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Dostojewski, Fjodor Michailowitsch (1821-1881)

Dostojewski, Fjodor Michailowitsch (1821-1881): Russischer Schriftsteller; Hauptwerke: Schuld und Sühne; Der Idiot; Die Dämonen; Die Brüder Karamasow.

Fundstellen im Text 46

  • Biographische Skizzen Karl Barths 26. März 1927 – 12. August 1946

    … hie in Basel ) 17 von Plato her neuverstandenen Kant , durch die jetzt erst in gewisser | 298 Auswahl verstandenen Kierkegaard und Dostojewski — während gleichzeitig gehaltene Serienpredigten über den Epheser- und den 2. Korintherbrief 18 mich weiter in Paulus selbst hineinführten —, dafür …

  • Das Gebot des Lebens 1928

    … s Gebot des Willens zum Leben handeln! Aber ich muß mit doch wohl darüber im klaren sein, daß auch der mich bedrohende Angreifer – Dostojewskis Analyse des Mörders Raskolnikow mag es uns zeigen – ganz ähnlich argumentieren könnte. Die berühmte ethische Vexierfrage – ich befinde mich mit eine …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 18. August 1915

    … Es ist ein neuer Beweis, wie wenig Belang eigentlich das äußere Kriegs«erlebnis» für die Sache hat. Gestern las ich den ganzen Tag Dostojewski «Schuld und Sühne» 📖 ; ich wollte ich würde ganz klug aus diesen Russen. […] Ich hatte heut einen Brief von meinem alten Freund Karl Buxtorf 2 mit …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 13. April 1919

    … . Dazu eine Serie von Bolschewiki -Abenden im Arbeiterverein mit Betrachtungen über die Lenin’schen Vorder- und Hintergründe (der Dostojewskische russische Christus, das Elias - Calvin - Cromwell -Problem des Reiches Gottes!). In den Predigten Erwägungen über Judas , Kaiphas , Petrus und Pilat …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 11. Mai 1919

    … Barth, 3 die gemeinsam über meinen Kopf hinweg der alten Burschenherrlichkeit nachtrauerten und Bitzius [Jeremias Gotthelf] gegen Dostojewski ausspielten. […] Dann war ich bei Adolf Preiswerk zum schwarzen [Kaffee], wo ich […] brüderlichen Zuspruch bekam wegen der Polemik gegen Ragaz im Rö …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 14. Dezember 1919

    … bt? — Ich lege dir drei Nummern von Ehrenbergs Blatt 1 bei. Abgesehen von dem kirchenpolitischen Beisatz ists eigentlich ganz gut: Dostojewski , Kutter , Ehrenbergs eigene Beiträge, es hat alles erheblich mehr Salz als das « Neue Werk ». Kampschulte . Ich habe unterdessen noch den 1. Band d …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 4. Juli 1920

    … Kundgebung erlassen, etwa im « Neuen Werk ». Vielleicht muß das aber in größerem Zusammenhang geschehen: in einer Verarbeitung von Dostojewski , Nietzsche und Ibsen , die diese Zeitgenossen sich selbst erklären [lassen] würde. Ich bin sehr froh, daß ich alle diese Leute erst jetzt richtig l …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 19. Juli 1920

    … tze. Gestern abend Schluß der Epheserbriefbesprechungen; wir kehren nun zu Matth. 20 zurück, wo wir letzten Herbst stehen blieben. Dostojewski , «Die Dämonen» 📖 . 2.Kor. 5 beendigt mit zwei Predigten α , die du einmal einsehen kannst. In der Vorbereitung zu Kolosser stecke ich schon ziemli …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 14. Oktober 1920

    … angenehme Enttäuschung, die unsereinem, der soviel umgekehrte macht, wohl zu gönnen ist. Er sah mich an etwa wie eine Gestalt aus Dostojewski : menschlich, von Natur sündig, von allerlei Begierden umgetrieben, letzten Abgründen und letzten Steilflügen der Leidenschaft oder auch des Gebets …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 17. November 1920

