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Fichte, Johann Gottlieb (1762-1814)

Fichte, Johann Gottlieb (1762-1814): Deutscher Philosoph und Erzieher, Vertreter des Deutschen Idealismus, 1794 Prof. für Philosophie in Jena, 1799 zurückgetreten, 1805 Prof. in Erlangen, 1810 Dekan der philosophischen Fakultät und 1811/12 Rektor der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität.

Fundstellen im Text 25

  • Theologische und philosophische Ethik 1928

    … tirnten Himmel über uns und das sittliche Gesetz in uns überzugehen. 21 Aber gerade an solchen Stellen dürfte auch er, um etwa von Fichte nicht zu reden, die Grenzen der Philosophie überschritten haben. | 59 Denn der Gegenstand der Philosophie ist im Gegensatz zur Theologie nicht das W …

  • Das Gebot als Gebot Gottes 1928

    … ndern das uns gegenüber angewendet wird. Damit haben wir aber eben den Gedanken des Gottesgebotes gedacht. Der Schritt von Kant zu Fichte , dieser eigentliche Sündenfall des deutschen Idealismus, ist dann unmöglich. Man kann dann nur mit Kant und besser als Kant einsehen, daß sittliche …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 25. September 1914

    … rck . Mein Schwager hat eine ganze Literatur über ihn, und so nahm ich die Gelegenheit wahr. Ich wollte eigentlich eine Kant - und Fichte -Repetition vornehmen da oben und hoffe, es komme doch noch dazu. […] Ich habe noch öfters nachgedacht über unser Gespräch bei deinem letzten Besuch …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 1. Dezember 1918

    … dem Kosmologischen und Ontologischen? Es überrascht mich, daß ich in der Tat bisher mit seinen beiden Haupt-Göttern Eckehardt und Fichte nichts Positives anzufangen wußte. Ich las darin und war nachher so klug wie vorher. Wie gehts dir eigentlich mit ihnen? Fichte steht sehr schön geb …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 8. Dezember 1918

    … rbreitet werden, nach ihrer Meinung zur Beruhigung der Bevölkerung. […] Würde sich wirklich im Johannesevangelium die Aussicht auf Fichte und Eckehardt eröffnen? Steht nicht auch dort alles in jenem Lichte, das bei Paulus so deutlich leuchtet? Wenn nur wir dieses Licht wieder recht säh …

  • Das Gebot des Gesetzes 1928 – 1929

    … Lütgert , Die Religion des deutschen Idealismus und ihr Ende , 1. Teil, Gütersloh 1923 2 , der – in Absetzung von Kant – vor allem Fichte als «konsequenten Idealisten» darstellt, S. 41. 📖 «Das Ich war Gott geworden, darum blieb für Gott kein Raum», S. 47. ↩ 119 H. Reuter , Geschichte …

  • Die Demut 1928 – 1929

    … ch zugleich das schlechthin vollendete Reich Gottes, als die absolute Theokratie (Gottesherrschaft)» (S. 475f.), unter Hinweis auf J. G. Fichte , Polit. Fragmente (S. W. VII), S. 613 📖 : «Die Welt geht aus von einer geglaubten und endet mit einer durchaus verstandenen Theokratie. Gott wird …

  • Vorrede kein Datum

    … hleiermacher selbst in seinen «Grundlinien einer Kritik aller bisherigen Sittenlehre» 17 die Geschichte der Ethik von Plato bis zu Fichte nicht sowohl bekannt machen als die bekannte dialektisch kritisieren wollte. Mein Ziel in dieser Vorlesung ist, obwohl ich mit der Brunnerschen Krit …

  • Die Enzyklopädie 1923 – 1924

    … nker, dem es zwar nicht gelungen ist, Schule zu machen, der aber jedenfalls an den großen philosophischen Führern der Zeit, Kant , Fichte , Hegel , auch an dem ihm am nächsten stehenden Schelling vorbei in unverkennbarer Originalität seinen eigenen originellen Weg gegangen ist, endlich …

  • Die kirchlichen Zustände in der Schweiz 22. Februar 1922

    … ne Menschheitsfrage , (Berlin 1902) Basel 1921 3 📖 ; vgl. etwa den resümierenden «Schluß» S. 348–352: «In der Philosophie Kants , Fichtes und Schellings ist die Trennung zwischen Denken und Sein prinzipiell aufgehoben und – namentlich in der Schellings – die Einheit des Lebens klar aus …

  • Das Problem der Ethik in der Gegenwart 1923

    … fragen: Was sollen wir tun? Weiter: Es gab eine Zeit, die empfand das ethische Problem mit Kant und noch mehr mit dem hochgemuten Fichte wesentlich als Ausdruck und Zeugnis der besonderen Würde und Hoheit des Menschen. Nicht beunruhigt und bedrängt, 132 sondern erfreut und erhoben füh …

  • Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie 1922

    … tzsches Freund Franz Overbeck sehr stark gewirkt. Beide stehen auf Lutherschem Boden und sind der deutschen Romantik nicht fremd ( Fichte , Schelling und Kierkegaard ). Womit ich aber nicht gesagt haben will, daß sie von diesen Männern ‹abhängig› sind. Sie gehören, wenn auch stark modi …

