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Peterson, Erik (1890-1960)

Peterson, Erik (1890-1960): Deutscher Theologe und Christlicher Archäologe; 1920 Privatdozent für Kirchengeschichte und Christliche Archäologie in Göttingen, 1924 Prof. für Kirchengeschichte und Neues Testament in Bonn; 1930 Konversion zur katholischen Kirche, seit 1933 überwiegend in Rom in unbezahlter Lehrtätigkeit, 1947 ao. Prof., 1956 Prof. am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie in Rom.

Fundstellen im Text 27

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 9. Oktober 1923

    … ich wirklich hell nichts angeht und in der Sie vielleicht längst Ihre Entscheidung getroffen haben. Es handelt sich um unsern Lic. Peterson 1 und um die Nachfolge Jülichers 2 in Marburg . Peterson weiß nichts davon, daß ich Ihnen schreibe, sondern ich tue es so, weil ich den Mann gern ha …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 31. Oktober 1923

    … h mein Gewissen stärkte. Ich war nämlich in den Verhandlungen über die Nachfolge Jülicher , die wir schon im Mai pflogen, sehr für Peterson eingetreten. (Alles natürlich nur in strengster Vertraulichkeit.) Da unsere Vorschläge schon im Mai bzw. Juni nach Berlin 1 abgegangen sind, hat Ihr …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 3. November 1923

    … XI.1923 1 Lieber Herr Bultmann ! Ich bin froh, daß Sie meinen Brief richtig verstanden haben; und es tut mir nur leid, daß ich für P[eterson] nichts tun kann. Wenn es geht, möchte ich diesen Winter bei ihm über Thomas v[on] Aq[uino] hören. — Was St[runck] betrifft, so ist die Ihnen zugekom …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 19. Juli 1925

    … r Form, freilich immer noch recht fragwürdig. 4 Nun, er mag ein Stadium der Diskussion markieren. — Sehr erfreut | 50 bin ich über Petersons neuste Aufsätze. 5 Endlich ein Gegner, mit dem die Diskussion sich lohnt! Wir werden sie von Marburg aus jedenfalls aufnehmen 6 , und ich hoffe, auc …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 11. August 1925

    … mit Hilfe des Fliegers vom Berliner Lokalanzeiger. Lohnen würde es sich wohl, besonders da auch Wilhelm Loew 1 mit Frau hier ist. Peterson 2 finde ich nach der 2. Lektüre doch eigentlich übel . Ich bin in Münster nicht praktischer Theologe, wie Sie fürchten, sondern für « Dogmatik und n …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 22. August 1925

    … enügt. — Hoffentlich haben Sie mit den Ihren in Baltrum die erwünschte Erholung gefunden und spüren jetzt die gute Wirkung! — Über Peterson wie über die Mandäer später. Heute nur noch eines . Joh. Müller , dessen «Jesus» ich in einer Anzeige schlecht behandelt habe, schrieb mir einen ent …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 23. September 1925

    … sein, — hoffentlich mit gutem Erfolgname oder wenigstens guten Aussichten! 1 Ich arbeite seit einigen Tagen an der Entgegnung auf P[eterson] . 2 Es wird noch einige Tage dauern, bis ich Ihnen meinen Entwurf schicken kann. Ich meine: die Sache ist so wichtig, daß wir sie nicht übereilen dü …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 25. September 1925

    56 36 Göttingen , 25.IX.1925 Lieber Herr Bultmann ! Dank für die Mandäer und die Karte. 1 Auch ich sitze hinter Petersons sämtlichen Werken und zerbreche mir den Kopf darüber, von wo aus er zu nehmen ist. Für Eile bin ich in keinem Fall. Ich habe lange nichts gelesen, w …

