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von Kirschbaum an B. in Bern
ich bin also wohlbehalten in der Trittligasse1, und du bist in Bern. – So is
es. – Hier ist es
schön. Jeder Raum hat sein Gesicht, und Alles ist warm und gut.
Du fehlst sehr. Ich wohne ganz allein unten im Parterre in einem behaglichen
kleinen Zimmer. Gegenüber liegt ein ebensolches unbewohntes – zwei Stock höher
wohnen Ruedis, Gerty in einem ganz schönen
hellen Schlafzimmer mit ihren fünf jüngeren Kindern2. Und Alles
ist sehr ruhig und sehr selbstverständlich, und ich wollte, «wir» hätten es auch
so. – Gelt, nun habe ich dir die Bücher weggenommen. Sie sind hoffentlich morgen
wieder bei dir. – Lieber Karl, sei nicht traurig. Wir sind ganz
beisammen.