Bibelstellen-Register

Röm. 13,1–7

Röm. 13,1–7

1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet . 2Wer sich nun der Obrigkeit widersetzet, der widerstrebet Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen. 3Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben. 4Denn sie ist Gottes Dienerin dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut. 5Darum ist’s not, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen. 6Derhalben müßt ihr auch Schoß geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz sollen handhaben. 7So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Schoß, dem der Schoß gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.

Übersetzung Martin Luther (Ausgabe 1912)

Fundstellen im Text 6

  • An Prof. D. Gerhard Kittel, Tübingen (vier Briefe) 1934

    … n Lk. 3,14 zeigt, welche nicht ihre Profanität verlassen, sondern in ihr stehend auf das Kommen des Christus schauen). Wovon redet Röm. 13,1ff. : von einer Staatslehre oder -dogmatik des Paulus oder von dem wirksamen Handeln Gottes, wie es Paulus an der ganz konkreten Wirksamkeit des ihn umg …

  • Ein Brief nach Frankreich (durch Pfarrer Charles Westphal) 1939

    … aganda um sich ( Herwig , a.a.O., S. 77 📖 ). ↩ 45 Vgl. K. Barth , Rechtfertigung und Recht (ThSt 1), Zollikon 1939 📖 . ↩ 46 Vgl. Röm. 13,1–7 . – Barmer Theol. Erklärung, These V. ↩ 47 Vgl. die Überschrift in der Prager Presse über die Kurzfassung von Barths Offenem Brief an Hromádka , Nr. …

  • Ein Brief aus der Schweiz nach Grossbritannien (durch J. H. Oldham und A. R. Vidler) 1941

    … , in der sie sich selbst ausleben möchten, nicht grenzenlos sind, daß die Dämonen tatsächlich einen Herrn haben. Denn das ist nach Röm. 13,1–7 und 1.Petr. 2,13–17 die Aufgabe des Staates: zwischen Recht und Unrecht im Leben aller Menschen Unterscheidungen zu vollziehen und Schranken aufzuri …

  • Brief an einen amerikanischen Kirchenmann (Samuel M. Cavert) 1942

    … gegen die schwarzen Schafe begriffen zu sein. Ich möchte also auf den ersten Teil Ihrer Frage die Antwort geben, daß wir die Worte Röm. 13,1–7 beherzigen müssen – und auf den zweiten Teil Ihrer Frage, daß wir das Wort Röm. 3,23 («Es ist hier kein Unterschied…») daneben zu halten und in ihre …

  • Gespräch mit der Kirchlichen Bruderschaft in Württemberg 15. Juli 1963

    … gnis des Alten und Neuen Testamentes! 11 Wobei unter Schrift jetzt etwa nicht nur einzelne biblische Stellen zu verstehen sind wie Römer 13 (was natürlich in Frage kommt), sondern das Gesamtzeugnis der Bibel von Gottes Herr | 49 schaft, von Gottes βασιλεία, welche dann - aber ich sage es …

  • Theologische Existenz heute! 1. Juni 1933 – 30. Juni 1933

    … icht bloß die selbstverständliche Anerkennung auch des neuen Staates als der von Gott der Kirche koordinierten «Obrigkeit» cw nach Röm. 13[,1–7] . Sondern ihr Sinn war eindeutig der eines politischen Urteils – eines politischen Urteils, wie es die Kirche zur Zeit cx- des Sieges -cx der Revolu …