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Heinemann, Gustav W. (1899-1976)

Heinemann, Gustav W. (1899-1976): Deutscher Jurist und Politiker (nach 1945 CDU, GVP, zuletzt SPD); im Kirchenkampf als Rechtsanwalt in Essen für die Bekennende Kirche tätig, 1945 Mitglied des Rates der EKD, 1946 Oberbürgermeister von Essen, 1949 Präses der Synode der EKD, 1949/50 Bundesminister des Innern, 1952 Austritt aus der CDU, Mitgründer der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP), nach deren Auflösung 1957 Eintritt in die SPD, 1966 Bundesminister der Justiz, 1969 zum ersten von der SPD gestellten Bundespräsidenten gewählt; mit Barth seit den 1930er Jahren befreundet.

Fundstellen im Text 11

  • Karl Barth an Wilhelm Niesel 1936

    … et wird, unverändert blieb» (nach Büchmann, Geflügelte Worte , Berlin 1972 32 , S. 533 📖 ). ↩ 13 Niesel vermutete 1974, damit sei Gustav Heinemann gemeint. Nach Barths Kalender besuchten ihn jedoch am 17.1.1936 « Karl Immer aus Barmen und Assessor Gerstein .» – Gerstein , seit 1933 Mitglied der …

  • An meine Freunde in den Niederlanden (durch Hebe Kohlbrugge) 1942

    … rt auch immer, auszeichnete, ungeachtet aller Gefahren für Stellung, Besitz und Ruf, für Freiheit und Leben. 31 Altbundespräsident Gustav Heinemann würdigte H. Kohlbrugge in seiner Laudatio 32 und kam dabei auch auf ihren Kurierdienst von | 346 1942 zu sprechen. 33 Die Preisträgerin erinnerte in …

  • Gespräch mit der Kirchlichen Bruderschaft in Württemberg 15. Juli 1963

    … schen Entwicklung in Deutschland seit 1945 , Bd. III, Berlin 1963, S. 502ff 📖 . ↩ 70 Die GVP (Gesamtdeutsche Volkspartei), in der Gustav Heinemann der führende Kopf war und in der ein Drittel des Vorstands aus Gliedern der Bekennenden Kirche bestand, wurde am 29./30.11.1952 in Frankfurt gegründ …

  • Interview von Reinhardt Stumm 10. September 1963

    … (1875–1950). Unzufrieden mit dem antikommunistischen Kurs der Zeitung nach dem Krieg, gab ein unqualifizierter Angriff von ihr auf Gustav Heinemann (ein «politischer Hans Dampf») Barth den Anlaß, sie am 18.12.1957 abzubestellen. Dieselbe Zeitung wandte sich 1961/62 entschieden gegen die Berufung …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 26. September 1933

    … ., S. 160, Anm. 575 ). ↩ 23 Schwester von Gertrud Staewen : Hilda Heinemann , geb. Ordemann (1896–1979), seit 1926 verheiratet mit Gustav Heinemann (1899–1976), dem späteren deutschen Bundespräsidenten (1969–1974). ↩ 24 Friedrich Graeber (1884–1953), 1927-1934 Pfarrer in Essen-Altstadt, Verfasse …

  • Charlotte von Kirschbaum an Karl Barth auf dem Bergli 26. Juni 1935

    … Lagerpfarrer im Kriegsgefangenen-Sonderlager Ascot, 1947-1969 Pfarrer in Berlin, Espelkamp und Netphen, 1972 mit einer Arbeit über Gustav Heinemann in Paris zum Dr. theol. promoviert. Vgl. W. Koch, «Sollen wir K. weiter beobachten?» Ein Leben im Widerstand , Argenbühl-Christazhofen, 1993 2 . 📖 …

  • Die theologischen Voraussetzungen kirchlicher Gestaltung 1935

    … ( Anm. 5 ), S. 36 📖 . ↩ 8 Gertrud Staewen (1894–1987), Fürsorgerin, Schwägerin des Essener Anwalts und späteren Bundespräsidenten Gustav W. Heinemann , seit 1922 mit Barth und Charlotte von Kirschbaum freundschaftlich verbunden. ↩ 9 Mit Rudolf Pestalozzi (1882–1961) und seiner Frau Gerty , geb. Ei …

  • Vorwort 2025

    … t Pfarrern aus Montbéliard in Basel 24.08.1950 Gespräch mit Tübinger Studenten auf dem Bergli (Oberrieden) 02.12.1950 Gespräch mit Gustav Heinemann und Studenten in Basel 09.12.1950 Gespräch mit Studenten aus dem Ökumenischen Institut Bossey in Basel 03.02.1951 Gespräch mit amerikanischen Studen …

  • Gespräch in Zürich-Schwammendingen [I] 27. Dezember 1950

    … usstellen sollte, dass nur auf diesem Wege der Osten von der russischen Diktatur befreit werden kann? Frage 35: Wie beurteilen Sie Heinemanns 48 Ausspruch, dass dem Deutschen zwar nicht für immer, aber jetzt die Waffen aus der Hand genommen worden seien? 49 251 Frage 36: Ist die Stellungna …

  • Diskussionen an der theologischen Arbeitstagung in Herborn 27. März 1951 – 30. März 1951

    … nd das Gebotene, nicht wieder aufzurüsten, sondern sich um eine unbewaffnete Neutralität zu bemühen. [Bericht Küppers : 102 ] Nach Heinemann haben wir überhaupt keine andere Wahl. Es sei vollkommen wahnsinnig, vom Krieg irgendetwas für uns zu erhoffen, denn die erste Schlacht würde an den …

  • Interview mit der Dill-Zeitung 29. März 1951

    … legenen Herborn vom 27. bis 31. März 1951 1 schickte die in Dillenburg ansässige « Dill-Zeitung » einen Reporter dorthin, um mit G ustav W. Heinemann und Barth zwei der «prominenten Persönlichkeiten des evangelischen Geisteslebens» 2 zu interviewen. Ein Abdruck des Gesprächs erfolgte noch während …