wir das hören, dann müssen wir uns offenbar fragen, wie es denn mit dem heiligen Geist bei uns steht? ob wir ihn kennen? ob wir etwas wissen von solcher Ausgießung? ob wir Menschen sind, die dieses Ereignis hinter sich oder erst in unbestimmter Ferne vor uns haben? Die christliche Kirche stellt ja damit, daß sie die Erinnerung an die Pfingstgeschichte als einen besonderen Festtag feiert, ausdrücklich die Behauptung auf, daß der heilige Geist und seine Ausgießung und sein Besitz nicht nur jene Menschen anging, sondern alle Menschen, alle Zeiten, alle Völker, die ganze Welt. Das ist zunächst eine Behauptung wie eine andere. Wenn sie recht hätte, was für eine Verheißung! Dann geht die Pfingstgeschichte also weiter, dann ist die ganze Weltgeschichte in gewissem Sinn immer auch eine Fortsetzung und Erneuerung der Pfingstgeschichte, dann ist unsere eigene Lebensgeschichte in gewissem Sinn mitten drin in der Pfingstgeschichte. Aber wenn es nun nicht so wäre? Ach, die christliche Kirche behauptet mit ihrer Bibel in der Hand gar mancherlei, was ja doch niemand so recht glaubt, was die Pfarrer und die anderen sogenannten Christen selbst nicht so recht glauben. Zweifelnd blicken wir uns um und fragen: ja, wo ist er denn, der heilige Geist, wo und |135 wann und wie wird er denn ausgegossen, wer von uns hat ihn denn, etwa du, etwa ich? Weltkrieg und Revolution und Versailler Friede, das sind Tatsachen. Zollpolitik2, Klassenkampf und Arbeitslosigkeit3, menschliche Leidenschaft und menschliche Schwachheiten, dein und mein Leben, wie es ist, wenn man uns von Nahem kennt, so wie wir selber uns kennen, das sind Tatsachen. Aber Pfingsten? Da haben wir die Verlegenheit.
2.
Seht, ich könnte es ja nun versuchen, auf jene Fragen eine von jenen Antworten zu geben, die man da gewöhnlich gibt und die ihr gewiß auch schon gehört habt. Ich könnte vom heiligen Geist sagen, er sei das höhere Leben im Menschen, das Reinere, Bessere, Edlere, das Menschliche in ihm, vielleicht auch das Göttliche in ihm, sein Glaube, seine Liebe, seine Hoffnung, das Tiefste, das in uns allen verborgen ist und das wie ein geheimer Strom auch durch die ganze Menschheit geht. Das könntet ihr alle verstehen, und ich würde es auch verstehen, und dann würden wir uns gemeinsam darüber freuen, daß es tatsächlich ein solches höheres Leben in uns und in der ganzen Menschheit gibt. Und nur Eines wäre merkwürdig, daß man so davon reden und hören kann wie von etwas Bekanntem, und vielleicht würden wir uns im Stillen fragen, warum denn in der Bibel von einer so bekannten Sache in so seltsamer Weise die Rede sei wie gerade in der Pfingstgeschichte. |
136 Ich könnte von der Ausgießung des heiligen Geistes sagen, das sei nun eben der Durchbruch dieses höheren Lebens. Wenn man ein Erlebnis, eine Erfahrung davon hat, wenn es zu einer Bekehrung des Menschen kommt oder im großen Kreise von Menschen zu einer Erweckung, das alles könnten wir wiederum verstehen. Wenn ich ein großer Prediger wäre, so könnte ich dann sogar so davon reden, daß sich tatsächlich der Eine oder Andere bekehrte, und wenn ich ein ganz gewaltiger Prediger wäre, so dürften wir vielleicht Pfingsten damit feiern, daß geschähe, worauf ja Einige schon lange warten, daß eine Erweckungsbewegung, ein Seelenfrühling durch unsere Gemeinde ginge. Merkwürdig wäre dabei wiederum nur das Eine, daß man von solchen Durchbrüchen des höheren Lebens reden und hören kann, daß sie tatsächlich geschehen wie andere Ereignisse auch, und vielleicht werden dem Einen oder Anderen das Brausen vom Himmel und die feurigen Zungen einfallen, die die Ausgießung des heiligen Geistes begleiteten, während man auch von den aufrichtigsten Bekehrungen, von den größten Erweckungsbewegungen dergleichen nicht gehört hat. |