    … 3,21-8,39 komme? Mit Herpel gehts fortgesetzt sehr gut, über alles Erwarten gut. Er stört mich gar nicht, liest fleißig Zündel und Dostojewski , hat am Sonntag eine durchaus annehmbare sachliche Predigt gehalten, zeigt nur ganz selten Anwandlungen von Erlebnishaftigkeit, verdient durch sein …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 10. Dezember 1920

    … für deine Briefe. Dein Hinweis auf die satisfactio vicaria trifft den Punkt, auf den ich gerade auch bei allerlei Überlegungen zu Dostojewski gestoßen bin. Bei ihm ist sie ausgedrückt durch jenes merkwürdig gnädige, aber ganz und gar jenseitige Licht, das auf die Welt fällt. Auch mir entge …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 8. Januar 1921

    … ein Neujahrswunsch. Unsere Weihnacht verlief in aller Stille. Ich bekam einige gute Bücher: Kierkegaard , Nietzsche , Gotthelf und Dostojewski , eine nicht üble geistige Reihe. […] Herpeln will ich schreiben. Deine | 461 Predigten habe ich alle nochmals gelesen. Vielen Dank für die Sendung. …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 22. Februar 1921

    … käme Dienstag Abend oder Mittwoch nach München . Mach doch ja, daß ich dich dort vorfinde, gelt? […] Unbedingt mußt du hinkommen, Dostojewski hin und her. Ich nehme die Karamasoff 📖 mit auf die Reise und lasse mir dann gerne von dir Aufklärungen geben. […] Die Göttinger Sache kommt mir of …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 16. März 1921

    … chäft mit mir machen kann. O diese Buchhändlerreklame! Meine Lektüre war ein schönes Buch von Stefan Zweig über Balzac — Dickens — Dostojewski , 1 fast alles an diesem Buch ist gut und dazu geistvoll und glänzend gesagt. Solche Künstler wie Zweig mit ihrem innern Bemühen sind unsere nächste …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 21. März 1921

    … einer innern Ohnmacht meinerseits her. Du glaubst es mir vielleicht nicht, aber das unmittelbare und direkte Verhältnis, das nach Dostojewski «der russische Mensch» gerade zu Kindern haben soll — o weh, davon ist auch bei mir nicht viel vorhanden. Ich habe oft das Gefühl, abschreckend zu w …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 29. März 1921

    … n bleibt es und wird es immer mehr, dieses Reden von der Auferstehung als solcher. Nun gehe ich ans Schreiben meines Vortrags über Dostojewski . […] Eben war Frau Dr. Sp. bei mir. Sie und ihr Mann waren scheints am Sonntag in der Kirche und hatten etwas von der Predigt. Sie ist überhaupt ei …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 30. Mai 1921

    … en. […] Am Sonntag sehen wir uns auf dem Bergli . Auch ich habe großes Verlangen, dein Angesicht zu sehen. Hast du eigentlich dein Dostojewski -Manuskript 📖 abgeliefert?! Hü! wenns noch nicht geschehen ist. Alle Welt schreit darnach, es im Druck zu lesen, und auch ich brauche es dringend f …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 6. Oktober 1921

    … … 📖 », keinen Römerbrief 📖 , kein Brauenhochziehen, Stirnrunzeln und Zwischen den Zähnen Pfeifen über Overbeck , Kierkegaard und Dostojewski gab, wo noch keine Professuren und Christliche Welten angeboten wurden und Verlegerkonzerne sich um «uns» zu interessieren begannen. Wie gut auch no …

  • Die Demut 1928 – 1929

    … ewegung zum Wiederaufstehen. Kein Röm. 7 ohne Röm. 8 , könnten wir auch sagen. Wir könnten an dieser Stelle an gewisse Figuren bei Dostojewski denken, an den Mörder und die Dirne im «Raskolnikoff», die im Dachzimmer zusammen im Johannesevangelium lesen 15 – scheinbar ganz unmögliche Gestalt …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … r in der Gegenwart die Frage: Was sollen wir tun? im Ernst stellen und beantworten will, der muß, ob er nun zum Überfluß auch noch Dostojewski und Kierkegaard gelesen hat oder nicht, von dieser Veränderung der Situation etwas gemerkt haben. | 114 Es geht nicht an, hier sicher und geläufig w …