  • Gegenreden zu dem Aufsatz von Friedrich Wilhelm Foerster 1923

    … m (weil sie es zum Hebel einer philosophischen Moral macht, deren einwandfreie Überlegenheit gegenüber der der Wotanspropheten und Fichteschulmeister erst nachzuweisen wäre!), sondern auch für ein vom wirklichen «Leben» aus gesehen ganz und gar aussichtsloses und unerhebliches Unternehmen (weil de …

  • Kirche und Theologie 1925

    … Skandal. Sie würden mir sehr mein Herz erleichtern, wenn Sie mir sagen würden, daß Sie diese Art von Spekulation in Nachfolge von Fichte und Hegel nicht goutieren. Ich gestehe Ihnen, daß mich Bultmann ’s Aufsatz richtig empört hat. – Aber freilich, Ihren Vortrag halte ich auch nicht f …

  • [Rundbrief] Karl Barth an seine Freunde 22. Februar 1931

    … lang das Wort von einem Känzlein herunter, in dessen Hintergrund ein Fresko-Gemälde den eindringlich zur deutschen Nation redenden Fichte 11 , umgeben von General Scharnhorst , Pfarrer Schleiermacher und dem ganzen übrigen Personal der Befreiungskriege, zeigte. Gewiß eine würdige, aber …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. April 1932

    … Zürcher Theologieprofessor [ E. Brunner ] erklärt, nicht der materialistische Positivismus sei das Gefährliche, sondern Goethe und Fichte , wie Sie es kürzlich in den Tageszeitungen haben lesen können, so können Sie sich dazu Ihre Gedanken machen. Auch sonst brauchen Sie nur die Tagesz …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 6. Oktober 1932

    … u Georg siehst, so versäume doch ja nicht, ihn zu mahnen, daß er seinen Heimweg über Bonn nehme. 8 [Die Prüfung ist unterdessen zu Fichte weitergeschritten.] 9 Grüße Marguerite ! Es grüßt dich Dein Karl (bis 12. Okt. 1932: Koblenzer Hof, Koblenz ) 1 Hans Emil Weber (1882–1950), 1912–19 …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 20. November 1933

    … ng auf klassische Buchtitel wie Fr. Schleiermacher , Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern (1799) 📖 , J. G. Fichte , Reden an die deutsche Nation (1807/08) 📖 , oder H. Kutter , Reden an die deutsche Nation , Jena 1916. 📖 ↩ 12 W. Vischers Brief an Thurneysen vom …

  • An Prof. D. Emanuel Hirsch, Göttingen 1932

    … 2 Hirsch , 1888 in der Westprignitz geboren und in Berlin aufgewachsen, hatte seit 1906 in Berlin Theologie studiert und 1914 über Fichtes Religionsphilosophie promoviert. Seine theologische und politische Weitsicht war dadurch charakterisiert, daß er den Völkern und speziell dem deutsc …

  • 6. Kapitel: Die Gnade 1922

    … aus der Not einen Chor von Tugenden; der eine wird selbstisch und feige, der andere opferfreudig und mutig. So war es in den Tagen Fichtes und Schleiermachers , so in dem Weltkriege, den wir erlebt, und so ist es immer.» Barth hat der wohl aus der Erinnerung an den in Aarau gehörten Vor …

  • Politik, Idealismus und Christentum bei Friedrich Naumann 1914

    … em Großindustriellen älterer Sorte 23 , dem kleinbürgerlichen Handwerker 24 u.s.f.[,] im Grund seiner Seele ist ers trotz Kant und Fichte nicht, dazu ists ihm viel zu wohl in dieser Welt. Das zeigt sich -ai aj- β ) negativ in der Behandlung, die sich aller wirkliche politische Idealism …

  • «Die Hilfe» 1913 1914

    … h | 66 land soll ein modernes Industrieland werden, verfasst und regiert nach dem freiheitlichen Staatsgedanken des Idealismus der Fichte , Arndt , Stein , Scharnhorst u.s.f. – denn die Industrie bedarf der freiheitlichen demokratischen Entwicklung, des geistigen Aufstiegs der Masse eb …

  • Die Not der evangelischen Kirche 13. Februar 1931

    … lang das Wort von einem Känzlein herunter, in dessen Hintergrund ein Fresko-Gemälde den eindringlich zur deutschen Nation redenden Fichte , umgeben von General Scharnhorst , Pfarrer Schleiermacher und dem ganzen übrigen Personal der Befreiungskriege, zeigte. Gewiss eine würdige, aber a …

  • § 42 Der Schöpfer und seine Offenbarung 1943 – 1944

    … eigentlich entge | 41 genhalten? Wie kann man sich dem Primat des Geistes widersetzen, wie kann man die von Plato bis zu Kant und Fichte und ihren neueren Nachfolgern vertretene Behauptung der Alles begründenden Funktion der Idee und der sie konzipierenden Vernunft widerlegen? Kann ma …

  • Das christliche Verständnis der Offenbarung 1937

    … romme, ja begeisterte Anerkennung dieser Wirklichkeit ist dabei durchaus möglich.» – Vgl. den philosophischen Hintergrund etwa bei Johann Gottlieb Fichte , der den Offenbarungsbegriff als dem Menschen in der praktischen Vernunft a priori gegeben bestimmte, weil nur dadurch eine « vernunftmässige Anerk …