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Lenin, Wladimir Iljitsch (1870-1924)

Lenin, Wladimir Iljitsch (1870-1924): Russischer kommunistischer Politiker, Revolutionär und marxistischer Theoretiker; Vorsitzender der Bolschewiki-Partei und der aus ihr hervorgegangenen Kommunistischen Partei Russlands (1912–1924), Regierungschef der Russischen SFSR (1917–1924) und der Sowjetunion (1922–1924), als deren Begründer er gilt.

Fundstellen im Text 17

  • O. Urbach an Karl Barth 15. Juli 1924

    … Mythe, die ich — unter vollständiger Beiseitsetzung des N. T. — mir selbst ausmale? Warum nicht auf die Mohammed , Buddha , Marx , Lenin , Nietzsche oder y Mythe? Warum nicht — los von aller Geschichte — auf irgend eine selbstgeschaffene Idee? Ja, hochverehrter Herr Professor, wenn ic …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 13. April 1919

    … Ananias und Saphira , Gamaliel , Stephanus . Dazu eine Serie von Bolschewiki -Abenden im Arbeiterverein mit Betrachtungen über die Lenin’schen Vorder- und Hintergründe (der Dostojewskische russische Christus, das Elias - Calvin - Cromwell -Problem des Reiches Gottes!). In den Predigten Erwä …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 20. Juni 1921

    … rgument aller Argumente. Ich lud ihn ein, dann wenigstens alle Polemik zu unterlassen. Er hantierte nämlich ziemlich lebhaft gegen Lenin , Ludendorff und andere Zeitgenossen, gab aber zuletzt zu, daß er ja schon begreife, daß in «meiner» — «Weltanschauung» auch für solche Fragezeichen …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … latt zu melden, was wir schaudernd selbst erlebt» 31 . Es braucht keiner Worte darüber, daß, wenn die Neger am Rhein stehen 32 und Lenin dort, | 109 wo einst der Zar stand 33 , und der Dollar über 2000 34 , jene Frage schon im Hinblick auf die allernächsten Zwecke mit etwas mehr Gewic …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 6. März 1931

    … des Genossen Eckert fanden die Kommunisten einen Meister, wie sie ihn kaum erwartet hatten. Mit überlegener Kenntnis von Marx und Lenin , mit scharfem Humor — köstlich, wie er die Zwischenrufe Theo Dunkels abfertigte — und mit packendem Ernst wies er die Zuhörer noch einmal auf das h …

  • Lukas 24,36-43 27. April 1919

    … Arbeitern: Einer, Einer sollte jetzt kommen , einer, der mehr wäre als Luther und Napoleon , einer, der von oben her das wäre, was Lenin von unten her sein möchte 9 , ein Reformator und Revolutionär und Organisator, ein Denker und Prophet in einer Person. Einer, der alledem, was uns j …

  • Psalm 139,7-12 23. November 1919

    … zes einschließlich der Güter der Kirchen und der Klöster in der Sowjetunion denkt. ↩ 4 Um die im März 1919 in Moskau auf Betreiben Lenins gegründete Dritte Internationale (Kommunistische Internationale: «Komintern») kam es 1919 zu erbitterten Auseinandersetzungen in der Sozialdemokrati …

  • Lukas 3,1-6 14. Dezember 1919

    … enn das Licht, das es einst trug, ist längst verloschen. Etwa wie wenn man heute sagen würde: Wilson , Clemenceau , Lloyd George , Lenin , Tirpitz und Ludendorff und wenn man dann an die Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit der Kirche, des sogenannten Christentums denken wollte. Unerfreul …

  • Gespräch mit der Kirchlichen Bruderschaft in Württemberg 15. Juli 1963

    … gab damals noch keine Mauer - in eine Art Volkshaus eingeladen worden, wo unten drin furchtbar große Bilder von Marx , Stalin [und Lenin hingen]. Und da wurde ich in einen Saal geführt, und da saßen an einem langen Tisch - und ich einsam ihnen gegenüber - Pieck , Grotewohl und bereits …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 7. September 1930

    … über «Die Ostkirche und die ökumenische Bewegung» ( ebd. 📖 ). ↩ 9 Sergej N. Bulgakov (1871–1944) war ursprünglich ein Mitstreiter Lenins , später einer seiner schärfsten Kritiker. 1924 Emigration aus der Sowjetunion. Seit 1925 Professor der Dogmatik am russischen Institut für orthodox …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 8. April 1931

    … nn und Sohn verlassen hatte, 1898 an der Universität Zürich für die Fächer Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, schloß sich 1917 Lenin an, war als erste Frau Mitglied im revolutionären sowjetischen Kabinett, übernahm 1919 den Vorsitz der Frauenabteilung beim Zentralkomitee der Kommu …

  • 12.-15. Kapitel: Die große Störung 1922

    … d also gar kein moralisches Ressentiment gegen 415 einen Tirpitz 8 z. B. oder gegen einen Bethmann-Hollweg 9 oder auch gegen einen Lenin 10 vorliegt, wohl aber die Einsicht, dass | 579 die in die Augen springende Problematik solcher Gestalten ganz und gar ihre Parallele hat in der aus …

  • Sozialdemokratie und Militärwesen 1917

    … tarische Jugendorganisation. 1906 begründete er die «Zentralstelle für soziale Literatur der Schweiz» in Zürich, in deren Leseraum Lenin während seines Zürcher Aufenthaltes arbeitete. 1910 gab Pflüger sein Pfarramt auf, als er zum Nationalrat gewählt wurde; dieses Mandat hatte er von …

  • Der Generalstreik im November 1918 1919

    … zielbewußt handelndes, aber raffiniert getarntes Revolutionskomitee bestanden, in der Art wie jenes, das in Rußland unter Führung Lenins und Trotzkis vom 10. Oktober 1917 an systematisch den bewaffneten Umsturz organisierte und den Beginn des Aufstandes datummäßig festlegte, ist zweif …

  • Die russische Revolution 1917 1919

    … hal erwuchs die kommunistische Bewegung, deren treibende Kraft die bis 1917 in der Schweiz lebenden russischen Bolschewisten unter Lenin wurden. Nachdem die 2. Internationale sich nach dem Krieg auf der Konferenz in Bern vom 3. bis 10. Februar 1919 (s. oben S. 464–480 ) neu konstituie …

  • Bolschewismus 1919

    … Militarismus, Anti-Demokratie) erzeugt, desto mehr werden auch sie reif für Ausbrüche an dieser wundesten Stelle. 2. Die Führung. Lenin u. Trotzky . Bes. begeisternd der erstere. Mit Vorwürfen der Selbstsucht jedenfalls nicht zu erklären. Ihre Integrität mindestens etwas besser als d …

  • Der Christ in der Gesellschaft 1919

    … e und Bewegte auch in seinem gottlosen Rohzustand. Begreifen unsere Zeitgenossen, von Naumann bis zu Blumhardt , von Wilson bis zu Lenin in all den verschiedenen Stadien der gleichen Bewegung, in denen wir sie sehen. Begreifen unsere Zeit und ihre Zeichen, begreifen auch uns selbst in …