Dank
DANK
Die vorliegende Editionsarbeit hat Jahre länger gebraucht, als alle einmal gedacht hatten. Sie ist nach über zwei Jahrzehnten - neben der beruflichen Tätigkeit - so etwas wie mein Lebenswerk geworden. Das Zustandekommen dieses Bandes verdankt sich der Hilfe von vielen Menschen, die für mein Leben wichtig geworden und darum von mir besonders zu würdigen sind.
Mein herzlicher Dank geht zuerst an fünf Frauen:
Franziska Zellweger-Barth († 1994), Tochter Karl Barths, hat die handschriftlich verfaßten Briefe Barths auf Tonband gesprochen und mit vielen Hinweisen eine entscheidende Vorarbeitet geleistet. Sie war mir eine ständige Gesprächspartnerin und liebevolle Stütze.
Ursula Denzler († 1997) und Hanna Färber († 2008) waren mir mit ihren Schriftkenntnissen zur Entzifferung vieler Schriftstücke von Charlotte von Kirschbaum und weiterer Schriftvorlagen sowie mit ihrem sozialdiakonischen Berufshintergrund unersetzbar.
Claudia Kieser († 2000) war mir als ein mit besten pädagogischen Kenntnissen, mit reichlichem Wissen und mit viel Lebenserfahrung ausgestatteter Mensch eine treue Beraterin.
Esther Röthlisberger, Tochter des "Bergli"-Ehepaares Rudolf und Gerty Pestalozzi, machte mich einfühlsam mit vielen wichtigen Hintergründen und Personenangaben zum "Bergli" vertraut.
Ein weiterer Dank geht an:
Florian von Albertini hat die von Franziska Zellweger-Barth auf Tonband diktierten Briefe in einem ersten Anlauf in den Computer übertragen.
Eberhard Busch hat mich mit vielen brieflichen Hinweisen und in persönlichen Gesprächen unterstützt. Ich weiß, was es heißt, einen Freund zu haben.
Ulrich Dühr vom Archiv der EKiR lieferte prompt und zuverlässig wichtige Personenangaben aus dem Rheinland.
Henning Gloege (Pfarrer und Haftkamerad) war es, der mich im Jahre 1974 in der "Zelle 307" des DDR-Zuchthauses Cottbus in besonderer Weise auf Karl Barth aufmerksam gemacht hat.
XXX Thomas Lindt war in vielfältiger Weise darum besorgt, viele biographische Angaben der im Briefwechsel genannten Personen zu beschaffen (besonders aus dem Gebiet des Kantons Bern).
Siegfried Mursch setzte als Stadtbibliothekar von München mit immenser Detektivarbeit alles daran, in Archiven, Bibliotheken und großen bio-bibliographischen Apparaten einiges "Licht ins Dunkel" über die bisher weitgehend nicht genau bekannten Lebensstationen der jungen Charlotte von Kirschbaum zu bringen.
Johannes Rau († 2006) ermutigte mich treu und freundschaftlich mit vielen Briefen und in Gesprächen zur Fortsetzung der Editionsarbeit: "Rolf-Joachim, ich will das noch lesen!"
Elisabeth Stoevesandt hat gemeinsam mit Frau Margrit Müller in gründlicher und mühevoller Kleinarbeit alle Briefe einer mehrfachen Transkriptionskontrolle unterzogen.
Hinrich Stoevesandt half mir am Anfang der Editionsarbeit mit vielen wichtigen Hinweisen.
Jürgen Wandel schenkte mir am 26. November 1975, an dem Tag meiner vorzeitigen Entlassung aus einer über zweijährigen DDR-Haft, "Karl Barths Lebenslauf" von Eberhard Busch.
Max Zellweger-Barth († 2003), der Schwiegersohn Karl Barths, unterstützte mich vielfältig.
Der Zürcher Kirchenrat gewährte mir 1993 großzügig ein Freisemester, um diese Editionsarbeit intensiv und konzentriert voran bringen zu können. Damit hat er mir geholfen, in der Schweiz meine Heimat zu finden.
Vielen Gemeindegliedern der Kirchgemeinde Zürich-Seebach bin ich von Herzen dankbar für ihr Verständnis und für ihre treue Unterstützung. Die Gemeinde weiß sich ihrer guten Tradition verpflichtet. So wirkte in dieser Kirchgemeinde einst Paul Vogt, ein Freund Karl Barths und ein Mitbegründer des "Hilfswerkes für die Bekennende Kirche in Deutschland" (später HEKS). 1934 erhielt der auch im Briefwechsel oft genannte und von den Nazis aus Deutschland vertriebene Prof. Karl Ludwig Schmidt (Bonn) eine Pfarrverweserstelle in Zürich-Seebach.
Die vielen kleinen großen Hilfen einiger Menschen möchte ich nicht übersehen:
XXXIPfr. Inge Baldauf, Gerda Barth, Prof. Dr. Markus Barth (†), Prof. Dr. Michael Beintker, Peter Buff, Prof. Dr. Rudolf Dellsperger, Pfr. Andreas Eilers, Werner Götti, Bartolt Haase, Michèle Halser, Stefan Hausherr, Prof. Dr. Robert Hood (†), Elisabeth und Hans Huber, Elisabeth Huwer, Wolfgang von Kirschbaum, Andreas Klaproth, Dr. Diether Koch, Marcel Locher, Prof. Dr. Günther van Norden, Dr. Dr. Bodo Gerth, Angela Keller, Prof. Dr. Ralph Kunz, Glenda Murrell, Prof. Bent Flemming Nielsen D. D., Pfr. Irmela Orland, Hans Ulrich Pfister, Susan Rowe, Barbara Schenk, Pfr. Dr. Eberhard Schulze, Fiona Torrance, Pfr. Dieter Zellweger.
Last, but not least:
Hans-Anton Drewes hat als Herausgeber der Karl Barth-Gesamtausgabe mit großem persönlichen Einsatz meine Arbeit in die zur Edition druckreife Form gebracht. Er verdient meinen uneingeschränkten Respekt und meinen ganz besonderen Dank.
Reiner Marquard war mir in der Schlußphase wiederum ein solidarischer, mitdenkender und hilfreicher Partner. Als sein "Zwilling" (wir wurden beide gleichentags geboren) möchte ich ihm ausdrücklich danken. Mit ihm hatte ich 1985 gemeinsam das Karl Barth-Lesebuch zum 100. Geburtstag Karl Barths herausgegeben.
Schließlich hoffe ich: Wer alle diese Schriftstücke zwischen Charlotte von Kirschbaum und Karl Barth gründlich liest, der möge eine der vielen Lebenserkenntnisse in diesem Briefwechsel vor allem für sich selber gelten lassen (vgl. Mt. 7, 3): "Ja, wie verschieden spiegeln sich doch die Menschen einer in den Augen des anderen, und wie gut ist es doch, daß es dabei im besten Fall zu ‹irgendwie› nicht unzutreffenden Momentaufnahmen kommt, während den ganzen Film zu sehen und zu beurteilen niemand zukommt." (Karl Barth in seinem Brief an Charlotte von Kirschbaum vom 21. 9. 1930, s. unten S. 162).