  • Gegenreden zu dem Aufsatz von Friedrich Wilhelm Foerster 1923

    … n anerkennen muß, wenn man unbeirrt stets das höchste Ziel im Auge hat. Ein Beispiel: Thurneysen entwickelt in seiner Schrift über Dostojewski sehr treffend dessen «neue Anschauung» vom Leben und vom Menschen 22 ; das Jenseits müsse ins Diesseits dringen, um zu lösen, zu | 187 retten, zu he …

  • Die Kirche und die Offenbarung 1923

    … kwunsch. Schriftleitung und Verlag». (Telegramm von Georg Merz und dem Chr. Kaiser Verlag im Karl Barth-Archiv , Basel.) ↩ 58 Vgl. F. M. Dostojewski , Die Brüder Karamasoff , 5. Buch, Kap. 5. 📖 ↩ 59 Der Relativsatz ist Bleistiftnachtrag am Mskr. -Rand. ↩ 60 Vgl. die Überschriften über die ersten …

  • Von der Paradoxie des «positiven Paradoxes». Antworten und Fragen an Paul Tillich 1923

    … Liebe aus den Augen und läuft so schwerste Gefahr, die berechtigte Polemik gegen den « Menschgott », wie einst Kierkegaard 30 und Dostojewski 31 sie führten, in ihr Gegenteil, die Polemik gegen den Gottmen | 371 schen umschlagen zu lassen. Im Einzelnen ist Folgendes zu sagen: Wo von der Of …

  • [Rundbrief] Karl Barth an seine Freunde 22. Februar 1931

    … n Menschen fühlbar, der eine göttliche Berufung hat in unserer Zeit. Es ist keine heilige Sanftmut an ihm wie bei den Staretzen in Dostojewskis Werk 14 , dennoch kreuzt sich sein Weg mit dem Dostojewskis. In der Erkenntnis des Menschen als Schächer am Kreuz, als eines Verdammten, der aber au …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. Juli 1931

    … r verschwimmen lassenden russischen Gedankenmasse der Fall ist. Die Frage bewegte mich sehr, ob wir nicht vielleicht vor 10 Jahren Dostojewski 17 in guten Treuen mindestens in wichtigen Stücken mißverstanden haben, weil wir diese für ihn selbstverständlichen Hintergründe so nicht vor Augen …

  • Briefwechsel Karl Barth mit Adolf von Harnack (vier Briefe) 1923

    … drinnen, aber gar 68 tief und heimlich, und scheint eitel Nein.» Welcher «Kontrastlüstling» mag das gesagt haben? Kierkegaard oder Dostojewski ? Nein, Luther ! E.A. 11,120. 69 Ist Luther etwa auch des Marcionitismus verdächtig? Nach Zwingli ja 70 , aber ich den | 85 ke, Sie werden ihn mit m …

  • Matthäus 21,12­–17 23. Januar 1921

    … lichen Tun und Treiben des Menschen, auch gegenüber seinen Schwachheiten, Härten und Ungerechtigkeiten, fast etwas von jenem Worte Dostojewskis : Leben, Alles sehen und nichts verurteilen! 2 , fast etwas von jenem berüchtigten Werk Nietzsches : Jenseits von Gut und Böse 3 . Er beruhigt sich …

  • Vorwort November 2010

    … re Einsicht in die Gedankenwelt Platos und Kants , die er seinem Bruder Heinrich Barth verdankt, und der Einfluss Kierkegaards und Dostojewskis . Als vierten Faktor führt er die allzu günstigen Besprechungen an, die die erste Kommentierung teilweise gefunden hatte. Karl Barth war ein Denker, …

