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Grisebach, Eberhard (1880-1945)

Grisebach, Eberhard (1880-1945): Deutscher Philosoph; 1922 Prof. für Philosophie in Jena, 1931 in Zürich; mit Friedrich Gogarten befreundet, beeinflusste er als prominenter Vertreter der dialogischen Ich-Du-Philosophie auch die theologische Diskussion der 1920er und 1930er Jahre.

Fundstellen im Text 15

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 22. Juli 1928

    … eicht beitragen zu wissen (falls Sie es nicht schon wissen), daß M. Müller , wie mir Gogarten erzählte, immer mehr von Gog. weg zu Grisebach 2 übergegangen ist, sodaß Sie hinter der Rezension nicht Gog. erblicken dürfen. — Übrigens habe ich erwogen, ob ich nun nicht doch meine Bemerkungen …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 24. Juli 1928

    … m O. Ritschl ’s. Wenn sich einmal Gelegenheit bietet, werde ich Ihnen beispringen. Ich vertrage die Verkrampftheit von Gogarten u. Grisebach nicht.» (Brief im Karl Barth-Archiv). ↩ 3 In O. Ritschls Rezension von K. Barth , Die christliche Dogmatik im Entwurf 📖 , in: ThLZ, Jg. 53 (1928), …

  • Karl Barth an Friedrich Gogarten 16. Juli 1928

    … ohl nicht besonders zu betonen, daß ich persönlich dem Müller’schen Elaborat nicht zustimme. Insbesondere halte ich nichts von dem Grisebach -Rezept. Ich habe von vornherein damit gerechnet, daß Müller eins auf den Hut bekommen muß. Sehr genau habe ich mir überlegt, ob ich den Aufsatz übe …

  • Friedrich Gogarten an Karl Barth 21. Juli 1928

    … der Aufsatz von Müller 1 einigermaßen verwundern muß. Die Situation hier in Jena hat sich seit etwa einem Jahr ziemlich gewandelt. Grisebach und ich sind ziemlich auseinander gekommen. Es ist fast unmerklich geschehen. Müller übernahm Grisebachs Fragen und in dem Maß, als ich die Fragen G …

  • Vorwort 1973

    … nach dem Erscheinen von Martin Heideggers Sein und Zeit 📖 und Carl Schmitts Der Begriff des Politischen 📖 , im gleichen Jahr, da Eberhard Grisebach sein Werk Gegenwart veröffentlicht, die Kierkegaard -Renaissance einen Höhepunkt erreicht und der Begriff «Entscheidung» in aller Munde ist, hat sic …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 24. August 1921

    … tion des Schlußteiles habe ich mir überlegt und bin überzeugt, daß es so gehen wird. […] Viele treue Grüße Eduard Gogartens Freund Grisebach 1 hat sich angemeldet. Sein Buch über «Die Schule des Geistes» habe ich erst durchblättert, aber es gelüstet mich wenig es zu lesen. Ich will sehen, …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 22. September 1921

    … l auf dem Weltgebiete Breschen geschlagen, die unsereiner nie hätte öffnen können. Wir sind heilsfroh für euch! Hier ein Brief von Grisebach , der also bei mir war. Ich hatte einen guten Tag mit ihm. Ich bin nun eigentlich ganz überzeugt, daß sein Weg gut ist, unseren Versuchen sehr nahe. …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … tingen im Rundbrief vom 11.2.1922 ( Bw.Th. II, S. 38 liegt online noch nicht vor ): «Gogarten erzählt von seiner Korrespondenz mit Grisebach , der den Römerbrief zweimal durchgearbeitet hat, ihn weithin lobt, aber irgendwie zu kantisch findet. Die beiden behaupten ( behaupten vorerst!) we …

  • Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie 1922

    … nate spätere Bemerkung Thurneysens vom 21.6.1923 ( a.a.O., S. 178 liegt online noch nicht vor ): «Ich wittere hinter seiner [scil. E. Grisebachs ] Behauptung, unsere Lehre sei Schellingsche Identitäts philosophie (auch Heim orakelte dergl.) …, sein völliges Unvermögen (an dem unser Reden sich …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 8. März 1931

    … Tillich und die Frau von Tiling in wirklich lehrreicher Weise gegeneinander ausspielt. Der Mann gehört zu der grundunsympathischen Grisebach blase 8 und ist einmal notiert wegen schlechten Benehmens gegen mich 9 , aber es ist mir keine Frage, daß er zu den wenigen bedeutsamen Köpfen der j …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 16. Mai 1931

    … tischen Gespräches, und das ausgerechnet an dem Punkte der Vernunft und Offenbarung, wo doch wirklich auch schon vor Heidegger und Grisebach und Gogarten 6 und wie alle diese Gegenwartsnamen heißen, einiges erwogen worden ist. Ohne alle Verankerung in der Theologie der Reformatoren, ohne …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 27. Juni 1931

    … ritt beim einen der Regierungsräte 26 unternommen und werde nächste Woche einen weiteren unternehmen. Es steht nun einfach so, daß Grisebach berufen werden soll 27 . Einsichtige Gegner Heiners wie Von der Mühll 28 sagen zwar, sie kehren die Hand nicht um, verkappte Pfaffen seien beide. Ab …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. Juli 1931

    … von H. M. Müller , das eine Rezension des Heimschen Buches darstellt, erscheinen, in welchem das Wunderliche passiert, daß dieser Grisebach mann sich über Heims Buch einschließlich jener Seiten über mich aufs hellste entzückt zeigt. Der Priester bin ich, und Heim ist der Laie, der das be …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 4. Juli 1931

    … mit Hilfe eines Lautsprechers, weil er gleichzeitig in drei Hörsälen reden muß. Was ist denn in diesen Michel Müller gefahren? Die Grisebach ecke bleibt doch ein unzuverlässiges Wetterloch. Und nun soll sie also gar nach Basel verlegt werden! Gut und recht, daß dein Brief erscheint. Herzl …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 6. Oktober 1932

    … hin Pfennigsdorf 2 und der General-Superintendent Stoltenhoff 3 . Gegenüber fünf mehr oder weniger begabte Jünglinge. Eben ist ein Grisebach ianer an der Reihe und beweist, daß er von Kant nichts versteht. Gestern ist einer durchgefallen, der die Würde eines nationalsozialistischen «Kultu …