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Müller, Hans Michael (1901-1989)

Müller, Hans Michael (1901-1989): Deutscher evangelischer Theologe; 1922/23 Studium bei Rudolf Bultmann; 1928 Privatdozent für Systematische Theologie in Jena, 1933 a.o. Prof., 1934 o. Prof. in Königsberg; 1933 enger theologischer Berater Ludwig Müllers.

Fundstellen im Text 22

  • Rudolf Bultmann an Karl Barth 22. Juli 1928

    … t meinen Bemerkungen zu Ihrer Dogmatik nun bis auf die Ferien vertrösten muß, tut mir umsomehr leid, als ich die Besprechung durch M. Müller in den Theol. Blättern 1 als fatal und ärgerlich | 89 empfinde. Ich möchte Ihnen das ausdrücklich sagen, zugleich Ihnen wünschen, daß Sie sich nicht …

  • Karl Barth an Rudolf Bultmann 24. Juli 1928

    90 58 Münster , 24.VII.1928 Lieber Herr Bultmann ! Herzlichen Dank für Ihre Zeilen. Ich hatte mich sofort nach Lektüre des Müllerschen Aufsatzes direkt an Gogarten gewendet 1 , allerdings keinen Augenblick in der merkwürdigerweise auch von Peterson vertretenen Ansicht, daß er, Gogar …

  • Johannes Müller an Rudolf Bultmann 6. August 1925

    … mir. Ich hatte Ihnen seinerzeit dieses Heft als Zeichen des Dankes für die mannigfache Förderung geschickt, die mein ältester Sohn Michel bei seinem Studium der Theologie in Marburg von Ihnen empfangen hatte. 5 Infolgedessen tut es mir leid, daß Sie es so ungnädig aufgenommen haben, un …

  • Karl Barth an Friedrich Gogarten 16. Juli 1928

    … l Barth-Archiv ):] Münster , Himmelreichalle 43, 16.VII.1928 Lieber Gogarten ! Magst du mir ein Wort schreiben, wie du wohl zu dem Hans Michael Müller , deinem jenenser Kollegen, stehst, der sich soeben in den Theo | 228 logischen Blättern so arg weit herauswagt? 1 Ich las seine Sachen bis jetzt im …

  • Friedrich Gogarten an Karl Barth 21. Juli 1928

    … K. Barth ( Orig. im Karl Barth-Archiv ):] Dorndorf , den 21. Juli 1928 Lieber Barth ! Ich kann verstehen, daß Dich der Aufsatz von Müller 1 einigermaßen verwundern muß. Die Situation hier in Jena hat sich seit etwa einem Jahr ziemlich gewandelt. Grisebach und ich sind ziemlich auseinan …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 8. März 1931

    … an ihm sei, sondern zu schweren Einwänden Anlaß gebe. A propos Lektüre: Gestern Abend las ich einen ganz vorzüglichen Aufsatz von H. M. Müller in der « Eiche » zum Problem der Sozialethik 7 , in dem er Brundstäd und Wünsch , Tillich und die Frau von Tiling in wirklich lehrreicher Weise gege …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 16. März 1931

    … voll, auch die Sozialisten waren wirklich da, so daß auf alle Fälle nicht einfach ins Leere geredet werden mußte. Den Aufsatz von Michel Müller habe ich sofort gelesen, das Heft lag zufällig gerade bei mir. Wirklich eine Sache, der man nur beistimmen kann, merkwürdig nahe deinen ethischen Au …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 2. Juli 1931

    … er bei, was K. Heim mir geschrieben hat. 12 In Z. d. Z. wird nämlich unter dem Titel «Priester und Laie» ein wunderliches Opus von H. M. Müller , das eine Rezension des Heimschen Buches darstellt, erscheinen, in welchem das Wunderliche passiert, daß dieser Grisebach mann sich über Heims Buch …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 4. Juli 1931

    … drauflospolemisiert, sogar mit Hilfe eines Lautsprechers, weil er gleichzeitig in drei Hörsälen reden muß. Was ist denn in diesen Michel Müller gefahren? Die Grisebach ecke bleibt doch ein unzuverlässiges Wetterloch. Und nun soll sie also gar nach Basel verlegt werden! Gut und recht, daß dei …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 9. August 1931

    … — mittlerweile bereits irgendwo in die Sekunda oder gar Prima vorgerückt ist und in wenigen Jahren das Bessere sagen wird, das die H. M. Müller und Kons[orten] heute schon gerne gegen uns und über uns hinaus sagen möchten, aber noch nicht können. Jä, jä, jä… Riehen 15 rückt näher, und vielle …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 22. Dezember 1932 – 23. Dezember 1932

    … ch schon unterwegs. Hab auf alle Fälle vielen Dank zum voraus dafür! Wenn ich noch etwas nennen soll, so wäre es das neue Buch von Michel Müller 1 , das Lempp unaufhörlich ankündigt und empfiehlt. 2 Oder ist es nicht «der Wert» 3 ? Ich kann es nicht beurteilen, aber irgendetwas hat mich an de …