  • Vorwort zur zweiten Auflage September 1921

    … ich den Schriften meines Bruders Heinrich Barth 8 zu verdanken habe, und das vermehrte Aufmerken auf das, was aus Kierkegaard und Dostojewski für das Verständnis des neuen Testamentes zu gewinnen ist, wobei mir besonders die Winke von Eduard Thurneysen erleuchtend gewesen sind 9 . Viertens …

  • 2. Kapitel: Menschengerechtigkeit 1922

    … uben, was da sichtbar wird. Aber wer will da bestreiten, wo nur Gott bestreiten könnte? Die Religion und das Erlebnis der Menschen Dostojewskis sind doch wohl an allerlei andre Religionen und Erlebnisse zu wagen! 16 Kein Anlass von Seite derer, die «das Gesetz haben» (und wenn es «das Evange …

  • 4. Kapitel: Die Stimme der Geschichte 1922

    … Tag treten. Jesus wäre nicht der Christus, wenn Gestalten wie Abraham , Jeremia , Sokrates , Grünewald 7 , Luther , Kierkegaard , Dostojewski ihm gegenüber endgültig in historischer Ferne verharrten und nicht vielmehr in ihm in ihrer wesentlichen Einheit, Gleichzeitigkeit und Zusammengehör …

  • 5. Kapitel: Der nahende Tag 1922

    … tz ist, da wird Sünde angerechnet ( 5,13 ). «Jeder von uns ist in allem vor allen schuldig; und ich bin es mehr als alle andern» ( Dostojewski ). 65 «Vor war ich frei und ging bei der Nacht ohne Laterne; jetzt, nach dem Gesetz, habe ich ein Gewissen und nehme eine Laterne bei der Nacht. Als …

  • 6. Kapitel: Die Gnade 1922

    … in, Haben und Nicht-Haben dieser und jener Menschen (z. B. der Kinder, der Sozialisten, des russischen oder des deutschen Volkes – Dostojewski ! Kutter ! 46 ) gibt. Wir wagen trotzdem solche Aussage. | 305 Wir – leisten uns diesen Schein eines romantischen Psychologismus, weil es für die gö …

  • 7. Kapitel: Die Freiheit 1922

    … ge gestellt sehen , dass unsre tatsächliche Lage in der Welt der Zeit, der Dinge und des Menschen jenen Schatten, der von Hiob bis Dostojewski keinem Einsichtigen verborgen war, auf dieses Unverwüstliche wirft , ob wir es zugeben oder nicht. Erkennen wir in diesem unsrem Beschattetsein unsr …

  • 8. Kapitel: Der Geist 1922

    … lattfreisinnige Bürgerlichkeit, die etwa Zwingli , der giftige Überpietismus, den Kierkegaard , die hysterische Zerrissenheit, die Dostojewski , die allzu große Gemütlichkeit, die Blumhardt , Vater und Sohn, offenkundig um sich verbreitet haben. Wehe, wenn von den Gipfeln der Religion allen …

  • 9. Kapitel: Die Not der Kirche 1922

    … elt, deren Ordnungen alsbald aus den Fugen zu kommen scheinen, wenn ihnen die Ordnung Gottes einmal zu nahe kommt. Der Ausgang von Dostojewskis «Idiot», das Ende eines Hölderlin oder Nietzsche , die unvermeidlichen Katastrophen alles Täufertums ( Muck-Lamberty !) 35 , | 483 sie können doch n …

  • 11. Kapitel: Die Hoffnung der Kirche 1922

    … s] ». ↩ a 1. Abdruck (1922 2 ): «Naheliegender». ↩ b 1. Abdruck (1922 2 ): «Erstere». ↩ 2 In der Erzählung «Der Großinquisitor» in F. M. Dostojewskis Roman Die Brüder Karamasoff , 5. Buch, Kap. V 📖 , erscheint Christus im Sevilla des 16. Jahrhunderts, wo er vom Großinquisitor gefangen genommen un …