Und ich könnte weiter versuchen, die Geistesmenschen, diejenigen, die voll heiligen Geistes sind, wie es da heißt, zu beschreiben, wie sie Gott fürchten und ihre Nächsten lieben, wie sie einen Sinn haben für das Ewige und ein immer waches Gewissen und immer bereite Hände zum Beten sowohl wie zum Arbeiten, wie sie Frieden haben im Leben und im Sterben. Ich könnte zeigen, wie das das Ziel ist unserer Lebensgeschichte und schließlich auch das Ziel der Weltgeschichte, daß wir aus gewöhnlichen Menschen solche Geistesmenschen werden. Das könnten wir wiederum wohl verstehen. Wir würden dann vielleicht an diesen oder jenen solcher Geistesmenschen denken, den wir kennen, und würden im Stillen ermessen, wie weit wir selber wohl schon sind auf diesem Wege, sagen wir’s einfach, gute Menschen zu werden. Merkwürdig dabei wäre auch da wieder nur das Eine, daß man das alles so sagen kann und daß es solche Menschen tatsächlich gibt, und etwas erstaunt müßten wir eigentlich dann fragen, wieso denn bei den Geistesmenschen der Pfingstgeschichte noch etwas geschah, was bei den besten Menschen, die wir kennen, nicht zu geschehen pflegt: daß alle die Fremden sie reden hörten in ihrer Sprache, daß man sich entsetzte und irre wurde, indem man sie hörte, daß man auf den Gedanken kommen konnte, sie seien betrunken [Act. 2,12f.].
3.
Seht, ich kann das alles nicht mehr sagen. Nicht darum, weil das nicht alles sehr schöne und große Dinge wären, die wir uns nur aus ganzer Seele wünschen können. Aber weil es nicht wahr ist, daß das nun der heilige Geist sei und die Ausgießung des Geistes und das Erfülltsein vom Geist. Wie einen ersten großen Riegel vor dieser Tür sehe ich das furchtbar klare Wort: Meine Gedanken [sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege]. Alles, wovon wir geredet haben, sind Menschengedanken und Menschenwege. Gute, hohe, heilige, fast göttliche Menschengedanken und Menschenwege, aber Menschengedanken und Menschenwege. Den zweiten großen Riegel vor dieser Tür sehe [ich] in der Pfingstgeschichte, wie sie in der Bibel steht. Ich komme nicht darüber hinweg: das, wovon da die Rede ist, ist auf alle Fälle nicht etwas Bekanntes. Es ist nicht etwas, was man nur so sagen kann, wie man etwas Anderes sagt. Es ist nicht etwas, was etwa einmal vorgekommen ist und etwa einmal wieder vorkommt. Es ist nicht etwas, was ich verstehen kann und was ihr verstehen könnt. Den dritten großen Riegel sehe ich nicht in der Bibel, sondern in einer Frage, die in uns allen ist. Die Frage heißt: Und dann? Und dann, wenn denn jenes hohe Leben lebt in uns allen und in Einigen zum Durchbruch gekommen ist und an Einigen sich zeigt? Und dann, wenn nun da etwas ist in uns Menschen, geschehen ist und vorhanden ist? Und dann? Ist dann etwas anders geworden? Sind die Rätsel und Nöte unseres Lebens etwa weniger schwer, darum weil wir lernen können, sie zu ertragen? Ist die Sünde etwa weniger stark, darum weil wir dazu kommen können, sie zu bekämpfen? Ist die Zeit etwa nicht mehr Zeit, immer nur Vergangenheit und immer nur Zukunft, nie Gegenwart, nie Ewigkeit, darum weil wir angefangen haben, der Ewigkeit zu gedenken? Ist Gott etwa weniger geheimnisvoll, darum weil ich seinen Namen kenne und ihn anbete? Ist etwa Alles gut, darum weil ich gut bin, was wir Menschen so gut heißen? |