  • Karl Barth an Eduard Thurneysen 27. Juni 1933

    … sen I, S. 70 📖 ), Besetzung des Gebäudes des Evangelischen Preßverbandes durch SA -Leute und Übernahme der Geschäftsführung durch Hans Michael Müller und Max Grevemeyer für die Deutschen Christen ( Gauger I, S. 87 ); am 25.6. Bildung einer kommissarischen Leitung der altpreußischen Kirche (mit Jäg …

  • Charlotte von Kirschbaum an Eduard Thurneysen 5. Juli 1933

    … rechungen zwischen W. Künneth , M. Niemöller und dem Direktor des Centralausschusses für Innere Mission Walter Jeep mit K. Fezer , H. M. Müller und E. Vogelsang , bei denen die erstgenannten drei Vertreter der Jungreformatorischen Bewegung Bedingungen nannten, unter denen sie zur unmittelbar …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 7. Juli 1933

    … ler , in dem er nach der Erinnerung von Müllers zeitweiligem «Adjutanten», dem Deutschen Christen Horst Schirmacher , zusammen mit H. M. Müller «für [Ludwig] Müller die gesamte geistige Arbeit» leistete (zitiert in: Schneider, S. 109, Anm. 28 📖 ). ↩ 4 Über diese Zusammenkunft der Vereinigun …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 18. Dezember 1933

    … en eigentlich die Hefte im Absatz? Man kann es nur wünschen. Grimmig hat mich die | 564 fabelhafte Denunziation in der Schrift von Michael Müller 11 gemacht. Der hat sein Erstgeburtsrecht auch unter allen Böden billig verkauft 12 [vgl. Gen. 25,29–34 ]! Was für eine Speichelleckerei sein verung …

  • Eduard Thurneysen an Karl Barth 3. Januar 1934

    … das alles mit sich! Ganz abgesehen nochmals vom unaufhebbaren Unheil für das Ganze! Soll es, soll es wirklich sein, daß Hirsch und Michel Müller und dergleichen Gewürm | 569 das Maul endgültig allein aufreißen dürfen! wehe! wehe! Darum: tut doch, tut doch, was Ihr könnt, um an der entscheiden …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 2. April 1931

    … siehst an § 1, wie die «Alten» die breite Basis bilden werden (wie froh bin ich jetzt über das Bergli 1929 ! 14 ), Schölzlein 15 , Hans Michael 16 u. a. Zeitgenossen aber auch Erwähnung finden sollen. O, Löllchen, wie werden wir rüstig am Werk sein müssen. Das reduzierte Semester muß nun ums …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in Bonn 4. Juli 1933

    … , M. Niemöller und der Direktor des Centralausschusses für die Innere Mission W. Jeep ) mit Müller und seinen Beratern K. Fezer , H. M. Müller und E. Vogelsang zu einer Besprechung zusammengekommen, bei der sich die Vertreter der Jungreformatorischen Bewegung bereit erklärten, unter bestimm …

  • Karl Barth an Charlotte von Kirschbaum in München 4. März 1934

    … kend erinnerte sich der zeitweilige ­«Adjutant» des Reichsbischofs, Horst Schirmacher (1892–1956), daß die Theologen E. Hirsch und H. M. Müller «für Müller die gesamte geistige Arbeit» geleistet hätten ( a.a.O., S. 109, Anm. 28 ; s. auch K. Barth über E. Hirsch im Jahre 1934: ders., Offenbar …

  • Abschied 18. Oktober 1933

    … , wenn wir fernerhin nach außen eine Gruppe und Front darstellen wollten. Gogarten steht dort, wo E. Hirsch , wo Wobbermin 47 , wo H. M. Müller 48 , wo Fezer 49 und Schumann 50 , wo sie alle, alle stehen. Wer aber dort steht, mit dem kann und will ich nicht einmal scheinbar ˹in einer Gruppe …

  • Vorwort [zu: Die Kirche Jesu Christi] 11. Dezember 1933

    … erste ist ins Französische, Englische und Holländische übersetzt worden, 48 andere sollen folgen. Es war klein und hässlich, dass Hans Michael Müller , der «Theologische Referent des Reichsbischofs» 49 , in seiner Schrift «Der innere Weg der Kirche», Tübingen 1933, S. 60, versucht hat, mich deshal …

  • Bekenntnis der freien Kirchensynode 1934

    … orderung, sie müsse sich gleichschalten; ihrem Geist würde man damit ja nicht nahe treten; der Geist und das Gewissen seien frei ( H. M. Müller 65 ). In Wirklichkeit aber ist die Kirche kein Verein, sondern eine sichtbar zeitlich gestaltete Wirklichkeit, nicht aus einer Willkür heraus, sonde …