Brief Nr. 106 · 27. September 1932

Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München

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106

L.L.

Wo bin ich? In demselben Zimmer, ja in demselben … bei Frl. Preiswerk1, wo du im Frühjahr geweilt hast!! Ich hatte bei Schilds freundliche, aber etwas lang sich dehnende Stunden, fuhr dann, von Hansjoggelis wirklich blitzendem Geist ununterbrochen unterhalten und in Anspruch genommen, hieher, fand bei Thurneysens Frau Loew2 vor, habe mit Eduard und L. Christ beim Bier Rücksprache gehalten und stehe nun im Begriff, meine letzte Nacht auf Schweizerboden zu verschlafen. Διε ερστε… Ϝαρ βεσσερ.3 Wie gut, daß der Donnerstag naht! Dank für deine beiden Briefe! Einverstanden mit Allem!

K.

Sachfußnoten

1
Siehe oben S. 214, Anm. 4. ↩
2
Elisabeth («Liese») Loew, geb. Naumann (1894–1980); Ehefrau von Barths Studienfreund Wilhelm Loew, der damals Pfarrer in Traben-Trarbach war.↩
3
«Die erste … war besser» (in griechischen Lettern geschrieben).↩