Ich sage euch: Gerade diejenigen unter uns Menschen, die in jenen hohen, guten, heiligen, fast göttlichen Menschengedanken und Menschenwegen am weitesten gekommen sind, waren fast verbrannt von der Frage: Und dann?, fast verbrannt an der Einsicht, daß unsere eigentliche Not und unsere eigentliche Hoffnung dort anfängt, wo unsere besten Antworten aufhören, daß der Geist nicht etwas ist, was wir kennen, verstehen und sagen können, sondern eben wirklich der |138 heilige Geist, daß Gottes Wege höher sind als unsere Wege und Gottes Gedanken höher denn unsere Gedanken, soviel höher, wie der Himmel höher ist als die Erde. Vor dieser brennenden Frage: Und dann? und dann, wenn das, was wir Menschen kennen, verstehen und sagen können, einigermaßen in Ordnung ist, was dann? – vor dieser Frage standen jedenfalls auch die Jünger, als der Tag der Pfingsten erfüllt war. Sie hatten damals wahrhaftig das Höchste, was menschlich erreichbar ist, schon hinter sich: sie hatten etwas gehört und gesehen von jenem hohen Leben, das durch die Menschheit geht, sie waren erweckt und sie hatten sich bekehrt, sie waren gute Menschen geworden. Sie kamen ja von Jesus her. Wenn das höchste menschlich Erreichbare der heilige Geist wäre, dann hätten sie ihn nicht erst zu empfangen brauchen, sie hätten ihn schon. Wo der heilige Geist ist, da hört die Frage: Und dann? auf, da fehlt dem Menschen nichts mehr, gar nichts. Den Jüngern vor den Pfingsten fehlte aber noch etwas.
4.
Die drei Riegel, die diese Tür verschließen, könnten sie offenbar auch öffnen. Ich denke, ihr habt gemerkt, daß es sich immer wieder um das Gleiche handelt: in dem, was wir zuletzt sagten: den Jüngern vor den Pfingsten fehlte noch etwas!, ist Alles enthalten. Ich weiß nicht, ob wir das fassen können und fassen wollen, daß Gottes Wege höher sind als unsere Wege und seine Gedanken höher denn unsere Gedanken, soviel höher, als der Himmel höher ist als die Erde. Ein starker Anspruch wird da an uns gestellt, um so stärker, je höher vielleicht unsere eigenen Gedanken und Wege sind. Wer getraut sich, von der Höhe aus, auf der wir doch eigentlich alle ein wenig stehen, aufzublicken: höher, noch einmal höher, ganz anders höher, bis es für uns nichts mehr zu blicken gibt, weil wir uns selbst dabei so klein geworden sind, daß wir einsehen müssen, daß es da für uns endgiltig nichts zu erblicken gibt. Wer ist mutig und demütig genug, sich das zu getrauen? Seht, wenn wir uns, ich weiß nicht durch welche Erfahrungen belehrt, getrauen müssen, von unseren Gedanken und Wegen aufzublicken höher und höher und dann einsehen müssen, daß es da für uns nicht einmal etwas aufzublicken gibt, dann fehlt uns das, was den Jüngern vor den Pfingsten fehlte. Dann steht uns aber auch das unmittelbar gegenüber, was den Jüngern am Pfingsttag unmittelbar gegenüberstand: der heilige Geist. |
139 Ich bin weiter nicht sicher, ob wir willig sind zuzugeben, daß einmal etwas ganz Unbekanntes, Unverständliches, Unsagbares in unser Leben hineintreten könnte, nicht eins von den Geheimnissen, die uns dann später einmal kein Geheimnis mehr sind, sondern das Geheimnis, das immer Geheimnis ist und bleibt, das gar nichts Anderes sein kann für uns als eben das Geheimnis, und daß wir dann, [wenn wir] dieses Unbekannte sehen, immer daran denken, ganz von ihm beherrscht sein müßten. Seht, wenn wir da antworten müssen: ich glaube zu ahnen, was du meinst, ich kenne das auch, aber ich wehre mich dagegen; ich will davon, gerade davon nichts wissen, ich weiß doch, was höheres Leben ist, ich bin doch ein erweckter und bekehrter Mensch, ich bin doch gut, nur ich will nicht, daß das in mein Leben hineintritt! – dann fehlt uns das, was den Jüngern vor Pfingsten fehlte. Dann steht uns aber auch unmittelbar bevor, was den Jüngern am Pfingsttag unmittelbar bevorstand, was sie nicht erwartet, nicht erwünscht, nicht erbetet haben, wogegen sie sich, wenn sie es hätten kommen sehen, gewehrt hätten wie gegen einen eindringenden Räuber: die Ausgießung des heiligen Geistes. |