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 19. Oktober 1925

    … gute gekommen ist. Inzwischen haben Sie nun in Göttingen Ihren Vortrag gehalten und sich, wie ich andeutungsweise höre, dabei mit Peterson auseinandergesetzt. Da Sie diesen Vortrag ja veröffentlichen werden, haben Sie vielleicht keine Neigung mehr, meine Antwort auf Peters. zu ergänzen, …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 26. Oktober 1925

    … in Ende. Bald werde ich Erfahrungen genug gesammelt haben, um, wenn alle Stricke reißen, selbst Häusermakler werden zu können. Mit Peterson ist es mir unterdessen so gegangen: mein Vortrag über «Kirche und Theologie» wurde mir unter den Händen ebenfalls zu einer Auseinandersetzung mit un …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 24. Juli 1928

    … h Lektüre des Müllerschen Aufsatzes direkt an Gogarten gewendet 1 , allerdings keinen Augenblick in der merkwürdigerweise auch von Peterson vertretenen Ansicht, daß er, Gogarten , dahinter stehe, was ja durch den giftigen Tenor gerade der ihn betreffenden Stelle des Aufsatzes 2 ausgeschl …

  • Karl Barth an Friedrich Gogarten 16. Juli 1928

    … ist eine richtige kleine Teufelei. Und was mag sich eigentlich K. L. Schmidt dabei denken, wenn er hintereinander den Trauergesang Petersons auf Scheler 4 und dann dies zum Ausdruck bringt? 5 — Ich | 229 weiß, daß du nicht gerne Briefe schreibst und noch ungerner Betrachtungen zur geistes …

  • Ethik und Dogmatik 1928

    … ., Jesus (Die Unsterblichen, Bd. I), Berlin 1926 📖 . Ders., Die Frage der «dialektischen» Theologie . Eine Auseinandersetzung mit Erik Peterson , ZdZ 4 (1926) 40-59 📖 (= Anfänge II, S. 72–92 📖 ). Ders., Zur Frage der Cbristologie (Eine «Diskussion» mit E. Hirsch ) ZdZ 5 (1927) 41-69 📖 (= …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 4. Juli 1921

    … wird geschehen müssen, bis […] auch deine Übersiedlung in den großen Kanton gelungen ist. […] Beachte die kräftigen Worte des Lic. Peterson , 1 eines Kollegen, auf den ich mich freuen kann, während Hirsch 2 nach Brief und Broschüre 3 noch etwas fragwürdig erscheint; wahrscheinlich steckt …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 17. Juli 1921

    … usammenzubeißen und den Sprung zu wagen, und zwar gleich und ganz. Ich habe Vorlesungen gehört bei Bertholet , Stange , Titius und Peterson . Abgesehen von Letzterem, der sehr gut über Spener referierte, nahm mein Respekt vor den Akademikern eher ab als zu. Bei Peterson fand ich zu meine …

  • «Feuerbach» 5. Februar 1922

    … tanges » 2 . Als Teilnehmer für diesen Abend wurden zunächst «nur noch wir drei mit den Frauen» erwartet, «während die Lizentiaten Peterson 3 , Piper und Strasser sich successive gedrückt haben» 4 . Es waren dann allerdings doch noch Ernst Strasser und Frau und der bei Barth zu Besuch we …

  • Menschenwort und Gotteswort in der christlichen Predigt 1924

    … .] Bartmann , Grundr. d. Dogmatik, Freiburg 1923, S. 440. 📖 ↩ 28 Im gleichen Heft 2 von ZZ, Jg. 3 (1925) erschien ein Aufsatz von E. Peterson , Der Lobgesang der Engel und der mystische Lobpreis , S. 141–153. 📖 S. 147 heißt es: «Es ist seit dem Neukantianismus üblich geworden – und der Ne …

  • Kirche und Theologie 1925

    644 KIRCHE UND THEOLOGIE 1925 Von Erik Peterson 1 , Barths ehemaligem Göttinger Fakultätskollegen 2 , war im Juli 1925 ein Heft mit dem Titel « Was ist Theologie? 📖 » 3 erschienen, dessen Druckle …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 14. Juni 1930