  • 12.-15. Kapitel: Die große Störung 1922

    … hkeit eines (nie und nirgends «guten»!) getrösteten Gewissens. «Ermahnen» heißt also als Geltendmachen h der Gnade (mit Luther und Dostojewski gegen den Franziskanismus und Tolstoi ) das Vorausgegebene sehen, aufdecken, ansprechen im Gegebenen, nie und in keinem Sinne als ein Abgesondertes, …

  • Die russische Revolution 1917 1919

    … lt wird. ↩ 11 Bei der Schilderung des russischen Menschen dürften Barth – neben dem genannten Aufsatz von J. Matthieu – die Romane F. Dostojewskis vor Augen gestanden haben. Zur Gegenüberstellung mit G. Keller und J. Gotthelf vgl. E. Thurneysen , Dostojewski , München 1921, S. 33f. 📖 ↩ 12 Die …

  • Bolschewismus 1919

    … dividualität zur gesellschaftl. Gestaltung drängte, also Mohammed , Innozenz III. , Zwingli , Calvin , Cromwell . Auch an die Idee Dostojewskys von der Erlösung der Welt durch den russ. Gott u. | 495 Χ [Christus] ist zu denken. 2 Einerseits eine absolute Notwendigkeit: Der Welt muß u. kann g …

  • Der Christ in der Gesellschaft 1919

    … den. Es ist dasselbe freie Überblicken und Verstehen und Darstellen des tatsächlichen Lebens der Gesellschaft, das z.B. die Romane Dostojewskis von der Art unterscheidet, mit der wir uns in den meisten Erzählungen Tolstojs sofort angepredigt fühlen. Nur aus der radikalsten Erkenntnis der Erl …

  • Die Theologie und der heutige Mensch 1930

    … auch: ders., Nachspiel. Eine Aussprache mit den Freunden und Kritikern des «Jahrhunderts der Kirche» , Berlin 1928 📖 . ↩ 67 Vgl. F. M. Dostojewski , Die Brüder Karamasow (1879–1880), 5. Buch, Kap. 5 📖 ; vgl. dazu E. Thurneysen , Dostojewski , Zürich (1921) 1948 2 , S. 37–41 📖 . ↩ 68 Abwandlun …

  • Offenbarung, Kirche, Theologie 1934

    … he stelle! Da wird nicht wirklich gedient, wo man nach eigener Einsicht und Willkür meint dienen zu sollen. Der Großinquisitor bei Dostojewskij 45 meinte es zweifellos gut mit Gott und mit den Menschen, aber es war doch nur sein Gutmeinen, mit dem er Gott und den Menschen dienen wollte, und …

  • Antwort an Erwin Reisner 1935

    … s!) in die echte Verzweiflung, in jene «göttliche Traurigkeit» ( 2.Kor. 2,10 ) versetzt wird, in welcher der Mensch nach dem Bilde Dostojewskis vor dem Menschen nach dem Bilde Goethes keinen Vorzug haben kann noch beanspruchen wird. Mit dem Allem fällt aber die Voraussetzung, auf Grund derer …

  • Gespräch mit Hans Fischer und Erwin Sutz 21. Januar 1948

    … er Mensch ist überall derselbe. Wir haben es nicht zu tun mit dem russischen Menschen und seiner Humanität, nicht mit dem Menschen Dostojewskischer und Tolstoischer Prägung. Mensch ist Mensch, auch im kapitalistischen Amerika gibt es den freien amerikanischen Bürger. Es steht System gegen System …

  • Gespräch in Zürich-Schwammendingen [I] 27. Dezember 1950

    … t kaltschnäuzig achristlich. » ↩ 33 «Erniedrigte und Beleidigte» ist in der deutschen Übersetzung der Titel des ersten Romans, den Fjodor Dostojewski 1861 nach der Rückkehr aus seiner Verbannung veröffentlichte. ↩ 34 Vgl. K. Barth , Brief an Pfarrer Wolf-Dieter Zimmermann , «Unterwegs», Berlin (We …