Aber das weiß ich: daß jene Frage: Und dann? irgendwo und irgendwie in uns allen ist. Sie schlummert vielleicht, zugedeckt von allerlei persönlicher, bürgerlicher oder christlicher Gerechtigkeit und Sicherheit, zugedeckt vielleicht auch von allerlei freundlicher Gemütsruhe, von allerlei anerkennenswerter Charakterstärke, von allerlei tiefem Geistesschwung, aber sie ist da. Und dann?, wenn wir das alles haben, was wir in unseren höchsten Träumen haben möchten? Und dann, wenn wir das alles sind, was wir in unseren besten Augenblicken beinahe sind, was haben wir dann? was sind wir dann? Soll das nun eine Antwort sein, eine Lösung, eine Beruhigung? Ist damit nun das Rätsel eröffnet, das Rätsel von Leben und Tod, Zeit und Ewigkeit, Mensch und Gott? Ist das nun Alles? Seht, indem wir so fragen müssen, jenseits aller Antworten - jawohl wir müssen, wir Menschen der heutigen Zeit alle miteinander mehr als je -, damit fehlt uns das, was den Jüngern vor den Pfingsten fehlte. Und damit, daß wir so fragen müssen, steht uns auch das unmittelbar bereit, was für die Jünger am Pfingsttag unmittelbar bereit stand, der Besitz des heiligen Geistes. - Seht ihr, wie die Riegel, die diese Tür verschließen, wirklich auch die Riegel sind, die sie öffnen können?
5.
Und nun nehmt noch einmal Alles zusammen: die Gedanken und Wege Gottes, die höher als unsere Gedanken und Wege sind, das Geheimnis, das in unser Leben hineintreten möchte, die Frage: Und dann?, die an der Wurzel unseres Lebens sitzt, und denkt an das, was uns da jedesmal gegenübersteht, bevorsteht, bereitsteht auf der anderen Seite. Und nun hört da noch einmal die zweite Hälfte unseres Jesajatextes: Denn gleichwie der Regen [und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahinkommt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und wachsend, daß sie gibt Samen, zu säen, und Brot, zu essen: also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein. Es soll nicht wieder zu mir leer kommen, sondern tun, was mir gefällt, und soll ihm gelingen, dazu ich’s sende.] Das Wort Gottes. Wir haben nicht Menschenwort, sondern das Wort Gottes gehört, wenn wir von dem Riegel gehört haben, der die Türe schließen und öffnen kann. Und das Wort Gottes hört man nicht umsonst. Es arbeitet. Es kämpft. Es siegt. Es hat schon gesiegt. Und das Wort ist der Geist. Wir brauchen nicht zu sagen, ob wir den Geist haben oder nicht. Wir haben ihn alle nicht und wir haben ihn alle. Nicht wir haben ihn, sondern er hat uns, durch das Wort, das leibhaftig zu uns kommt und mit uns redet. Es ist töricht zu fragen: wo ist der Geist? wo ist er Tatsache? wo sind seine Spuren? Der Geist ist nicht hier und dort. Er ist keine Tatsache. Er hinterläßt keine Spuren. Er ist der Geist, er ist es durch das Wort, das wahrhaftig deutlich genug zu uns allen, zu der ganzen Welt redet. Wer hier zagt und zittert, der darf hoffen. Wer hier verlegen wird, der hört die Verheißung. Wer hier blind ist, der wird das Brausen vom Himmel hören und die feurigen Zungen sehen. Wer hier unerfahren mit leeren Händen dasteht, der wird es erfahren und seine Hände werden die Fülle nicht fassen können: Ich will meinen Geist ausgießen über alles Fleisch [Act. 2,17]!
- Nr. 147 «O heiliger Geist, o heiliger Gott» von A. E. Fröhlich, Strophen 1.2.3 (RG
[1998] 507,1.2.-)
- Nr. 190 «Walte, walte nah und fern» von J. Fr. Bahnmaier, Strophen 1-5 (RG [1998]
257,1-5 mit Textabweichung in Str. 2)