    … und auch sonst stark zum Typus des vormärzlichen deutschen Professorentums neigt.» Barth werde wohl Ernst Wolf als Nachfolger von Erik Peterson , der von einer ordentlichen theologischen auf eine philosophische Honorarprofessor wechselte (vgl. unten S. 86, Anm. 1 ), nicht durchsetzen können …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 9. Januar 1931

    86 9. Januar 1931 Lieber Eduard ! Es soll nur ein ganz kurzer Gruß werden diesmal. Den Anlaß bietet mir beiliegender Brief von Peterson 1 , den du auch nachdenklich zur Kenntnis nehmen wirst. Ich hörte durch Fritz Lieb , der sichtlich etwas familienmitgenommen, dazu auch noch stark e …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 23. Juli 1932

    … 20. Jahrhundert zum allgemeinen theologischen Bildungsgut gehört zu haben. Vgl. etwa (unter Verwechslung von Zeit, Ort und Thema?) E. Peterson , Was ist Theologie? (1925), in: Theologie als Wissenschaft. Aufsätze und Thesen , hrsg. von G. Sauter (ThB 43), München 1971, S. 151 📖 : «Man habe …

  • An Die Tägliche Rundschau, Berlin 1932

    208 24 An die Tägliche Rundschau, Berlin 1932 Als Barth in Göttingen lehrte, lernte er 1921 den jungen Erik Peterson (1890–1960) als Kollegen kennen und schätzen 1 , der damals dort Privatdozent der Kirchengeschichte war; er ging 1924 als Professor für Neues Testam …

  • An Prof. D. Dr. Georg Wobbermin, Göttingen (erster Brief) 1932

    … Zeitschrift « Das Evangelische Deutschland » ein Artikel, in dem Georg Wobbermin dieselben Vorwürfe wiederholte: «Ein neuer Fall ‹ Peterson ›». 1 Wobbermin (1869–1943), Dr. iur. und D. theol., war als Prof. für Systematische Theologie 1922 nach Göttingen gekommen und dort bis zu Barths W …

  • An Prof. D. Dr. Georg Wobbermin, Göttingen (zweiter Brief) 1932

    … sammen mit einer «Replik an Professor D. Dr. G. Wobbermin», mit der Barth am 18.6.1932 antwortete und den Briefwechsel beendete. 1 Erik Peterson gab seinerseits eine Erklärung ab, worin er einen Zusammenhang zwischen seiner Konversion und Barths Theologie von sich wies. 2 223 Göttingen , den …

  • § 2 Das Problem der Reformation Zwinglis 6. November 1922 – 17. November 1922

    … olf Hermann (1910–1935) , Göttingen 1994, S. 33–41 (zur ZSyTh), S. 142–149 (zu K. Holl) 📖 . ↩ 10 Bleistiftnotiz am Mskr.-Rand: «( Erik Peterson !)». Erik Peterson (1890–1960) lehrte 1920-1924 in Göttingen als Privatdozent für Kirchengeschichte und Christliche Archäologie. Barth befand sich m …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Krefeld 4. Oktober 1925

    … rfeld : Kirche und Theologie , in: ZZ, Jg. 4 (1926), S. 18-40 📖 ; wieder abgedruckt in: V.u.kl.A. 1922-1925, S. 644–682 📖 . ↩ 11 Erik Peterson (1890–1960), seit 1920 Privatdozent für Neues Testament und Alte Kirchengeschichte in Göttingen, seit 1924 Professor in Bonn, 1930 Konversion zur ka …

  • Die Theologie und der heutige Mensch 1930

    … und der heutige Mensch». 23 12 Noch ein anderer prominenter Gesprächspartner reagierte unverzüglich auf die Zusendung des Textes: Erik Peterson 24 . Er verwies auf seine fünf Jahre zurückliegende Auseinandersetzung mit Barth : «Meine Bedenken und Einwendungen bewegen sich noch heute in derse …